Wir haben Sonys Action-Adventure durchgezockt.
FILMREIFE INSZENIERUNG
Recht heftig, dafür aber packend in Szene gesetzt, sind die Bosskämpfe gegen Bohans Generäle. Um dort zu bestehen, gilt es die Angriffsmuster der Feinde zu lernen und Urnen mit Leben spendender Energie für den richtigen Moment aufzuheben, um die Protagonistin wieder auf Vordermann zu bringen. Tolle Idee: Nachdem wir die aalglatte Whiptail zweimal in die Knie gezwungen haben, wird der Bosskampf unterbrochen und eine Sequenz mit Kai steht an. Dort müssen wir mit der Armbrust Gegner niederstrecken, die hinter dem Vater unserer Heldin her sind. Erst wenn der in Sicherheit ist, geht es zurück zum Bosskampf. Solche Szenenwechsel, ebenso wie die gelungenen Splitscreen-Einblendungen in manchen Situationen, verleihen "Heavenly Sword" eine filmhafte Atmosphäre. Passend dazu haben die Entwickler übrigens einen einzigartigen Grafikstil entwickelt, der den realistisch anmutenden Look comicartig überzeichnet – und das ist außerordentlich gut gelungen! Nur ganz selten wird der Bogen überspannt und in puncto Comic-Flair etwas überzogen.
