Mario + Rabbids: Sparks of Hope in der Vorschau - Die galaktische Chaostheorie
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Dass die bekannten Nintendo-Helden wunderbar mit den Hasen von Ubisoft zusammenpassen, haben wir bereits vor fünf Jahren gelernt. In unserer Vorschau verraten wir euch, ob Mario + Rabbids: Sparks of Hope so vielversprechend wirkt wie sein Vorgänger.
Vor gut fünf Jahren erschien mit Mario + Rabbids: Kingdom Battle ein Crossover, das auf den ersten Blick so gar nicht zusammenpassen wollte. Die Flaggschiffcharaktere von Nintendo schlossen sich mit Ubisofts hasenähnlichen Chaoten in einem taktischen Spiel zusammen. Und das sollte funktionieren? Doch genau diese Unterschiede sorgten letztendlich dafür, dass der sehr gelungene Strategietitel mit genau der richtigen Menge an Albernheit verknüpft wurde. Nun haben sich die gegensätzlichsten Helden des Videospieluniversums erneut zusammengeschlossen, um in der Fortsetzung Mario + Rabbids: Sparks of Hope gemeinsam die Galaxie zu retten.
Wir durften im Rahmen eines Events bereits circa drei Stunden in das Spiel eintauchen und uns einen ersten Eindruck von dem neuen Abenteuer verschaffen, das am 20. Oktober 2022 für Nintendo Switch erscheint. Euch erwarten einige Neuerungen, die den Titel interaktiver als seinen Vorgänger gestalten und das geforderte taktische Denken mit Echtzeit-Geschick verbinden. In unserer Vorschau erfahrt ihr, warum ihr euch schon jetzt auf die chaotische Truppe in Sparks of Hope freuen könnt.
In diesem Artikel
Man nehme etwas Altes und etwas Neues
Zu Beginn durften wir uns ungefähr eine Stunde in der ersten Welt austoben, um die grundsätzlichen Mechaniken kennenzulernen. Danach ging es für weitere anderthalb Stunden auf den zweiten Planeten, auf dem uns nicht nur weitere Charaktere, sondern vor allem zusätzliche Fähigkeiten erwarteten. Zur Eingewöhnung starteten wir mit jeweils zwei Helden gleichzeitig, später kam ein dritter hinzu, wodurch noch mehr taktisches Geschick gefragt war.
Quelle: PC Games
Die Sparks erfüllen nicht nur ihre titelgebende Hauptrolle in dem Spiel, sondern sind auch in den Kämpfen eine große Unterstützung.
Das Prinzip aus dem Vorgänger ist im Grunde genommen erhalten geblieben: Pro Zug dürft ihr euch nur eingeschränkt bewegen und Angriffe ausführen, während ihr euch entweder ans andere Ende des Spielfelds kämpft oder die erforderliche Menge an Gegnern besiegt. Dieses Mal seid ihr allerdings nicht an konkrete Felder gebunden, sondern bewegt euch innerhalb eines begrenzten Radius völlig frei.
Dabei könnt ihr mehrfach zwischen den verschiedenen Charakteren wechseln, wodurch sich neue Bewegungsmöglichkeiten ergeben. Sobald ihr eure Waffe einsetzt, müssen die Helden allerdings an ihrem aktuellen Standpunkt stehen bleiben. Habt ihr nicht daran gedacht, euch vorher Deckung zu suchen, gibt es während des gegnerischen Zuges also ordentlich was auf die Mütze.
Quelle: PC Games
Vor allem für die Bosskämpfe solltet ihr euch im Vorfeld eine Strategie überlegen, damit ihr nicht den strategischen Rückzug antreten müsst.
Ebenfalls verändert hat sich der bereits bekannte Team-Sprung, bei dem ihr auf eine andere Figur eurer Gruppe springt, um eine größere Distanz zu überwinden. Im ersten Teil wurden daraufhin weitere Felder angezeigt, zu denen ihr euch nun bewegen könnt. In Mario + Rabbids: Sparks of Hope ist dagegen ein wenig mehr Aufmerksamkeit gefragt. Nach dem Sprung schwebt euer Charakter in der Luft und nähert sich langsam wieder dem Boden. Währenddessen lenkt ihr ihn zu der auserkorenen Stelle, sofern ihm nicht vorher bereits der Saft ausgeht.
Quelle: PC Games
Pro Kampf nehmt ihr zwei beziehungsweise später drei Charaktere aus eurer bunt zusammengewürfelten Truppe mit.
Durch diese freiere Form der Bewegung bleibt das Kampfsystem zwar weiterhin taktisch, verlangt dafür aber mehr Konzentration von euch, wird etwas interaktiver und spielt sich angenehm flüssig.
Ein Hoffnungsschimmer am Horizont
Die wohl wichtigste Neuerung und gleichzeitig eines der Highlights unserer Anspiel-Session sind sie sogenannten Sparks. Die kleinen Sterne sind eine Kreuzung aus den Lumas, die aus Super Mario Galaxy stammen, und den verrückten Rabbids. Im Verlauf des Spiels schaltet ihr nach und nach weitere Sparks frei, die sich den einzelnen Helden zuweisen lassen.
Dadurch verleihen sie ihnen zusätzliche Fähigkeiten oder verstärken bereits vorhandene. Beispielsweise sorgen sie dafür, dass eure Dash-Angriffe den Gegnern einen Stromschlag versetzen oder versehen eure Waffe mit einem Feuereffekt.
Quelle: PC Games
Im Laufe des Spiels schließen sich euch weitere Helden an. Manche sind etwas motivierter bei der Sache als andere.
Mithilfe der Taktikkamera lassen sich sowohl vor als auch während des Kampfes Informationen über die unterschiedlichen Gegnertypen abrufen, die allesamt ihre Stärken und Schwächen haben. Die richtigen Sparks entscheiden manchmal bereits über den möglichen Ausgang der Schlacht, bevor sie überhaupt begonnen hat - besonders wenn euch Bosse erwarten. Damit ihr während der gegnerischen Züge nicht allzu lange warten müsst, lassen sich die Abläufe wieder beschleunigen, sodass eure grauen Zellen keine Chance haben, zwischendurch wegzudösen.
