James Bond ist doch immer wieder für eine Überraschung gut. Allerdings nicht ausschließlich für die angenehmen!
James Bond hätte seine PSP sicherlich immer bei sich: Sie sieht gut aus, sie ist klein und sie ist vor allem verdammt vielseitig. Ein echtes Bond-Gadget. Dass ihm jedoch auch das Spiel "Liebesgrüße aus Moskau" gefallen würde, bezweifeln wir. Der Spion liebt Spannung und Abwechslung. Und genau das ist es, was diesem Videospiel fehlt.
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Genau wie im Film
Das Verbrechersyndikat Octopus hat den Geheimagenten in einen Hinterhalt gelockt. Ausgerüstet mit zahlreichen Schusswaffen (Pistolen, MPs, Scharfschützengewehr, usw.) sowie ein paar Q-Gadgets, darunter die berühmte Laser-Uhr, stellt sich unser Held den Octopus-Handlangern. Der spezielle Bond-Fokus macht die Trefferzonen der Feinde sichtbar. So könnt ihr euren Gegnern ganz leicht eine Waffe aus der Hand oder Granaten vom Gürtel schießen. Solche Aktionen sehen nicht nur spektakulär aus, sie bringen auch Erfahrungspunkte -- genau wie Kombo-Kills und Nahkampfangriffe. Die gesammelten Punkte kann James gegen Waffen-Upgrades (Munitionsvorrat, Schussfrequenz, Durchschlagskraft, etc.) tauschen.
Fast wie auf der PS2
Bei "Liebesgrüße aus Moskau" für die PSP handelt es sich um eine abgespeckte Umsetzung der PS2-Version. Von den 18 Levels der Heimkonsolen-Variante haben es lediglich acht auf das Handheld geschafft. Zwar bietet jeder Abschnitt zwei Bonus-Missionen (in denen man zum Beispiel unter Zeitdruck eine bestimmte Anzahl Gegner erledigen muss), allerdings wiegen diese die fehlenden Stealth- und Fahrsequenzen keineswegs auf. Gerade diese waren es aber, die auf der PS2 für Abwechslung gesorgt haben. Technisch macht James auf der PSP eine ordentliche Figur. Lediglich die Kameraführung sorgt beim Zielen für Probleme. Besonders bei den eher hektischen Wi-Fi-Mehrspieler-Duellen fällt dies negativ auf.
