LEGO Star Wars: The Skywalker Saga im Test - Seite 2

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LEGO Star Wars: The Skywalker Saga im Test - Seite 2
Quelle: TT Games I Warner Bros.

Wir waren mit LEGO Star Wars: The Skywalker Saga unterwegs in der weit entfernten Galaxis. Wie uns der Ausflug gefallen hat, erfahrt ihr im Test.

Jede Klasse kann auf eine bestimmte Weise mit Objekten in der Spielwelt interagieren, was zum Lösen von Rätseln oder Erreichen von bestimmten Missionszielen erforderlich ist. Spielen wir die Geschichte im regulären Modus, kann es also sein, dass die steuerbaren Spielfiguren gar nicht über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen, um alle Pfade zu erkunden. Erst, wenn wir einen Abschnitt abgeschlossen haben, können wir im Freien Modus zurückkehren, wo wir dann Zugriff auf alle bisher freigespielten Figuren haben. Und von denen gibt es eine ganze Menge. Insgesamt 380 Figuren können wir im Laufe des Spiels freischalten. Manche davon durch das Abschließen von Levels, andere können wir mit gesammelten Steinchen über das Charakter-Menü kaufen. Durch die Deluxe-Version erhalten wir zusätzlich Zugriff auf Figuren aus The Mandalorian und den alten Obi-Wan Kenobi. Später sollen weitere Charakterpacks hinzukommen, darunter auch die Crew aus Rogue One und der zweiten Mandalorian-Staffel.

Die Figuren ähneln sich zwar dank der strikten Klassenaufteilung oftmals stark, es gibt jedoch auch ein paar wirklich absurde Charaktere zu entdecken, die lustige, eigene Animationen mitbringen. Neben den Menschen und Droiden können wir etwa auch die Kontrolle über einen gigantischen Rancor oder Mama Hutt übernehmen.

Straßen, gepflastert mit Legos

Um neue Spielinhalte freizuschalten, Fähigkeiten zu verbessern oder Achievements zu verdienen, müssen wir über das gesamte Spiel hinweg verschiedene Objekte einsammeln. Währung sind die altbekannten Studs, also Lego-Münzen in den Farben Silber, Gold, Blau und Lila. Wertvollere Studs liegen an eher schwer erreichbaren oder versteckten Stellen, die Standard-Ausführung in Silber und Gold gibt es hingegen in Hülle und Fülle in den Levels zu finden und es befindet sich zusätzlich Geld in fast jedem Objekt. Es lohnt sich also definitiv, immer alles kurz und klein zu schlagen.
Durch das Lösen von Nebenaufgaben können wir teilweise herrlich obskure Star-Wars-Figuren freispielen, wie die hier zu sehende Mama Hutt aus Clone Wars.  Quelle: PC Games Durch das Lösen von Nebenaufgaben können wir teilweise herrlich obskure Star-Wars-Figuren freispielen, wie die hier zu sehende Mama Hutt aus Clone Wars. 
Außerdem gibt es Kyber-Würfel, die die Form normaler Legosteine haben und an besonderen Orten versteckt sind oder als Belohnung für gelöste Rätsel und Nebenaufgaben winken. Diese können wir in die Fähigkeiten unserer Spielfiguren investieren. Dabei wird unterschieden zwischen allgemeinen Fähigkeiten, die alle Charaktere besitzen, und speziellen Klassenfähigkeiten. Es werden immer direkt alle Mitglieder der entsprechenden Kategorie aufgewertet und nicht jede Figur einzeln. Wirklich spielverändernd sind diese Upgrades nicht, aber wer Spaß am Vervollständigen hat, dürfte damit zumindest eine Weile beschäftigt sein. Im Freien Spiel können wir Nebenquests annehmen, die in ihrer Qualität stark variieren. Auch hier können manche Aufgaben nur von bestimmten Klassen absolviert werden. Quelle: PC Games Im Freien Spiel können wir Nebenquests annehmen, die in ihrer Qualität stark variieren. Auch hier können manche Aufgaben nur von bestimmten Klassen absolviert werden. Obwohl Studs und Würfel in rauen Mengen verfügbar sind, ist das Freischalten und Aufwerten nämlich ein langwieriger Prozess. Die Skywalker Saga hat einen beachtlichen Umfang an Nebenmissionen und versteckten Belohnungen in jedem einzelnen Level. Dazu aber später mehr.

Wunderschöne Klötzchenwelt

Die Spielwelt mit ihren zahlreichen detailverliebten Arealen ist eindeutig das Highlight im neuen Lego Star Wars. Das Entwicklerteam hat offensichtlich viel Arbeit und Kreativität in die Gestaltung der einzelnen Locations gesteckt. Man fühlt sich wirklich, als würde man in das langjährige Lego-Bauprojekt eines begeisterten Fans eintauchen.

Natürlich gibt es überall Easter Eggs und Anspielungen für Fans zu entdecken. Schnuckelige Details wie ein kleiner Spa-Bereich auf dem Todesstern oder eine Putzkolonne, die sich um das große Fenster des Jedi-Ratsgebäudes kümmert, runden zudem die Spielwelt ab und sorgen für einen willkommenen, persönlichen Touch.
Die Lego-Charaktere strotzen nur so vor Details und lassen Abnutzungsspuren, Logos und sogar eine Seriennummer erkennen.  Quelle: PC Games Die Lego-Charaktere strotzen nur so vor Details und lassen Abnutzungsspuren, Logos und sogar eine Seriennummer erkennen.  In den Städten wuseln und lungern ständig dutzende Figuren herum, was zumindest oberflächlich den Eindruck erweckt, als ob wir uns in einem lebendigen Universum befinden. Beleuchtung und Umgebungseffekte sind ebenfalls ein Augenschmaus.

Insgesamt ist die optische Gestaltung einfach astrein. Nie wirkte die Umgebung in einem Lego-Spiel mehr, als wäre sie tatsächlich aus lauter kleinen Bauklötzen entstanden. In den Zwischensequenzen haben wir oft noch kleine Details auf der Oberfläche der einzelnen Figuren erkannt, fast so, als hätte man tatsächliche Lego-Männchen in eine virtuelle Welt gesetzt.

Storytelling im Schnelldurchlauf

Was dann in diesen Zwischensequenzen passiert, ist die Handlung von Star Wars, allerdings in stark verkürzter Form. Die Dialoge bestehen vorwiegend aus den bekanntesten Zitaten. Vor allem aus denen, die seit dem Release der Filme zu Internet-Memes geworden sind. Überhaupt erzählt Lego Star Wars nicht wirklich eine Geschichte, sondern bietet vielmehr eine Kommentarspur, in der alberne Scherze und Fan-Beobachtungen im Vordergrund stehen.

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