Layers of Fear (2023) im Test: Gruseln in Unreal Engine 5

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Layers of Fear (2023) im Test: Gruseln in Unreal Engine 5
Quelle: Bloober Team S.A.

Nach der öffentlichen Demo im Mai erscheint nun endlich Layers of Fear von den Entwicklern Bloober Team und Anshar Studios am 15. Juni 2023. Hierbei handelt es sich um alle bisherigen Spielinhalte zusammen in einer ultimativen Sammlung. Und durch das Upgrade auf die Unreal Engine 5 sieht die Grafik auch noch richtig gut aus.

Es werde Licht

Eine gänzlich neue Mechanik haben sich die Entwickler mit der mystischen Lampe ausgedacht. Diese findet man erstmals in der Story des Malers und bietet vielerlei Funktionen. Hauptsächlich ist sie dazu da, verdorbene Objekte zu "reinigen" und somit Gegenstände oder Passagen offenzulegen. Hin und wieder begegnet man auch bösen Geistern in neu designten Konfrontationen, die man mit einem fokussierten Strahl aus der Laterne für eine kurze Zeit bewegungsunfähig machen kann. Ein Allerheilmittel ist dieses neue Item also nicht. Ach ja, Licht erzeugt sie natürlich auch.

Im zweiten Teil hat man als Schauspieler analog dazu Zugriff auf eine Taschenlampe mit Filmfunktion. Damit kann man ebenfalls tödliche Monster für kurze Zeit betäuben und so besser fliehen. Zusätzlich kann man gruselige Mannequin-Puppen bewegen, die Passagen offenlegen oder nützliche Gegenstände offenbaren. Diese neuen Gebrauchsgegenstände sorgen also für ein bisschen Abwechslung vom restlichen Gameplay und helfen bei der Lösung von bestimmten Rätseln.

Spieler kämpft mit Taschenlampe gegen Monster. Quelle: PC Games Die neuen Kämpfe sind recht kurzweilig, jedoch gehen sie einem auf Dauer doch ein bisschen auf die Nerven. Das liegt auch daran, dass hierbei immerzu die gleiche Musik verwendet wird, was die Intensität dieser Begegnungen ein wenig schmälert.

Alter Grusel im neuen Gewand

Neben den neuen Gameplay- und Story-Änderungen ist die aufpolierte Grafik wohl der stärkste Grund, sich den neuen Layers-of-Fear-Titel zu holen. Hierbei nutzen die Entwickler die brandneue Unreal Engine 5, die Optionen wie Raytracing-Technologie und HDR- und 4K-Auflösungen unterstützt. Verglichen mit der Unreal Engine 4 bekommt man hier viel schärfere Texturen und aufwendigere Effekte. Hierbei ist Layers of Fear eines der ersten Spiele, welche auf die nagelneue Engine setzen.

Dadurch wird man noch mehr als zuvor regelrecht in das Spiel gesogen, da Effekte wie Nebel, in der Luft hängender Staub und verschiedene Licht-Effekte noch besser und realistischer umgesetzt werden als jemals zuvor. In dem gesammelten Wasser auf den Straßen spiegeln sich die Reflexionen der Umgebung in einer wirklichkeitsnahen Weise und Stofflaken schmiegen sich realistisch um Objekte.

Puppen in einem Gang mit rotem Licht. Quelle: Bloober Team S.A.

Besonders beeindruckt hat hierbei die technische Umsetzung von Licht und Schatten. Ventilatoren vor Scheinwerfern werfen einen dynamischen Schatten an die Wand und Blitze erhellen für einen Sekundenbruchteil die dynamisch beleuchteten Räume. Zudem sorgt Kerzenflackern für ein schummriges Ambiente.

Insgesamt lässt sich sagen, dass die Grafik vor allem für die Erzeugung einer atemberaubenden Umgebung genutzt wird. So sind besonders die Umgebungseffekte sehr gut gelungen und überraschen jedes Mal aufs Neue.

Die Texturen sind zwar ebenfalls solide gestaltet, dennoch merkt man, dass der Haupt-Fokus der Entwickler eindeutig auf der Schaffung einer stimmigen Atmosphäre liegt. Aus diesem Grund sind gerade die grafischen Effekte und Umbebungsdetails sehr gut gelungen. Die bloße Optik des Spiels überzeugt.

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