IL-2 Sturmovik: Test des Flieger-Games

Test Alexander Wenzel

Da lacht das Flugmeilen-Konto: In Birds of Prey holt ihr an Bord Dutzender Stahlvögel fiese Nazis auf den Boden historischer Tatsachen.

IL-2 Sturmovik: Test des Flieger-Games Quelle: 505 Games Die Qual der Wahl hat das Völkchen der Flugsimulations-Fans auf der aktuellen Konsolengeneration nicht gerade. Zwar ist mit Tom Clancy‘s H.A.W.X. vor knapp einem halben Jahr der lang ersehnte Silberstreif am Horizont aufgeblitzt, doch im Grunde war der Titel für Spieler mit Kerosin im Blut aufgrund seines arcadelastigen Spielablaufs nur ein dünn belegtes Pausenbrot. Dass das kein Zustand ist, erkannte der russische Entwickler Gaijin Entertainment und reanimiert nun – nach rund sechs Jahren – die ursprünglich auf dem PC beheimate IL-2 Sturmovik-Serie.

IL-2 Sturmovik: Test des Flieger-Games Quelle: 505 Games In den knapp 50 Missionen von Birds of Prey erlebt ihr eine kleine Europa-Tournee durch den Zweiten Weltkrieg. Während ihr anfangs den englischen Luftraum vor deutschen Invasoren schützt, erlebt ihr einige Stunden später spannende Dogfights über Sizilien, den Ardennen und schlussendlich natürlich Berlin – sogar ein Abstecher nach Stalingrad ist im Reisepreis mit inbegriffen. Großartige optische Unterschiede müsst ihr bei der Landschaftsgestaltung jedoch mit der Lupe suchen. Ein kleines Manko hinsichtlich der Luftkämpfe mit dem realistischen Schadensmodell: Dicke Bomber holt ihr etwa am einfachsten vom Himmel, indem ihr gezielt deren Triebwerke durchsiebt, wendige Jäger reagieren wiederum schon äußerst allergisch auf penetrierte Tragflächen.

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