Was lief da schief? Superman nachbearbeitet: Vorher-Nachher-Vergleich zeigt, wie James Gunn glaubhafte Spezial-Effekte anstrebt

News Tobias Tengler-Boehm
Was lief da schief? Superman nachbearbeitet: Vorher-Nachher-Vergleich zeigt, wie James Gunn glaubhafte Spezial-Effekte anstrebt
Quelle: DC

Superman sieht jetzt ein wenig anders aus und James Gunn offenbart offen und ehrlich ein Versäumnis.

Kurz vor dem Kinostart von Superman: Legacy am 10. Juli 2025 werkelt James Gunn samt Team offensichtlich noch immer fleißig am Kino-Debüt des neuen DC Universe herum. Das offenbart ein neuer TV-Clip, der eine ganz bestimmte, überarbeitete Szene des ikonischen Superhelden zeigt. Ein Vorher-Nachher-Vergleich macht die kleinen, aber feinen Unterschiede deutlich.

Wie gut sind die Spezial-Effekte im neuen Superman?

In der Vergangenheit hatten Superheldenfilme wie Ant-Man and the Wasp: Quantumania (Marvel), The Flash oder Aquaman 2 (beide DC) mit künstlich aussehenden Spezialeffekten zu kämpfen, bei denen man sich ernsthaft fragte, wie so etwas in einer millionenschweren Hollywood-Produktion landen kann. Das ist sicherlich auch ein Grund, wieso so viele Superheldenfilme in den letzten Monaten und Jahren floppten, oder zumindest enttäuschten. Bei Superman: Legacy soll jedoch alles besser werden, auch wenn es zu Beginn eher nicht danach aussah.

Dem gemeinen Kinogänger wird das sicherlich kaum auffallen, aber Superhelden-Fans haben bemerkt, dass die Flugszene des 1. TV Spots, in der man Superman von vorne sieht, überarbeitet wurde. Erste Bewegtbilder vom Reboot des Marvel-Konkurrenten sorgten mitunter für die Befürchtung, der Film könnte "billig" wirken und die Spezial-Effekte nicht sonderlich glaubhaft daherkommen.

Superman im vollen Flug im Stile einer Selfie-Kamera gefilmt, wirkte in der damaligen kurzen Filmvorschau teilweise wie etwas, das man Neudeutsch als "cringe" bezeichnen würde. Mittlerweile sieht die Szene jedoch anders aus, wie ein Vorher-Nachher-Vergleich eindrucksvoll beweist. Die Farbpalette wirkt etwas wärmer und das Antlitz von Hauptdarsteller David Corenswet ist deutlich vorteilhafter in Szene gesetzt. Klingt nach eher unwichtigen Details. Diese überarbeitete Einstellung offenbart jedoch, dass Regisseur James Gunn viel Wert auf den Look seines neuen Films legt, zumal er sich diesbezüglich auch immer wieder in den sozialen Medien äußert.

"Es handelte sich um eine TV-Werbung und die visuellen Effekte waren noch nicht fertig" stellt der legendäre Filmemacher (Marvel's Guardians of the Galaxy) klar. Und er gibt Einblicke, wie diese Szene entstand: "Der Part, in dem er [Superman] fliegt, wurde aus einer Aufnahme seines Gesichts und, als Hintergrund, Aufnahmen einer fliegenden Drohne montiert. Die Inhalte sind also real, nur etwas seltsam zusammengebastelt".

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James Gunn mochte die ursprüngliche Einstellung selbst nicht. Diese Aufnahmen seien daher nicht im (wohl noch nicht ganz) fertigen Film enthalten. Folgendes Versäumnis gibt er ebenfalls offen zu: "Normalerweise achte ich penibel darauf, welche Szenen für einen Trailer Verwendung finden ... Aber manchmal vernachlässige ich das bei den TV Spots ein wenig. Diese eine Szene ging einfach an mir vorbei".

Es ist immer wieder erfrischend zu sehen, wie intensiv eine Hollywood-Größe wie James Gunn in den sozialen Medien mit Fans und Kritikern interagiert. Die Flugszene sei grundsätzlich immer noch im neuen Superman-Film vorhanden. Er hätte sich jedoch für einen anderen Ausschnitt entschieden und das Team für die Spezial-Effekte hätten nochmal nachgebessert. Wie das Ergebnis letztlich auf der großen Kino-Leinwand rüberkommt, muss der fertige Film zeigen.

Quelle: Comic Book Movie

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