Noch nie hatte ich so viel Spaß mit einem Freizeitpark-Manager - Tim Burton trifft auf RollerCoaster Tycoon

Special Vivien Ziermann
Noch nie hatte ich so viel Spaß mit einem Freizeitpark-Manager - Tim Burton trifft auf RollerCoaster Tycoon
Quelle: Outlier

Tim Burtons Marsianer sind zurück und verlangen nach einem eigenen Freizeitpark mit Menschen als Attraktion. Ich konnte den kommenden Freizeitpark-Manager anspielen, der dem Genre genau das bringt, was ihm immer gefehlt hat: Schwarzen Humor

Sobald das Habitat steht und die Bedürfnisse seiner Bewohner erfüllt sind, ist es endlich so weit und ich kann meinen Freizeitpark zum allerersten Mal öffnen. Die Besucher strömen in den Park, um die seltene Spezies zu begutachten.

Für eine dauerhafte Unterhaltung reichen ein paar Menschen allerdings nicht aus. Die Marsianer, die meinen Freizeitpark besuchen, wollen außerdem mit aufregenden Attraktionen und Fahrgeschäften unterhalten werden und haben, ähnlich wie die Menschen Bedürfnisse, die erfüllt werden müssen, um eine gute Parkbewertung zu bekommen.

Wie ich es aus anderen Aufbauspielen gewohnt bin, muss ich also Imbissbuden mit Getränken und Essen, Toiletten, Mülleimer und Bänke aufstellen, damit die grundlegenden Bedürfnisse meiner Gäste erfüllt sind. Dabei greift Mars Attracts auf ein klassisches Gitterraster zurück, auf dem sich Gebäude und Gegenstände, aber auch Wege und Leitungen für Wasser und Strom einfach anordnen lassen.

Doch mit einer grundlegenden Ausstattung ist es nicht getan. Die Marsianer, die meinen Park besuchen, wollen mehr Unterhaltung, Aufregung und Kultur. Zum Teil helfen hier Stände mit Karten und Ballons, die die Parkbesucher erfreuen. Aber nichts geht über interaktive Unterhaltung mit den Menschen der Habitate und natürlich Achterbahnen!

Alles im Sinne der Wissenschaft

Bevor ich eine Achterbahn oder ein anderes Fahrgeschäft bauen kann, muss ich diese erforschen. Dafür brauche ich eine Forschungsstation in den Habitaten, denn für neue wissenschaftliche Erkenntnisse müssen Forschungen und Experimente durchgeführt werden. Und wer eignet sich besser als Testobjekt als der frisch eingekaufte Mensch? Sobald ich einen Wissenschaftler eingestellt habe, kann es also losgehen.

Bei den Experimenten kann ich je nach Forschungsstation wählen, worauf ich meine Menschen testen will. Zunächst steht mir nur der Test ihrer Strapazierfähigkeit zur Verfügung, später mit neuen Forschungsstationen, kann ich sie auch Elektroschocks, Verbrennungen und anderen Tests unterziehen.

Mars Attracts - Test Strapazierfähigkeit Quelle: PC Games Die Versuche an den Subjekten meines Parks bieten meinen Besuchern besonders viel Unterhaltung. Wird ein Mensch verdreht, gebeugt, überdehnt und gestreckt, versammeln sie sich scharenweise vor den Fenstern des Habitats. Doch sollte nicht zu viel mit individuellen Menschen experimentiert werden, denn die Exemplare selbst empfinden die Versuche als unangenehm und könnten bei zu häufigem Experimentieren über einen Ausbruch nachdenken.

Sobald die Forschung abgeschlossen ist, kann ich mein neues Fahrgeschäft platzieren, eine Warteschlange hinzufügen und schon werden die Marsianer unterhalten. Mit steigendem Forschungsbaum werden die Attraktionen größer und unterhaltsamer, brauchen aber auch mehr Ressourcen, um in Betrieb genommen zu werden. Außerdem lassen sich im Forschungsbaum bessere Konditionen für Einkäufe freischalten oder geringere Einstellungskosten für die Mitarbeiter im Park.

Engagierte Mitarbeiter für ein besseres Besuchererlebnis

Um den Park instand zu halten, für Sauberkeit und Ordnung zu sorgen, die Gäste zu bewirten und Forschung zu betreiben, also praktisch für alles, was meinen Park ausmacht, brauche ich fähige Mitarbeiter.

Im Karriere-Menü kann ich für jeden der verschiedenen Bereiche zwischen Bewerbern auswählen. Ähnlich wie bei anderen Management-Spielen verlangen die Bewerber abhängig ihres Ausbildungsstandes unterschiedlich hohes Gehalt und kommen mit einigen individuellen Besonderheiten, etwa dass sie als Schmutzfink überall Müll hinterlassen.

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