Flop von Reboot des Schwarzenegger-Klassikers The Running Man: Bericht begründet Scheitern nach nur einer Woche im Kino

News Tobias Tengler-Boehm
Flop von Reboot des Schwarzenegger-Klassikers The Running Man: Bericht begründet Scheitern nach nur einer Woche im Kino
Quelle: Universal

Die Neuverfilmung eines Klassikers von Arnold Schwarzenegger geht im Kino gnadenlos baden und das soll der Grund dafür sein.

Dieser Reboot ist nach nur einer Woche im Kino gescheitert. Die Neuverfilmung eines Arnold Schwarzenegger-Klassikers spielte weltweit weit weniger ein, als erhofft. Ein Verlust in Millionen-Höhe ist wohl jetzt bereits garantiert. The Running Man floppt und ein aktueller Bericht nennt dafür einen glasklaren Grund.

Schwarzenegger-Klassiker neu verfilmt: The Running Man floppt im Kino

Die korrigierten Zahlen sind sogar noch niedriger, als es die offiziellen Schätzungen vermuten ließen. Insgesamt spielte The Running Man (2025) nur 27,7 Millionen US-Dollar ein. Das wäre schon allein für die USA ein nicht wirklich herausragendes Ergebnis. Doch die Zahlen beziehen sich auf die weltweiten Umsätze an den Kinokassen.

The Running Man kostete während der Produktion rund 110 Millionen US-Dollar. In diesem Betrag sind noch keinerlei Marketingkosten enthalten. Und die Kinos bekommen als Faustregel 50 % der Einnahmen durch die Tickets. Auch ohne Taschenrechner-App wird an dieser Stelle deutlich, dass The Running Man jetzt schon keine Chance mehr haben dürfte, Profit zu machen. Doch wie kam es zu dieser Enttäuschung?

Wieso floppt The Running Man im Kino?

Glen Powell hatte einen Lauf. Dem Hollywood-Schauspieler gelangen mit Top Gun Maverick (2022), Wo die Lüge hinfällt (2023) und Twisters (2024) gleich drei Kino-Hits in den letzten drei Jahren. Doch die Fußstapfen von Arnold Schwarzenegger erwiesen sich als zu groß. Die Neuauflage von The Running Man interessiert zu wenige Filmfans, um erfolgreich zu sein. Wieso es zu diesem Flop kam, erklärt ein aktueller Bericht des Branchenportals Deadline.

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Der Film hat seinen Kinostart "komplett verstolpert" heißt es da. Der Misserfolg von The Running Man kommt offenbar durch einen Wechsel in der Führungsebene von Paramount zustande. Die Filmfirma wurde jüngst von Lionsgate gekauft, seit dem gab es mehrere strategische Richtungswechsel, auch in Sachen Star Trek.

So soll die Rolle des Marketing-Chefs genau in der Phase vakant gewesen sein, als der Film am dringendsten Werbung im Vorfeld des Kinostarts benötigt hätte. Das neue Management traute The Running Man wohl offenbar ohnehin nicht viel an den Kinokassen zu. Also wurde dem Bericht zufolge das Marketing-Budget zusammengestrichen. Eines muss man an dieser Stelle jedoch festhalten.

Hauptdarsteller Glenn Powell die Schuld am Flop von The Running Man zu geben, wäre laut Deadline alles andere als angebracht. Der Hauptdarsteller sei dafür bekannt, auch lange nach dem Abschluss von Dreharbeiten seine Filme aktiv anzupreisen und zu bewerben. Jedoch ist The Running Man in den USA mit einem R-Rating und in Deutschland mit einer FSK ab 16 Jahren versehen. Das engt die potenzielle Zielgruppe für einen Film, der offenbar nicht genug beworben wurde, zusätzlich ein. Habt ihr im Vorfeld des Kinostarts etwas von The Running Man, wie beispielsweise den Trailer, mitbekommen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

Quelle: Deadline

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