Kung Pow: Enter The Fist

Test

Eine wild gewordene Karate-Kuh, Erdhörnchen-Nunchakus, französische Aliens, typische "Matrix"-Effekte und eine mit Absicht völlig schwachsinnige, asynchrone (!) Synchronisation -- so sieht das Ergebnis aus, wenn Jim Carreys langjähriger Weggefährte Steve Oedekerk einen Kung Fu-Streifen aus den 70er-Jahren satirisch aufbereitet.

Der Drehbuchautor, Produzent, Regisseur und Schauspieler schnappte sich die kaum bekannte Hongkong-Klopperei "Tiger & Crane Fists" (OT: "Hu He Shuang Xing") und ließ zunächst Dialoge, Handlung und Schnitt des Films völlig unter den Tisch fallen. Dann "bereicherte" er das Material um neue Szenen, massig Special Effects, jede Menge Albernheiten und ließ sich selbst per Bluescreen in die alten Szenen einfügen. Zu guter Letzt synchronisierte er nahezu alle Figuren selbst -- wie eingangs erwähnt mit völlig missratenem Timing.

In der Hauptrolle streift Steve Oedekerk höchstpersönlich als "der Auserwählte" ziellos durchs Land, um nach vielen Jahren die Ermordung seiner Familie durch den skrupellosen Master Pain (Leo Lee) zu rächen. Doch bevor es endlich zum Showdown kommt, muss sich "der Auserwählte" im Tempel der alterwürdigen Crane School erst einmal die richtige Kampftechnik aneignen. TO n

Fazit

Film-Check: Steve Oedekerks eigenwillige Hommage ans Eastern-Genre. Die Verschmelzung alter und neuer Szenen ist gut gelungen, wirklich zündende Gags kann man aber an einer Hand abzählen.
DVD-Fazit: Wenn Sie das Genre der Kung-Fu-Filme nicht allzu ernst nehmen, dürfen Sie einen Blick auf dieses Film- experiment riskieren -- ein Faible für stumpfsinnigen Humor vorausgesetzt.

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