Layers of Fear (2023) im Test: Gruseln in Unreal Engine 5

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Layers of Fear (2023) im Test: Gruseln in Unreal Engine 5
Quelle: Bloober Team S.A.

Nach der öffentlichen Demo im Mai erscheint am 15. Juni 2023 endlich Layers of Fear von den Entwicklern Bloober Team und Anshar Studios. Hierbei handelt es sich um alle bisherigen Spielinhalte zusammen in einer ultimativen Sammlung. Und durch das Upgrade auf die Unreal Engine 5 sieht die Grafik auch noch richtig gut aus.

Schon beim Start des Spiels wird klar: Die Entwickler legen einen großen Wert auf die Schaffung einer packenden Atmosphäre. Man betritt nebelige Korridore, Regen prasselt an die Fenster und beißender Rauch füllt die Luft. Hierbei wird man von dem Setting regelrecht eingesogen, wobei man ab der ersten Sekunde merkt: In den verlassenen Gemäuern stimmt etwas nicht. Die Lichter beginnen zu flackern und uns läuft ein Schauer über den Rücken. Der Spannungsbogen baut sich langsam auf, während wir als Spieler durch unterschiedliche Umgebungen wandern.

Dabei beginnt sich die Umgebung Stück für Stück um den Spieler zu verändern und das anfangs normale Herrenhaus mutiert schlussendlich zum teuflischen Höllenschlund. An den Bildern rinnt Blut herab, man bekommt verstörende Visionen zu sehen und der gesamte Grundriss des Hauses verwehrt sich jedweder Realität. Inmitten all diesem Chaos liegt es am Spieler, die vergangenen Geschehnisse zu rekonstruieren und einen Sinn in diesen willkürlich erscheinenden Ereignissen zu setzen. Wen spielen wir hier überhaupt, wer sind all diese Geister und was geschieht als nächstes?

Alles schon mal da gewesen?

Spieler, die auf ein komplett neues Spiel gehofft hatten, werden vom neusten Teil der Reihe schon mal enttäuscht sein. Stattdessen erhält man alle Inhalte von Layers of Fear aus dem Jahr 2016 und Layers of Fear 2 aus dem Jahr 2019 sowie alle bisher veröffentlichten Bonusinhalte. Zusätzlich kann man sich über einen neuen Abschnitt mit einer Autorin in der Hauptrolle und einen neuen DLC mit dem Namen "The Final Notes" freuen, der offiziell zu Teil 1 gezählt wird und all dessen Geschichten miteinander verbinden soll.

Bild der Rattenkönigin. Quelle: PC Games So schlüpft man im ersten Teil nach wie vor in die Haut eines verrückten Malers, der für das perfekte Gemälde immer mehr den Bezug zur Realität verliert. Inspiriert ist diese Geschichte von Oscar Wildes' Roman "Das Bildnis des Dorian Gray" in dem der junge und erfolgreiche Dorian Gray seinen Verstand aufgrund eines verfluchten Selbst-Porträts verliert. Sehr passend also.

Zusätzlich ist der DLC Inheritance enthalten, in dem man die Tochter des wahnsinnigen Malers spielt. So kann man noch eine andere Sichtweise über die kriselnde Beziehung zwischen dem Maler und seiner Frau erleben.

Neue Erweiterung inklusive

Im brandneuen DLC Final Notes spielt man abschließend auch die Frau des Malers, die als Geigen-Spielerin erfolgreich ist. Doch nach einem Unfall ist nichts mehr, wie es mal war, und sie muss ihre Musik-Karriere aufgeben. Das Ziel in diesem DLC ist es, die bildlichen und tatsächlichen Ketten zu sprengen, welche die Mutter an das verfluchte Haus binden.

Schwebende Inseln an Ketten. Quelle: PC Games

Das neue DLC hat uns hier beim Spielen sehr gut gefallen. Vor allem in Sachen der Präsentation, konnte man hier gut überzeugen. Wer jedoch Antworten auf die Fragen über Layers of Fear 1 erwartet, der wird sich ein bisschen am Kopf kratzen. Der Bonusinhalt wirft nämlich noch mehr Fragen auf, als dass er sie schlussendlich dann beantwortet.

Kamera ab, Action!

Im zweiten Teil spielt man wie bekannt einen Hollywood-Schauspieler, der auf einem großen Schiff einen Film für einen dubiosen Regisseur drehen soll. Hierbei bekommt er es mit Schatten aus seiner Vergangenheit zu tun sowie mit Monstern, die es auf ihn abgesehen haben.

Beide Handlungsstränge verbindet der neue Spielabschnitt, mit einer Schriftstellerin in der Hauptrolle. Diese hat ebenfalls eine Schaffungskrise und verweilt deshalb in einem abgeschiedenen Leuchtturm. Diese Umgebung ist jedoch wenig inspirierend und es häufen sich zunehmend merkwürdige Vorkommnisse.

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