Kunai: Ninja-Metroidvania für Nintendo Switch und PC in der gamescom-Vorschau
Special
Metroidvania-Titel, also eigentlich Action-Adventures, gibt es dank Indie-Entwicklern heutzutage recht zahlreich, vor allem Steam bietet eine ganze Bandbreite derartiger Spiele. Mit Kunai des Entwicklers TurtleBlaze reiht sich schon bald ein weiterer Subgenre-Vertreter mit ein, das Spiel soll noch 2019 für Nintendo Switch und per Steam für PC erscheinen. Wir haben uns das Game auf der gamescom 2019 in Köln schon einmal angeschaut - unsere gamescom-Preview mit Hands-on-Eindrücken.
Angekündigt haben Entwickler TurtleBlaze und Publisher The Arcade Crew das Ninja-Metroidvania Kunai (jetzt kaufen ) bereits im Frühjahr - erscheinen soll das Game noch im selben Jahr und zwar für den PC sowie für Nintendo Switch. Im Action-Adventure übernehmt ihr die Kontrolle über Tabby, einen Elite-Kunai-Roboter mit der Seele eines altertümlichen Kriegers. In dieser Rolle schlagt ihr euch Genre-typisch durch eine zweidimensionale Welt voller verwinkelter und verwobener Gänge und zahlreicher Widersacher. Auf der gamescom 2019 in Köln hatten wir bereits die Gelegenheit, uns einen ersten Eindruck vom Spiel zu verschaffen und selbst Hand an den Controller zu legen.
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Prominente Vorbilder
An und für sich ist Kunai ein typisches Metroidvania. Der simple Look, bei dem sich verschiedene Gebiete neben ihrem Aufbau und ihren Eigentümlichkeiten auch durch eine jeweils vorherrschende Farbe voneinander unterscheiden, ist von Game-Boy-Spielen auf dem SNES per Super Game Boy inspiriert. Dies verriet uns der Entwickler bei unserem Termin auf der gamescom. Doch damit nicht genug der prominenten Vorbilder: Für selbstscrollende Levels diente Super Mario Bros. 3 als Vorlage. ein Sumpfgebiet ist von Super Mario World 2: Yoshi's Island inspiriert. Derart unterschiedlicher Gebiete bietet Kunai zahlreich, wie wir dank Entwickler-Tools beim Anspielen sehen konnten.
Quelle: The Arcade Crew
Kunai: Ninja-Metroidvaina für Nintendo Switch und PC in der gamescom-Vorschau (7)
Auch Waffen und Fähigkeiten gibt es im Übermaß, beispielsweise Maschinengewehre, Raketenwerfer, verschiedene Pistolen und vieles mehr. Immer mit dabei ist jedoch das mächtige Katana. Klar, wir spielen ja immerhin einen Ninja-Roboter. Der verfügt auch über Enterhaken, mit denen wir flott auch an entlegende Winkel der Spielwelt gelangen und vor allem auch senkrechte Wände emporklettern können. Apropos flott: Für ein Metroidvania-Game spielt sich Kunai vergleichsweise schnell.
Geschick und Präzision
Wie es sich für ein Spiel dieser Art gehört, erkundet ihr nicht nur eine ausgiebige Spielwelt voller verwinkelter Gänge, Geheimnisse sowie Geheimgänge und sammelt immer neue Waffen sowie Fähigkeiten. Ihr schlagt euch auch mit allerlei Gegner herum. Viele sind nicht sonderlich stark, manche etwas mehr, richtig anspruchsvoll wird es aber in erster Linie bei den zahlreich vorhandenen Bosskämpfen. Die spielerische Herausforderung von Kunai liegt nicht zuletzt auch in von Geschicklichkeit abhängigen Passagen, die ihr nicht einfach nur plump und mit dem Katana metzelnd durchrennt, sondern bei denen ihr geschickt und vor allem präzise voranschreiten oder mit den Enterhaken entlanghangeln müsst.
Insgesamt machte das Spiel bei unserem gamescom-Termin aber keinen extrem anspruchsvollen Eindruck, zumindest mit einer gewissen Spielerfahrung bei dieser Art von Game. Eventuell könnte das Spiel also das richtige Metroidvania für diejenigen sein, die nicht auf extrem fordernde Aufgaben stehen. Ob dem beim gesamten Spiel auch wirklich so ist, kann erst die finale Version von Kunai zeigen - auf der Messe spielten wir nämlich eine schon fast, aber noch nicht ganz fertige Version. Noch in diesem Jahr soll Kunai für Nintendo Switch und PC auf den Markt kommen.
