Auf Kreuzfahrt mit Nintendos Maskottchen: Wir haben Mario & Luigi: Brothership getestet!
Test
Doppelt hält besser! Das dachten sich auch die beiden Nintendo-Maskottchen in Mario & Luigi: Brothership. Wir sind über die Meere zu den Driftinseln geschippert und verraten euch in unserem Test, was das Duo so besonders macht.
In der Praxis sieht das Ganze zum Beispiel so aus: Mario und Luigi müssen einen Fluss überqueren, allerdings blühen die Blumen, über die das geht, derzeit leider nicht. Also müsst ihr einen Weg finden, um sie in voller Pracht erstrahlen zu lassen.
Oder die Abgründe zwischen den Wegen sind zu groß, um mit einem Sprung überwunden zu werden. Da helfen nur geballte Klempnerkraft und ein Fünkchen Kreativität, um die Distanz in Windeseile zurückzulegen.
Immer der Reihe nach
Wenn ihr bei der Erkundung auf Deutlichter, also golden funkelnde Flecken, die sich bei Berührung in magische Glühbirnen verwandeln, trefft, nehmt sie unbedingt mit - die braucht ihr nämlich noch, doch dazu später mehr.
Quelle: Nintendo
Auf den Driftinseln erwarten euch schließlich nicht nur Rätsel und seichte Plattformpassagen, sondern auch blutrünstige Gegner, die euch an den Kragen wollen. Na gut, das war jetzt etwas übertrieben. Die Feinde sind eigentlich ziemlich putzig und wirken auf den ersten Blick nicht allzu gefährlich.
Das heißt jedoch nicht, dass die kleinen Pflänzchen, Frischlinge und Stachelbälle nicht ordentlich austeilen können. Allerdings sind sie höflich genug, euch regelmäßig zum Zuge kommen zu lassen. Mario & Luigi: Brothership setzt auf ein rundenbasiertes Kampfsystem, das im Kern an Paper Mario erinnert:
Sobald ihr am Zug seid, wählt ihr einen Angriff und den passenden Gegner aus und unterstützt euren Move dann mit Quick-Time-Events. Es wird zwar angezeigt, welchen Knopf ihr drücken sollt, das Timing ist dabei aber eher Gefühlssache.
Quelle: Nintendo
Am Anfang können die Brüder ganz klassisch nur hüpfen, später kommen dann Hammerschläge und Paar-Attacken hinzu. Letztere sind nicht nur schick inszeniert, sondern machen auch ordentlich Schaden. Kein Wunder also, dass ihr dafür Punkte aus einer separaten Leiste opfern müsst, sonst wärt ihr einfach viel zu mächtig.
Volle Kraft voraus!
Manche Gegner sind immun gegen Hüpfer oder Schläge, was meistens aber schon an ihrer optischen Gestaltung erkennbar ist. Für die Extraportion Showtime gibt es, passend zum Energie-Thema des Spiels, noch ein besonderes Feature: Stecker!
Steckerleisten, Verlängerungskabel, Zeitschaltuhren ... ach, das ist im echten Leben doch alles richtig knorke. Am besten finden wir aber die virtuellen Stecker, mit denen Mario und Luigi dafür sorgen, dass ihren Gegnern der Saft ausgeht.
Wir hoffen, ihr sammelt fleißig die Deutlichter ein, denn sie kommen an dieser Stelle ins Spiel: Um Stecker herzustellen, braucht ihr eine bestimmte Anzahl der Teile als Ressource. Ihr könnt immer zwei davon gleichzeitig ausrüsten und von ihren passiven Fähigkeiten im Kampf Gebrauch machen.
Es gibt zum Beispiel Stecker, dank derer ihr Statuseffekte umgeht, aber auch welche, die bei einem perfekten Angriff zusätzlichen Schaden austeilen. Die ganzen Vorteile gibt's natürlich nicht geschenkt, denn irgendwann geht den Steckern die Energie aus. Dann müssen sie erstmal in Ruhe aufladen, bevor ihr sie wieder einsetzen könnt. Fairer Deal für zusätzliche Power, wie wir finden! Dadurch kommt dringend benötigte Abwechslung in die rundenbasierten Kämpfe.
