Noch nie hatte ich so viel Spaß mit einem Freizeitpark-Manager - Tim Burton trifft auf RollerCoaster Tycoon

Special Vivien Ziermann
Noch nie hatte ich so viel Spaß mit einem Freizeitpark-Manager - Tim Burton trifft auf RollerCoaster Tycoon
Quelle: Outlier

Tim Burtons Marsianer sind zurück und verlangen nach einem eigenen Freizeitpark mit Menschen als Attraktion. Ich konnte den kommenden Freizeitpark-Manager anspielen, der dem Genre genau das bringt, was ihm immer gefehlt hat: Schwarzen Humor

Neben den schon erwähnten Wissenschaftlern konnte ich in meiner Anspielzeit noch Hausmeister und Sicherheitskräfte einstellen. Hilfsmitarbeiter und Unterhalter sollen später noch eingeführt werden. Hausmeister werden über die Platzierung von Hausmeister-Basen den verschiedenen Bereichen des Parks zugeteilt und sorgen für Ordnung und Sauberkeit. Auch den Habitaten sollte ich einen Hausmeister zuteilen, der dafür sorgt, dass die platzieren Pflanzen nicht eingehen und die Menschen glücklich bleiben.

Besonders wichtig sind aber die Sicherheitskräfte. Denn bei Menschen besteht Ausbruchsgefahr. Sollte sich ihre Stimmung zu weit in den Keller bewegen, so haben die entführten Exemplare irgendwann die Nase voll, zerstören ihr Gehege und laufen in meinem schönen Park Amok. Die Gäste, die ihrer Zerstörungswut in die Quere kommen, werden kurzerhand von den entlaufenen Menschen totgeklatscht und plötzlich liegen überall im Park grüner Schleim und tote Marsianer.

Die Sicherheitskräfte sorgen dafür, dass entlaufene Menschen schnell betäubt und zurück in ihre Gehege gebracht werden, vorausgesetzt, ich habe genug von ihnen eingestellt. Denn meist wird ein einzelner Sicherheitsangestellter nicht mit einem tobenden Menschen fertig und gesellt sich zu den anderen leblosen Marsianern.

Übrigens zählt die Anzahl der beschäftigten Sicherheitskräfte im Verhältnis zu den lebenden Menschen im Park in die Parkbewertung mit rein. Denn wenn sich meine Gäste nicht sicher fühlen, haben sie keinen Grund mehr, den Park erneut zu besuchen.

Perfekter Mix aus anspruchsvollem Management und schwarzem Humor

Humorvolle Management-Spiele, die Spieler sogar zum Lachen bringen, sind leider sehr rar gesät. Das wichtigste Studio auf diesem Gebiet bleibt ohne Frage Two Point mit ihren unterhaltsamen Management-Simulatoren von Krankenhäusern, Colleges und Museen. Mars Attracts setzt in Sachen Humor noch einmal eine Schippe drauf und lässt diesen passend zum Mars-Attacks!-Universum richtig dunkel werden.

Mars Attracts Einstellungen-Menü Quelle: PC Games Während des anspruchsvoll gehaltenem Gameplays, bei dem ich stets die Bedürfnisse meiner Gäste, Mitarbeiter und Ausstellungsexemplare (Menschen) im Blick behalten muss, ebenso wie die Finanzen natürlich, musste ich immer wieder herzhaft lachen.

Sei es wegen der obskuren Experimente, die die Marsianer an den entführten Menschen durchführten, wegen der skurrilen Menschenfallen, die zur Belustigung der Parkbesucher aufgestellt werden können, oder weil einer der Menschen plötzlich ausgebrochen war und den Park sowie seine Besucher in Trümmer und Matsch zerlegt hat.

Als großer Tim-Burton-Fan und Liebhaber der Filmvorlage zum Spiel hat schon meine verhältnismäßig kurze Zeit in dem kommenden Titel all meine Erwartungen übertroffen. Ich für meinen Teil halte Mars Attracts für eine ideale Möglichkeit, den in meinen Augen sehr unterschätzten Titel von Tim Burton wieder zum Leben zu erwecken, und kann den Start in den Early Access, der noch für dieses Jahr geplant ist, kaum erwarten. Ein konkretes Release-Datum gibt es zwar bisher noch nicht. Doch für alle, die sich schon jetzt ein eigenes Bild des skurrilen Freizeitpark-Managers machen wollen, steht auf Steam eine kostenlose Demo zur Verfügung.

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