Nützliche Tipps und Tricks zu Ubisofts Flugsimulation.
Sie treffen am besten, wenn Sie aus geringer Entfernung schießen. Sind Sie 50 Meter oder weniger vom Ziel entfernt, können Sie kaum danebenschießen. Auch ist die Streuung Ihrer Waffen auf kurze Distanz deutlich geringer, sodass nicht so viele Projektile danebengehen.
Als Daumenregel gilt: Gehen Sie so nahe an einen Gegner heran, bis Sie denken, Sie würden ihn rammen -- und gehen Sie dann noch ein Stück näher ran. Treffen Sie aus kürzester Entfernung, genügen oft einige wenige 20-mm-Granaten, um einen Jäger zu neutralisieren.
Viele Flugzeuge haben realistisch modellierte Schwachstellen. So ist etwa der fliegende Panzer IL-2 selbst mit leichten MGs zu bezwingen, wenn Sie den Ölkühler an der Unterseite des Rumpfes treffen. Das führt zwar nicht zum sofortigen Absturz, aber ein Leck legt den Motor der Sturmovik in wenigen Minuten lahm. Treffen Sie, zieht die IL-2 eine feine Rauchfahne aus dem Kühler hinter sich her.
Bei leicht gepanzerten Fliegern oder solchen mit offenem Cockpit (I-16, Fiat G.50) sollten Sie den Piloten ins Visier nehmen. Zielen Sie dafür einfach ein bisschen weiter nach vorne und beobachten Sie die Einschläge Ihrer Kugeln.
Eine traditionelle Schwachstelle aller Kampfflugzeuge ist die Tragflächenwurzel, also die Stelle, an der Fläche und Rumpf aufeinandertreffen.
Wenig effektiv ist es, von hinten aufs Leitwerk zu ballern. Das ist zwar relativ leicht zu treffen, allerdings schlagen Ihre Projektile dann weit entfernt von wichtigen Systemen wie Motor oder Luftschraube ein.
Das richtige Werkzeug: Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Flugmotoren in "IL-2", wassergekühlte und luftgekühlte. Mit Flüssigkeit gekühlte Motoren wie der DB 601 in der Bf 109 oder der Merlin in der Spitfire sind bei Beschuss nicht annährend so robust wie etwa der luftgekühlte BMW-Sternmotor der FW 190. Somit sind Maschinen mit Wasserkühlung eine schlechte Wahl, wenn es gegen Bomber mit starker Abwehrbewaffnung geht (B-17, B-24). Falls Sie doch mit einem solchen Jäger gegen Bomber antreten, sollten Sie Ihre Angriffe immer mit Höchstgeschwindigkeit fliegen und sich so kurz wie möglich in Reichweite der MG-Schützen aufhalten.
Ebenfalls äußerst wirkungsvoll (aber zeitaufwändig): der Frontalangriff. Dafür überholen Sie die Bomberformation, wenden etwa drei Kilometer vor und 500 Meter über ihr und gehen somit direkt auf Kollisionskurs. Bei etwa 1.000 Metern Entfernung drücken Sie die Nase leicht nach unten und feuern von schräg oben eine lange Salve vor den Bomber. Bei etwa 200 Metern stellen Sie das Feuer ein, drücken die Nase weiter runter und tauchen im leichten Sturzflug unter der Formation weg. Das braucht Übung und schnelle Reaktionen, ist aber eine sehr sichere und effektive Methode, da die Bomber vorne meist nur schwach bewaffnet sind.
