Just Cause 4 in der E3-Preview: Action, Explosionen, Naturkatastrophen!

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Just Cause 4 in der E3-Preview: Action, Explosionen, Naturkatastrophen!
Quelle: Square Enix

Der vierte Teil der beliebten Action-Reihe Just Cause wurde zwar bereits kurz vor der E3 2018 in Los Angeles geleakt, doch wir statteten Entwicklerstudio Avalanche auf der Messe bei Publisher Square Enix natürlich trotzdem einen Besuch ab, um einen Blick auf das Open-World-Spiel zu werfen. In unserer Vorschau erfahrt ihr, warum Just Cause 4 noch abgedrehter wird als alle seine Vorgänger zusammen.

Die Just Cause-Reihe steht seit jeher für vollkommen überdrehte Action und halsbrecherisches Chaos in einer riesigen Open-World. Nach dem letzten Teil, dachten wir eigentlich, dass man diesen in dieser Beziehung kaum noch toppen kann, doch Avalanche bewies uns in einer Präsentation auf der E3 2018 in Los Angeles das Gegenteil. Man spielte uns mehrere Abschnitte aus dem Game vor und obwohl wir den Titel noch nicht selbst zocken durften, sind wir uns sicher, dass der vierte Teil noch viel verrückter, abgefahrener, chaotischer, überdrehter und zerstörerischer wird als alle seine Vorgänger zusammengenommen.

Neue Gimmicks für Rico

Diesmal verschlägt es Serienhelden Rico Rodriguez in das fiktive südamerikanische Solis, wo eine mächtige Privatarmee namens The Black Hand unter der Führung der skrupellosen Gabriella die Macht an sich gerissen hat und nun das Volk tyrannisiert. Da muss Rico natürlich eingreifen. Er reist nach Solis, kämpft gegen die Schwarze Hand und stellt selbst eine Armee zusammen, welche den für Herrn Rodriguez so passenden Namen Army of Chaos trägt. Diese Armee kämpft übrigens wirklich gegen die Fieslinge und lässt nicht nur Rico die ganze Arbeit machen. Es gibt sogar eine echte Frontlinie, an der sich die Armeen gegenüber stehen und Krieg führen. Je nach eurem Spielfortschritt soll sich die Frontlinie weiter verschieben.

Wir alle wissen, dass Rico ein echter Haudegen ist, doch gegen eine schwer bewaffnete Armee braucht auch er ein wenig Hilfe. Da trifft es sich doch gut, dass er nun seinen Greifhaken aufrüsten und mit Gimmicks verstärken darf. Natürlich könnt ihr alle bereits im Vorgänger möglichen Manöver mit dem Haken weiter ausführen, wie zum Beispiel zwei Gegenstände oder Personen gegeneinander klatschen lassen. Erwerbt ihr allerdings die Puls-Funktion, gibt es beim Aufprall noch eine nette Explosionen. Knallen Objekte gegeneinander, verformen sie sich und wirbeln herum, wodurch sich neue Wege ergeben können.

Just Cause 4 in der E3-Preview: Action, Explosionen, Naturkatastrophen! (4) Quelle: Square Enix Just Cause 4 in der E3-Preview: Action, Explosionen, Naturkatastrophen! (4) Zudem darf man den Haken auch mit sogenannten Air Liftern ausrüsten. Diese sehen aus wie kleine Heißluftballons und bringen Gegenständen oder Gegner zum abheben. Nun kann man dies auf Kommando einfach herunterfallenlassen oder sogar einstellen, dass sie einem folgen, damit man sie beispielsweise als Plattformen benutzen kann. Die Flughöhe der mit Air Liftern ausgestatteten Objekte dürfen wir nämlich auch selbst bestimmen. Allerdings ist das noch nicht alles. Kombiniert man die Air Lifter mit den sogenannten Booster Rockets, lassen sich die hochgehobenen Objekte auch noch verschießen. Avalanche demonstriert uns das an einem Treibstofftank. Erst wird er mit Air Liftern, dann mit den Booster-Raketen versehen und auf eine Reise Richtung feindlicher Frontlinie geschickt, wo er explodiert. Cool! Doch auch sonst lässt sich mit den neuen Greifhaken-Features jede Menge Quatsch anstellen. Während unserer Präsentation wird beispielsweise auch ein ganzer Kran inklusive dranhängendem Container zum Abheben und Herumwirbeln gebracht.

Da ihr aber natürlich nicht nur mit dem haken, sondern auch mit jeder Menge Waffen kämpft, haben sich Avalanche auch dafür etwas einfallen lassen. So gibt es einige neue Schießeisen wie die Railgun, zudem bietet nun jede im Spiel befindliche Waffe einen zweiten Feuermodus. Bei einem schweren MG lässt sich beispielsweise ein zusätzlicher Schild ausklappen. Das ist auch bitter nötig, denn die KI-Gegner haben laut Avalanche einiges dazugelernt und versuchen euch nun gezielt in die Zange zu nehmen. Außerdem gibt es jetzt mehr unterschiedliche Gegnertypen, die allesamt eigene Fähigkeiten besitzen.

Im Auge des Sturms

In just Cause fliegt eine Menge in die Luft Quelle: Square Enix Just Cause 4 in der E3-Preview: Action, Explosionen, Naturkatastrophen! (5) So sehr wir Rico auch mögen, der interessanteste Charakter war er noch nie. Da trifft es sich doch gut, dass die riesige offene Spielwelt wohl wieder umso mehr Persönlichkeit haben wird. In Solis gibt es Graslandschaften, Regenwälder, Wüsten und sogar schneebedeckte Gebirgsregionen. Wesentlich cooler ist allerdings, dass all diese Gebiete auch eigene Naturkatastrophen bieten. Ganz richtig, in Just Cause 4 (jetzt kaufen / 49,99 € ) wird es Gewitter- sowie Sandstürme, Tornados und Blizzards geben, die natürlich spektakulär aussehen und für noch mehr Chaos sorgen. Die Entwickler demonstrieren uns das anhand eines Tornados.

In dem windfesten Gefährt namens Storm Chaser fahren wir einem Tornado hinterher, der sich erbarmungslos durch das Land wütet. Wir sollen dafür sorgen, dass dieser den Flugplatz der Schwarzen Hand erreicht. Die Fieslinge haben jedoch vorgesorgt und spezielle Windkanonen aufgestellt, die den Tornado zu einem Dorf schicken. Also gleitet Rico mit seinem Wingsuit in die Basis, zerstört die Kanonen und erlebt aus nächster Nähe, wie der Wirbelsturm heranrollt und Autos, Gebäude und sogar riesige Flugzeuge ergreift. Wow! Was für ein Anblick. Der eben erwähnte Storm Chaser ist übrigens nicht das einzige abgefahrene Vehikel im spiel, denn ganz im Sinne des Chaos wird es laut Avalanche auch Jet-Skis, Bulldozer und sogar Seilbagger mit - natürlich! - Abrissbirne geben. Just Cause 4 erscheint am 4. Dezember 2018.

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