Let's build a Zoo im Test: Verrückte Tiere, Management und Chaos

Test Rebecca Herrmann Philipp Sattler
Let's build a Zoo im Test: Verrückte Tiere, Management und Chaos
Quelle: PC Games

Let's build a Zoo ist ein Simulationsspiel, in dem man seinen eigenen Zoo errichten, Tiere züchten und sogar miteinander kreuzen kann. Dass alles gemischt mit der Aufgabe, Mitarbeiter zu managen, das Unternehmen finanziell am Laufen zu halten und die Beliebtheit des Zoos zu steigern, ergibt eine Menge Chaos.

Let's build a Zoo ist ein Simulationsspiel, in dem man seinen eigenen Zoo baut. Dazu gehören neben dem Bauen von Gehegen auch das Kaufen und Handeln von Tieren mit anderen Zoos, Managen von Mitarbeitern und das Versorgen von Besuchern.

Am Anfang besitzt man ein kleines Grundstück und ein bisschen Geld. Von diesem baut man das erste Gehege und kauft die ersten Tiere, die natürlich sofort in ihr neues Zuhause einziehen dürfen.

Die Gehege müssen den Bedürfnissen der Tiere entsprechen. Es braucht also ausreichend Wasserquellen mit entsprechender Pumpanlage, Spielzeuge und Dekorationen, um alles schön zu gestalten, dass sich die Kleinen auch wohlfühlen. Nach und nach werden immer mehr verschiedene Tiere freigeschaltet, die man sich in den Zoo holen kann, indem man diese entweder mit anderen Zoos tauscht oder sie für wenig Geld aus dem Tierheim rettet.

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Auch neue Grundstücke können gekauft werden, um mehr Tierchen unterzubringen. Für Transportmittel muss natürlich auch gesorgt werden, um die Besucher in den Zoo zu bringen.

Jedem Tierchen sein Gehege

Natürlich braucht nicht jedes Tier die gleichen äußeren Umstände. So werden verschiedene Gehege gebraucht, wie Waldgehege für Wildschweine oder Arktisgehege für Pinguine und Robben - die übrigens alle nur hüpfend durcheinander wuseln. Alles in allem ist das Aussehen der Tierchen sehr niedlich und nett gestaltet. Man kann jedes Gehege frei platzieren und Tiere, die geographisch nicht viel miteinander zutun haben, zu Nachbarn machen.  Quelle: PC Games Man kann jedes Gehege frei platzieren und Tiere, die geographisch nicht viel miteinander zutun haben, zu Nachbarn machen.  Auch mögen es manche Tiere, wie beispielsweise Hasen, eher kuschelig und brauchen nicht so viel Auslauf, während Bären ein großzügiges Gehege mit viel Platz brauchen. Außerdem benötigen sie verschieden viel Wasser und Spielzeug, um glücklich zu bleiben. Auf das alles muss man als verantwortungsvoller Besitzer natürlich achten - eine entsprechende Benachrichtig am Rand teilt es einem aber auch permanent mit.

Falls das Gehege mal zu voll wird, muss man dafür sorgen, dass einige Tierchen Platz machen. Wie man das macht, ist einem selbst überlassen. Man kann eine Auswilderungsstation bauen und dort seine Tiere in die freie Natur entlassen.

Das hat den Vorteil, dass man die Bestände von gefährdeten Tieren erhöhen kann. Man kann sie aber auch gegen einen kleinen Unkostenbeitrag verschenken und eher unmoralische Zoodirektoren dürfen die Viecher sogar einschläfern lassen.

Genome oder wie mein Hase einen Schlangenkopf bekam

Im Tierpark müssen verschiedene Aspekte erfüllt sein. Es reicht nicht, nur niedliche Tiere zu haben, man braucht auch Licht, eine Forschungsstation, Verpflegung, Wege und vieles mehr.  Quelle: PCGames Im Tierpark müssen verschiedene Aspekte erfüllt sein. Es reicht nicht, nur niedliche Tiere zu haben, man braucht auch Licht, eine Forschungsstation, Verpflegung, Wege und vieles mehr.  Jedes der über 500 unterschiedlichen Tiere hat zehn verschiedene Variationen, die durch gezielte Paarung in der Zuchtstation erzeugt werden können. So weit so normal. Reicht einem das nicht, können eigene Tierkreationen erschaffen werden. Hierbei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Sobald die Tiere irgendwann einmal Teil des Zoos gewesen sind, hat man ihre DNA gespeichert. Diese wird dann genutzt, um zwei beliebige Tiere miteinander zu kreuzen. Ob man einen Hasen mit Schlangenkopf erschafft, oder das Schwein auf einmal einen Entenschnabel hat, alles ist möglich.

Natürlich gibt es dabei einiges zu beachten. In welches Gehege kommen die neuen Kreationen? Kann man den Hasen mit Schlangenkopf ins Hasengehege stecken oder doch eher zu den Schlangen? Das kommt immer drauf an, wird einem vom Spiel aber angezeigt, wodurch man nicht viel rumprobieren muss. Die Tiere sollten immer in einem geschützen Umfeld sein und gleichzeitig die Mitbewohner des Geheges nicht in Gefahr bringen.

Gute Mitarbeiter sind wichtig

Auch nachts wollen die Besucher im Zoo bleiben, weshalb man für ausreichend Beleuchtung sorgen muss.  Quelle: PCGames Auch nachts wollen die Besucher im Zoo bleiben, weshalb man für ausreichend Beleuchtung sorgen muss.  Der Zoo kann so niedliche oder besondere Tiere haben, wie er möchte, sobald das Personal nicht geeignet ist, wird es den Tierchen nicht gut gehen. Man hat verschiedene Mitarbeiter, die der Zoo braucht. Neben den Tierpflegern gehören dazu auch der Hausmeister, Maskottchen, Verkaufsangestellt und so einiges mehr.

Die unterschiedlichen Mitarbeiter haben natürlich auch verschiedene Aufgaben. Tierpfleger sind dafür da, die Tiere zu füttern und die Gehege sauber zu halten. Hausmeister kehren die Wege und halten den Park sauber. Allerdings muss auch hier auf die Effektivität geachtet werden.

Stellt man allen Mitarbeitern alles frei, können sie sich nicht um alles kümmern. Deshalb gibt es die Möglichkeit ihnen Gebiete zuzuteilen, um die sie sich kümmern müssen.

Es können neue Stellen ausgeschrieben und die Bewerber über ein Portal begutachtet werden. Dabei können ihre Eigenschaften mit allen Vor- und Nachteilen eingesehen werden. Ist ein Mitarbeiter unmotiviert, wird er öfter Pausen machen und sein Arbeitspensum nicht erreichen. Ist er unfreundlich, wollen die Kunden vielleicht nichts von ihm kaufen. Man muss also abwägen, welche Eigenschaften wichtig sind, um den Zoo erfolgreich führen zu können.

Money, Money, Money

Natürlich geht es wie immer darum, auch finanziell gut dazustehen. Dazu braucht man einen angemessenen Eintrittspreis aber auch die Läden sind dafür da, um Geld zu generieren. Bei diesen kann der Preis erhöht werden, um die Gewinnspanne zu maximieren. Auch können Inhaltsstoffe geändert werden.

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