Just Cause 5: Von dieser Fortsetzung sollten sich Fans besser verabschieden

News Jonas Herrmann
Just Cause 5: Von dieser Fortsetzung sollten sich Fans besser verabschieden
Quelle: Square Enix

Der Release von Just Cause 4 liegt mittlerweile sieben Jahre zurück. Große Hoffnungen auf einen weiteren Ableger gibt es offenbar nicht.

Wenn es um Open-World-Spiele geht, in denen Sandbox-Elemente eine wichtige Rolle spielen, kam man jahrelang nicht an Just Cause vorbei. Die Actionreihe von Avalanche bot einen regelrechten Spielplatz der Zerstörung. Besonders Just Cause 2 aus dem Jahr 2010 und das 2015 erschienene Just Cause 3 sind mittlerweile echte Action-Klassiker.

Just Cause 4 (jetzt kaufen / 49,99 € ), das 2018 folgte, konnte allerdings nicht an die beiden Vorgänger anknüpfen, was auch viel mit dem technischen Zustand des Spiels zum Release zu tun hatte. In den sieben Jahren seitdem gab es kein Lebenszeichen der Reihe, und jetzt hat einer der Studio-Gründer bestätigt, dass es dabei wohl auch bleiben wird.

Just Cause 5 kommt nicht

Nach Just Cause 4 wurden bei Avalanche noch Rage 2, Generation Zero und das ziemlich gefloppte Ravenbound entwickelt. Danach arbeitete das Studio jahrelang am Heist-Shooter Contraband, der aber im August 2025 von Microsoft eingestellt wurde. Christofer Sundberg, einer der Mitgründer von Avalanche, war da schon nicht mehr an Bord.

Sundberg hat Avalanche 2020 verlassen und mit Liquid Swords ein neues Studio aufgemacht, bei dem die Fehler, die seiner Meinung nach bei Avalanche gemacht wurden, nicht wiederholt werden sollen. Ein Spiel hat Liquid Swords bisher weder angekündigt noch veröffentlicht, es soll aber seit Jahren ein Team von erfahrenen Entwicklern intensiv daran arbeiten.

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Auf X hat sich Sundberg kürzlich noch einmal zu Contraband geäußert und erklärt, dass sich das Spiel, das schon 2017 gepitcht wurde, in den Jahren danach stark verändert hat. Im selben Post kommt er dann auch auf ein mögliches Just Cause 5 zu sprechen, das er allerdings als "No-Go" bezeichnet. Ein Großteil des originalen Teams sei mittlerweile nicht mehr bei Avalanche und daher sehe er keine Zukunft für die Reihe.

In den Kommentaren geht er außerdem näher darauf ein, was bei Just Cause 4 schiefgelaufen ist. Demnach ist das Studio zu der Zeit stark gewachsen. Er selbst musste sich immer mehr mit Publisher-Kram und "Corporate Crap" herumschlagen und konnte sich dadurch weniger kreativ einbringen und ausleben. Viele Entwickler, die bei den Vorgängern dabei waren, seien aus ähnlichen Gründen gegangen.

Quelle: Christofer Sundberg auf X

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