Max ist endlich zurück! So genial wird Life is Strange Double Exposure - Vorschau

Special Lukas Schmid
Max ist endlich zurück! So genial wird Life is Strange Double Exposure - Vorschau
Quelle: Square Enix

Life is Strange: Double Exposure macht endlich, was alle Fans sich erhofft hatten und bringt die beliebteste Figur zurück. Doch nicht nur deswegen ist es megaspannend!

Manchmal kommen sie wieder, und wenn mit "sie" Max Caulfield gemeint ist, Heldin aus dem allerersten Life is Strange, erneut gesprochen und via Motion Capture zum Leben erweckt von Darstellerin Hannah Telle, dann sorgt das unter Fans für regelrechte Begeisterungsstürme.

Seit dem ersten Spiel von 2015 gab es mehrere Spin-offs und eine offizielle Fortsetzung zu Life is Strange, plus zahlreiche Titel, die sich an Gameplay und Atmosphäre des Publikum- und Kritikerlieblings orientierten, teilweise derselben Entwickler*innen. An die Beliebtheit von Max' Abenteuer reichte aber nichts davon heran.

Dass es so lange gedauert hat, ist aber wenig verwunderlich, denn wer Life is Strange durchgespielt hat, wird verstehen: Da anzuschließen, ist ... herausfordernd.

Raus aus Arcadia Bay

Wir vermeiden an dieser Stelle Spoiler, denn wir sind uns sicher, dass genügend Spieler vor dem neuen Teil den Ursprung der Story werden nachholen wollen, aber so viel sei gesagt: Je nachdem, welche Entscheidungen wir im Spiel treffen, erwarten uns zwei völlig verschiedene Enden, und eines davon als "kanonisch" zu bezeichnen und das andere zu ignorieren, würde den sehr verschiedenen Spielstilen und Ansichten der Fans nie gerecht werden können.


Unsere Tests zu Life is Strange


Darum ... machen die Entwickler*innen das auch nicht. So wild das auch klingt, wenn man die Enden kennt: Beide sind in der Fortsetzung namens Life is Strange: Double Exposure (jetzt kaufen 39,90 € ) passiert. Wie das sein kann, wurde noch nicht verraten - es dürfte aber wohl direkt mit dem neuen primären Gameplay-Feature des Spiels zusammenhängen.

Nimm dir Zeit

Heute wie damals verfügt Max nämlich über einzigartige Zeitmanipulationskräfte. Im Vorgänger konnte sie die Zeit zurückdrehen und Ereignisse ungeschehen machen, wobei ihre Fähigkeit im Verlauf der verschiedenen Kapitel des Abenteuers immer stärker wurden.

Diese Kraft ist in Double Exposure passé, an ihrer statt reißt Max nun aber kurzerhand Risse im Raum-Zeit-Kontinuum auf und erlebt in einer Art Was-wäre-wenn-Szenario zwei parallel ablaufende Realitäten, die sich auch gegenseitig beeinflussen können.

Wie kam's dazu? Nun, nach den Ereignissen am Ende des ersten Spiels hat Max ihren Kräften abgeschworen. Wie eine Sprache, die sie verlernt hat, hätte sie nicht einmal mehr darauf Zugriff, wenn sie es wollte.

Max und Safi Quelle: Square Enix Auf dem Weg, mit ihrer traumatischen Vergangenheit umzugehen zu lernen, hat es Max in den Jahren vor Double Exposure quer durch die ganzen USA verschlagen, wo sie wie eine Nomadin herumreiste und ihrer Berufung, der Fotografie, frönte.

Tote, verlassene Orte, Liminal Spaces, also die Übergänge zwischen Gesellschaft und Einsamkeit, wurden ihre Spezialität - und sie durch die Qualität ihrer Aufnahmen zu einer Art kleiner Promi.

Willkommen im Winter

So sehr, dass sie die Aufmerksamkeit der Caldedon University im verschneiten Vermont auf sich zog, wo ihr kurzerhand die Möglichkeit angeboten wurde, als "Artist in Residence" unterzukommen; ihr also eine Art Stipendium angeboten wurde, bei dem sie Unterkunft erhält, ihre Kunst ausführen darf und jungen Nachwuchstalenten ihre Erfahrungen weitergeben kann.

Max und ein weiterer Protagonist in Life is Strange Double Exposure Quelle: Square Enix Wir treffen Max zu Beginn ihrer neuen Geschichte, als sie sich bereits ein wenig in ihrer neuen Heimat eingewöhnt hat. Sie hat eine neue beste Freundin namens Safi, kommt auch mit deren bestem Freund Moses gut klar und fühlt sich erstmals so, als wäre sie angekommen.

Weil es aber immer schlimmer wird, bevor es, äh, noch schlimmer wird, währt der Frieden nicht lange. Nach einer gemeinsamen Nacht des Beobachtens von Sternschnuppen lässt Safi Max und Moses nach einem Telefonanruf auf einmal alleine zurück - nur, um kurz darauf erschossen von Max aufgefunden zu werden.

Leichen pflastern ihren Weg

Der Versuch, Safi mit ihren Rückspulkräften zu helfen, schlägt fehl, aber in diesem Moment erwacht stattdessen Max' neue Kraft in ihr, und auf einmal tun sich zwei Realitäten vor ihr auf; die eine, in der Safi eben tot ist, und eine, in der sie noch lebt.

Bildergalerie

Max' Aufgabe ist es nun, einerseits aufzudecken, wer Safi in der einen Wirklichkeit getötet hat, und andererseits in der anderen Wirklichkeit dafür zu sorgen, dass dieser Safi nicht das gleiche Schicksal droht - denn der Mörder oder die Mörderin ist weiterhin unterwegs und hat es auf die junge Frau abgesehen.

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