Im kommenden Resident-Evil-Film werdet ihr Leon S. Kennedy vergeblich suchen. Regisseur Zach Cregger bestätigte, dass die ikonische Figur diesmal nicht dabei ist. Stattdessen will er mit frischem Material neue Wege gehen und eine eigene Geschichte erzählen.
Die Dreharbeiten zum neuen Resident-Evil-Film laufen, und langsam werden mehr Details bekannt. Während Paul Walter Hauser (Fantastic Four) kürzlich zur Besetzung stieß, sorgt jetzt eine Aussage von Regisseur Zach Cregger für Diskussionen. Fan-Liebling Leon S. Kennedy wird in der kommenden Adaption keine Rolle spielen.
Resident Evil: Originalgeschichte statt Fanservice
Cregger erklärte gegenüber Entertainment Weekly, dass sein Film eine "vollständig originale Geschichte" erzählen werde. Er wolle keine bekannten Figuren "für eine eigene Story stehlen", sondern lieber etwas Neues innerhalb der bekannten Welt schaffen. Dabei betonte er: Fans müssten keine Abkehr vom Kanon fürchten. Alles, was Resident Evil ausmache, bleibe intakt.
Der Ton des Films soll sich laut Cregger stark an Resident Evil 4 orientieren, allerdings ohne die direkte Adaption der Spielhandlung. Stattdessen will er eine Geschichte präsentieren, die sich "frisch, kantig und seltsam" anfühlt, aber gleichzeitig respektvoll mit der Marke umgeht.
Kein Leon: Respekt vor dem Kanon
Leon mag fehlen, doch Cregger stellt klar, dass er den etablierten Resident-Evil-Kosmos respektiert. Die Entscheidung, Kennedy außen vor zu lassen, solle Raum für neue Figuren und unvorhersehbare Wendungen schaffen.
Parallel arbeitet Capcom mit Resident Evil Requiem an einem Spiel, das ein neuartiges Horrorsystem einführt. Letztens hat übrigens auch die Nintendo Direct bestätigt, dass wir mehr Resident Evil auf der Switch 2 sehen werden. Braucht ein Resident-Evil-Film zwingend bekannte Helden wie Leon, oder findet ihr eine frische Story spannender? Schreibt uns eure Meinung gern in die Kommentare.
Quelle: insider-gaming
