Scarlett Johansson bei Marvel-Film eben nicht dabei: So vergackeiert uns Disney
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Scalett Johansson sollte laut Disney bei einem Marvel-Film mitwirken, an dem sie eigentlich überhaupt nicht beteiligt war.
Schauspielerin Scarlett Johansson gehört mit ihrer Rolle als Black Widow zu den wohl bekanntesten Namen in der MCU-Welt. Ein letztes Mal konnten wir die Spionin 2021 in ihrem eigenen Prequel-Film "Black Widow" sehen, nachdem ihr Marvel-Kapitel bereits zuvor in Avengers: Endgame ein emotionales Ende genommen hatte. Doch trotz ihres Abschieds ist Natasha Romanoff noch immer nicht ganz aus dem MCU-Kosmos verschwunden.
Besonders auffällig war das zuletzt im Vorfeld des Kinostarts von Thunderbolts, denn hier tauchte Scarlett Johansson als Black Widow gleich mehrfach in den Trailern zum Film auf. Hierbei handelte es sich allerdings nur um Rückblicke - in Thunderbolts selbst ist sie dann nicht mehr zu sehen. Wenn es nach den Verantwortlichen von Marvel und Disney geht, hätte man Scarlett Johansson aber wohl doch sehr gerne im Team gehabt.
Ist Scarlett Johansson Thunderbolts-Produzentin?
Nachdem Scarlett Johansson bei der Veröffentlichung des ersten Trailers von Thunderbolts noch als Executive Producer des MCU-Films gelistet wurde, verschwand ihr Eintrag später kommentarlos. Auch im Abspann ist ihr Name nirgendswo mehr zu finden. Und das hat auch einen Grund. Die Darstellerin hat persönlich um die Entfernung ihrer Namensnennung in den Credits gebeten, wie sie nun in einem Interview verraten hat.
Das Gespräch führte Scarlett Johansson übrigens mit Co-Star David Harbour, der als Red Guardian aktuell im MCU unterwegs ist. Zum Thema Thunderbolts erzählten beide:
Harbour: "Es ist der Eröffnungstag eines Films, in dem du quasi der siebte Thunderbolt bist. Dein Charakter ist überall in diesem Film präsent. Hast du ihn gesehen?"
Johansson: "Nein."
Harbour: "Okay. Du bist als Executive Producer dabei. Glückwunsch."
Johansson: Ich habe darum gebeten, dass mein Eintrag entfernt wird, weil ich nicht beteiligt war."
Harbour: "Du hast den Film so sehr gehasst? (lacht)"
Johansson: "Nein. Ich wollte nur, dass das der Fall ist."
Keine Black Widow, keine Thunderbolts
Doch warum war Scarlett Johansson überhaupt als Executive Producer von Thunderbolts gelistet, wenn sie gar nichts mehr mit dem Film zu tun hatte? Es wird spekuliert, dass das vertragliche Gründe gehabt haben könnte. Beim Blick auf den Cast von Thunderbolts könnte es sich nämlich glatt um ein Sequel zu Black Widow handeln. Mit Yelena Belova, dem Red Guardian sowie Taskmaster kehrten gleich drei Figuren zurück, die alle in "Black Widow" ihr Debüt feierten.
Und weil Scarlett Johansson damals eben als Executive Producer und Hauptdarstellerin bei Black Widow mitwirkte, würden ihre Credits für das "Sequel" übernommen werden, weil der Film mehrere Charaktere daraus nutzt und deren Geschichten fortsetzt.
Natürlich hätten Marvel und Disney ihre Namensnennung wohl gerne behalten, um das Marketing von Thunderbolts entsprechend zu pushen. Rund 377 Millionen US-Dollar hat der MCU-Film mittlerweile eingespielt und gehört damit zu den schwächeren Projekten - und das trotz fantastischer Kritiken. Weiter geht es dann am 24. Juli 2025 mit dem Kinostart von The Fantastic Four: First Steps.
Quelle: Interview Magazine
