Doppelt hält besser! Das dachten sich auch die beiden Nintendo-Maskottchen in Mario & Luigi: Brothership. Wir sind über die Meere zu den Driftinseln geschippert und verraten euch in unserem Test, was das Duo so besonders macht.
Wie, schon wieder ein neues Rollenspiel aus dem Hause Nintendo? Bekommt Mario denn jetzt gar keine Pause mehr? Na ja, wenigstens unterstützt ihn dieses Mal sein Bruder. In Mario & Luigi: Brothership müssen sich die beiden fernab ihrer Heimat einer großen Aufgabe stellen, um eine zerrüttete Welt wieder zusammenzuflicken. Und so eine Mission ist doch ein Klacks für die Fraktion Rot-Grün-Stärke.
Eine Seefahrt, die ist lustig
Mario und Luigi verschlägt es dieses Mal weit ab vom bekannten Pilzkönigreich. Die beiden landen plötzlich in einer ganz anderen Welt, der vor kurzem Unheil widerfahren ist: Ganz Konektania wird eigentlich von einem besonderen Baum in seiner Mitte verbunden und dadurch mit essenzieller Konektar-Energie versorgt.
Jedoch wurde der Baum zerstört und die Landmasse ist auseinandergebrochen. Seitdem treiben die einzelnen Gebiete als Driftinseln auf den Meeren umher und sind von ihrer wohl wichtigsten Ressource abgeschnitten.
Quelle: Nintendo
Das ist ein großes Problem für alle Bewohner, aber natürlich nichts, womit die tapferen Brüder nicht fertig werden würden. Dank der hilfsbereiten Connetta, die einen neuen Samen gepflanzt hat, gibt es nun wieder Hoffnung für die Bewohner.
Der neue, wenn auch noch recht kleine Baum, befindet sich praktischerweise auf einer fahrenden Insel. Die dient euch also nicht nur als Basis, sondern gleichzeitig auch als Fortbewegungsmittel. Und das braucht ihr dringend, denn um die Driftinseln wieder mit Konektar-Energie zu versorgen, müsst ihr sie erst einmal finden und die dortigen Leuchttürme reaktivieren.
Das Meer, auf dem ihr durch die Gegend schippert, ist in mehrere Gebiete unterteilt. Ihr fahrt jedoch nicht beliebig auf ihnen umher, sondern müsst euch verschiedene Strömungen zunutze machen.
Zwischen denen könnt ihr an den passenden Stellen wechseln, bis ihr neue Inseln in Sichtweite habt und euch per Kanone zu ihnen befördern lasst. Die Seemeilen legt euer Insel-Basis-Baumschulen-Schiff übrigens ganz nebenbei zurück, während ihr euch anderen Aufgaben widmet.
Inselurlaub ganz ohne Nook Inc.
Daraus ergibt sich auch der Loop für euer Bruderschaftsabenteuer: Ihr schippert auf dem Meer herum, besucht neuentdeckte Inseln und verbindet sie erneut mit dem Konektarfluss. Dann kehrt ihr zurück zu eurer Basis und haltet Ausschau nach neuem Land.
Das macht ihr auch erstmal einige Male, bevor dann mal wirklich etwas Interessantes passiert. Am Anfang droht der Spielfluss daher manchmal zu stocken, bis die tollkühne Crew richtig an Fahrt gewonnen hat.
Ganz so einfach, wie sich das Rettungsmanöver erstmal anhört, ist es dann allerdings doch nicht. Schließlich könnt ihr nicht einfach bis zum Leuchtturm durchmarschieren und wieder abzischen, sobald der "Strom" wieder fließt.
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Jede Insel besitzt nicht nur ein eigenes Setting mit unterschiedlichem Aufbau und Herausforderungen, sondern es leben auch verschiedenste Bewohner dort, von denen einige eure Hilfe gebrauchen können. Manchmal müsst ihr zu einem späteren Zeitpunkt zurückkehren, um ihre Bitten zu erfüllen, was problemlos möglich ist, sobald ihr eine entsprechende Röhre aktiviert habt. Manches lässt sich aber auch direkt erledigen, wenn ihr euch gut genug umschaut.
