Lylat Wars im Retro-Special: Die Story und das Spielgefühl

Special Christian Dörre
Lylat Wars im Retro-Special: Die Story und das Spielgefühl
Quelle: PC Games

Das Spielgefühl und die Story von Lylat Wars beleuchten wir an dieser Stelle unseres Retro-Specials.

Fünf Jahre später entdeckt Pepper jedoch seltsame Aktivitäten auf Venom und entsendet das Star-Fox-Team, bestehend aus James McCloud, Peppy Hare und Pigma Dengar, um der Sache auf den Grund zu gehen. Pigma, das fiese Schwein, verrät seine Kameraden aber, sodass sie von Andross gefangen genommen werden. Peppy gelingt die Flucht und berichtet dem General von Andross und Pigma. Außerdem überbringt er James' Sohn Fox die Nachricht von der Gefangennahme seines Vaters.

Zwei Jahre später greift Andross dann mit seiner Armee Corneria an und General Pepper ruft das neue Star-Fox-Team zu Hilfe. Das wird nun von Fox McCloud angeführt, der das Kommando über Peppy Hare, Falco Lombardi und Slippy Toad hat. Gemeinsam ziehen sie los, um Andross endgültig das Handwerk zu legen. Peppy ist ein wenig der Mentor für den jungen Fox, während Falco vor allem mit leicht genervten, sarkastischen Kommentaren auffällt. Slippy hingegen ist eher der Tollpatsch, der sich immer wieder in prekäre Situationen bringt, aus denen man ihn retten muss.

Lylat Wars im Retro-Special (16) Quelle: PC Games Lylat Wars im Retro-Special (16) Der durch die Team-Dynamik entstehende Humor sorgt dafür, dass Lylat Wars trotz der ernsten Story einen lockeren Ton vermittelt. Man hat nie das Gefühl, gegen eine dunkle Bedrohung in einem scheinbar ausweglosen Kampf unterwegs zu sein. Stattdessen machen die Sprüche der Helden, das Gameplay und auch die sich ständig selbst überschätzenden Bosse mit ihrer großen Klappe Freude.

Zu Wasser, zu Lande und viel in der Luft

Das Spielprinzip von Lylat Wars ist an sich recht simpel, aber immer noch enorm spaßig. Die meiste Zeit fliegen wir in den Levels automatisch auf ein Ziel zu und können uns dabei nach oben, unten, links, rechts bewegen sowie abbremsen oder kurzzeitig beschleunigen. Dabei schießen wir auf etliche Gegner. Im Grunde ist Lylat Wars also ein Rail-Shooter oder 3D-Shoot-em-Up. Je nachdem, wie man es lieber bezeichnen möchte.

Wie in klassischen Shoot em Ups lassen sich Items einsammeln, die unseren Laserschuss verbessern oder unsere Energieleiste erweitern. Dazu kommen Bomben, die man auf besonders hartnäckige Feinde werfen kann. Zusätzlich darf man den Laser aufladen und ein zielsuchendes Geschoss abfeuern. Bricht man Lylat Wars jedoch nur auf die genannten Elemente herunter, wird man dem Spiel nicht gerecht, da so viele Dinge einfach hervorragend ineinandergreifen.

Die Steuerung ist wunderbar eingängig und für N64-Verhältnisse fast schon verblüffend genau. Bereits nach kürzester Zeit schießt man sich durch dutzende Gegner, verlädt Kontrahenten mit einem Looping und wehrt feindliche Geschosse mit Barrel Rolls ab. Gerade in späteren Levels gerät man immer wieder in eine Art Flow.

  1. Seite 1 Immer noch ein waschechter Ballerspaß
  2. Seite 2 Das erste Mal mit Rumble Pak
  3. Seite 3 Die Story und das Spielgefühl
  4. Seite 4 So viel Retro-Spaß
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