Bugwarts Legacy: Gutes Spiel, aber Fehler ohne Ende
Special 53,99 €
Das neue Harry Potter-Spiel Hogwarts Legacy überzeugt durch Open World und bildstarke Grafik, kommt aber auch mit einigen teils gravierenden Bugs daher.
Dort müssen wir teilweise mehrere Sekunden warten, bis sie sich endlich öffnen lassen. Das hängt damit zusammen, dass die Texturen der Außenwelt laden müssen. In einigen Fällen erscheint ein markantes Zahnrädchen auf der Tür. Im Hof finden wir zwei Schüler, die geradewegs auf eine Bank zulaufen. Haben sie sich hingesetzt, holen beide jeweils ein Buch hervor und fangen an, darin zu blättern. Eigentlich ein ganz normaler Vorgang, würden sie ihren Lesestoff nicht aus ihrem Rücken holen! Nach einer Weile scheinen beide verstanden zu haben, dass sie auch miteinander kommunizieren können. Sie beginnen, sich zu unterhalten - die Bücher ploppen einfach weg.
Bugfest in Hogsmeade
Ist uns das ganze Chaos im Schloss zu viel, machen wir uns ins Zaubererdorf Hogsmeade auf. Zwischen dem Zauberutensilienladen und dem Schreibwarengeschäft finden wir zwei Kinder, die auf der Straße Ball spielen.
Das is an und für sich nicht besonders erwähnenswert, wäre da nicht der Ball, der sich alle paar Sekunden in Luft auflöst und im Flug einige Meter weiter wieder auftaucht. Die beiden Kinder scheint das nicht zu stören, wir brauchen aber erst mal ein (alkoholfreies) Butterbier im Drei Besen.
Die Kapuze versagt
Da sich der Tag mittlerweile dem Ende zuneigt, machen wir uns nach einiger Zeit im Wirtshaus auf den Rückweg zum Gemeinschaftsraum. Um uns vor neugierigen Blicken zu schützen, setzen wir die Kapuze unseres Mantels auf.
Das Kleidungsstück wird dieser Aufgabe allerdings nicht wirklich gerecht. Werfen wir noch einen letzten Blick zurück auf die Schänke, glitcht unser Gesicht unschön durch die Kopfbedeckung.
Zu viele Kleinigkeiten
Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass es keine Bugs gibt, die dafür sorgen, dass das Spiel nicht fortgesetzt werden kann. Außerdem sind nicht alle Fehler bei allen Testern aufgetreten. Es kann also mit der PC-Version sowie der spezfischen Hardware zusammenhängen, die wir im betreffenden Gerät verbaut haben: Eine AMD Ryzen 9 3900X und eine RTX 3090 - Komponenten, die für die Anforderungen, die Hogwarts Legacy (jetzt kaufen 39,95 € / 53,99 € ) an den PC stellt, eigentlich ausreichen sollten.
Dennoch gibt es viele fehlerhafte Kleinigkeiten. Für sich genommen ist das nicht sonderlich schlimm, immerhin sind nicht alle Videospiele zu Beginn fehlerfrei. Im Gesamtpaket werfen sie jedoch ein nicht ganz so gutes Licht auf das ansonsten optisch ansprechende Hogwarts Legacy. Man sollte davon ausgehen können, dass bei einem Titel, dessen Release um sage und schreibe zwei Jahre verschoben wurde, genug Zeit war, um besagte Kleinigkeiten zu korrigieren. Wir hoffen also auf weitere Verbesserungen via Patches und genießen derweil das trotz Problemchen gelungene Spiel.
