King Arthur The Roleplaying-Wargame: Verdient sich das Strategiespiel im Test den Ritterschlag?
TestFantasy- und Rollenspiel-Elemente färben das Gewand, in das sich Ubisofts Strategietitel King Arthur: The Roleplaying-Wargame kleidet.
King Arthur The Roleplaying-Wargame: Gut gemeint
Quelle: pcgames.de
King Arthur The Role-Playing Wargame
Wenn ihr nicht den Regenten auf der Übersichtskarte gebt, dann mimt ihr wie bei Total War den Heerführer. Der KI-Gegner verhält sich oft defensiv, kämpft aber recht effektiv. So verschanzt der Gegner seine Schützen im Wald und lässt eure Truppen in den Geschosshagel laufen.
Die Basis an Einheiten ist für alle Fraktionen gleich. Dazu kommen jeweils spezielle Trupps und Helden. Durch die Fertigkeiten der Heroen, zum Beispiel Zauber oder Spezialattacken, gewinnt das Spiel eine besondere taktische Tiefe, ähnlich wie Schlacht um Mittelerde. Die Sonderfähigkeiten der Helden sind aber nicht gerecht verteilt.
Zwar sind Kreaturen aus den nordischen Sagen wie Elfen- und Feen-Krieger im Spiel eine coole Idee, diese sind aber oft um ein Vielfaches stärker als ihre menschlichen Pendants. Zudem besitzen die Fantasy-Kreaturen keinen Schwachpunkt, der ihre Übermacht schmälern würde. Auch Fernkämpfer sind generell zu verheerend. Wenigstens lässt sich der Schaden der Schützen im Optionsmenü senken. Trotzdem sollten die Entwickler noch einen Balancing-Patch nachreichen.
Das Balancing-Problem, die teils störende Kulisse sowie ein mäßiges Tutorial trüben die Audienz mit König Artus deutlich und verhindern den erhofften Ritterschlag.
