Jurassic World Evolution: So gut spielt sich die Switch-Fassung der Dinosaurier-Simulation
Special
Erst zugeschaut, jetzt selbst ausprobiert: Wir haben die Switch-Fassung von Jurassic World Evolution: Complete Edition gespielt und konnten uns davon überzeugen, wie gut die Umsetzung der Dinopark-Simulation auf der tragbaren Nintendo-Konsole funktioniert, während wir Urzeitkreaturen gezüchtet, Parks erbaut und den einen oder anderen Saurier-Amoklauf verfolgt haben.
Erst letzte Woche haben wir uns in einem Livestream der Entwickler Jurassic World Evolution: Complete Edition auf der Switch angesehen, inzwischen haben wir das Komplettpaket selbst gespielt. Und vorneweg: Ja, die Dinopark-Management-Sim sieht auf der Nintendo-Konsole wirklich gut aus und steuert sich sehr komfortabel! Außerdem können wir bestätigen, dass das Spiel tatsächlich auf einer ganz normalen Switch läuft. Im Großen und Ganzen deckt sich also der Eindruck beim Spielen mit dem, was uns bei der Präsentation aufgefallen ist - diese Vorschau zu Jurassic World Evolution: Complete Edition lest ihr hier. Jurassic World Evolution: Complete Edition wird am 03. November 2020 für Nintendo Switch digital veröffentlicht. Eine Retail-Version ist zum aktuellen Stand nicht geplant. Aber nun zu den Impressionen mit der Preview-Fassung!
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Tutto completti
Jurassic World Evolution: Complete Edition auf der Switch trägt den Untertitel auf jeden Fall zurecht. Hier stecken alle bislang erschienenen DLCs (darunter die Erweiterungen Claires Zuflucht, Zurück zum Jurassic Park und Dr. Wus Geheimnisse) sowie alle verfügbaren Patches, Skin- und Dinosaurier-Pakete drin. In welcher Reihenfolge man die Inhalte spielen möchte, bleibt einem selbst überlassen, allerdings ist es für Neulinge zu empfehlen, bei der regulären Kampagne des Grundspiels zu beginnen, denn dort werden die unterschiedlichen Mechaniken sowie die Steuerung erklärt. Der Sandbox-Modus mit seinen unterschiedlichen Maps steht erst offen, wenn die Kampagne in Angriff genommen wurde. Allgemein entspricht das Gameplay vollkommen dem der Versionen auf den anderen Plattformen: Ihr errichtet einen Urzeit-Zoo, züchtet Dinosaurier (indem ihr DNA aus Fossilien extrahiert), legt Gehege und Wege an und kümmert euch um das Wohl und die Sicherheit eurer Gäste - diese wird nicht nur durch ausbrechende Saurier, sondern mitunter auch durch Stürme bedroht! Mehr zu den genauen Abläufen in Jurassic World Evolution lest ihr in unserem Test der PC-Fassung.
Quelle: Computec Media GmbH
Die unterschiedlichen Arten haben verschiedene Vorlieben und Ansprüche. Unglückliche Saurier werden krank oder laufen Amok - ein Blick auf die Bedürfnisübersicht gibt Aufschluss.
Prächtige Saurier
Ist die Switch-Fassung die schönste Ausgabe des Spiels? Definitiv nicht - das war aber schon klar, bevor wir den Livestream verfolgt, geschweige denn selbst Hand an das Spiel gelegt haben. Aber: Jurassic World Evolution auf der Nintendo-Konsole kann sich trotzdem sehen lassen! Den Entwicklern war zum Glück klar, dass die Dinosaurier als Stars des Spiels rundum beeindrucken müssen - und dieses Vorhaben ist geglückt. Bei der Vegetation, dem Detailgrad der Gebäude, der Fernsicht und vor allem dem Wasser fällt ein Qualitätsverlust gegenüber den anderen Varianten stärker auf, ohne jedoch, dass Jurassic World Evolution schlecht aussähe. Und bei den Sauriern lässt die kleine Switch wirklich die Muskeln spielen, sie sind detailreich gestaltet und toll animiert, sodass es jedes Mal eine echte Freude ist, ein frisch geschlüpftes Urzeitmonster aus dem Zuchtgehege zu entlassen. Der Verhaltensweisen-Patch ist im Übrigen auch in der Switch-Fassung enthalten, was bedeutet, dass es unter Herdensauriern zum Beispiel Alpha-Tiere und diverse Dynamiken gibt, die zum Release der PC-Fassung noch nicht implementiert waren. Innerhalb der Stunden, in denen wir den Titel auf der Switch gespielt haben, lief er stets flüssig. Wie es in der Gesamtheit und später bei größeren Parks oder im Sandbox-Modus aussieht, wird der Test zeigen - veröffentlicht wird Jurassic World Evolution: Complete Edition am 03. November 2020.
Es funktioniert!
Die Kontrolle über den Park ist intuitiv und schnell verinnerlicht - man merkt, dass Frontier schon bei der Umsetzung für PS4 und Xbox One Erfahrung gesammelt hat. Mit den Sticks wird heran- und herausgezoomt, mit einem Knopfdruck erscheint ein übersichtliches Menü an der Seite, in dem man
Quelle: Computec Media GmbH
Das Management des Parks ist im Vergleich zu anderen Spielen des Genres eher simpel. Die Bedienung funktioniert auf der Switch hervorragend.
alle Informationen, Aktionen und Gebäude leicht findet und auswählt. Wichtige Einheiten wie die ACU-Helikopter oder die Ranger werden sofort mit den Schultertasten in Aktion versetzt, falls ein kranker oder ein ausgebrochener Saurier unter Beschuss genommen werden muss. Gelegentlich fällt es schwer zu erkennen, welche Schaltfläche ausgewählt ist und welche nicht, falls sich zwei davon neben- oder übereinander befinden, doch das ist innerhalb der ersten Stunden des Spiels der größte Kritikpunkt was Bedienung und Menüführung betrifft. Wenn das so bleibt, dann dürfte die Umsetzung schon alleine in dieser Hinsicht als sehr gelungen bezeichnet werden.
