Jahresrückblick Gaminghardware 2024: AMD, Intel und Nvidia sowie CES und Computex
Special
Wir blicken auf die Hardware-Neuheiten für Gamer aus dem Jahr 2024 zurück - dabei geht es vor allem um CPUs und Grafikkarten von AMD, Intel und Nvidia.
Das Jahr 2024 endet in wenigen Tagen - Zeit für uns, auf die für Gamer wichtigen Hardware-Neuheiten und - Themen des Jahres 2024 zurückzublicken. Es geht dabei vor allem um die neuen Grafikkarten der drei großen Chipgiganten AMD, Intel und Nvidia sowie auch um neue Prozessoren von AMD und Intel.
Zusätzlich schauen wir und nochmals kurz an, was bei den Messen CES zu Jahresbeginn 2024 sowie Computex im Juni 2024 zu erfahren war. Zu allem haben wir auch viele unserer Specials verlinkt, die wir im Laufe des Jahres jeweils aktuell zu den Themen veröffentlicht hatten. Wir gehen bei unserem Rückblick nicht komplett chronologisch vor, da wir ansonsten an einigen Stellen zwischen zwei Firmen oder Events hin- und herspringen müssten. Wir unterteilen unsere Rückschau aber zumindest in zwei Teile: Zuerst geht es um den Januar und Februar 2024, dann geht es mangels Neuheiten erst mit dem Juni weiter, wo Teil 2 dann bis zum Dezember reicht.
Januar 2024: Die CES mit Ankündigungen
Den Start ins Jahr 2024 machte die CES, die große Elektronikmesse in Las Vegas, die seit vielen Jahren als erste große Technikmesse das jeweilige Jahr einläutet. Dieses mal startete sie am 9. Januar und ging bis zum 13. Januar. Nvidia gab auf der Messe die Veröffentlichung von drei neuen RTX Super-Grafikkarten bekannt, die alle noch bis Ende Januar 2024 auf den Markt kamen - auf die neuen Modellen gehen wir später noch näher ein. Ebenso gab Nvidia bekannt, dass der Spiele-Cloudservice GeForce Now ein Upgrade erhält. Bei dem Service mietet ihr quasi Hardware-Power und könnt durch eine Verknüpfung zum Beispiel mit eurem Steam-Account Spiele spielen, die ihr bei Steam besitzt und die bereits auf den Servern von Nvidia installiert sind, so dass ihr direkt loslegen könnt.
Quelle: AMD
Acer Nitro Radeon RX 7600 XT
Der Nvidia-Konkurrent AMD wiederum kündigte auf der CES 2024 die neue Grafikkarte Radeon RX 7600 XT an, die am 24. Januar dann auch in die Läden kam. In Sachen CPU wiederum erfuhr man von AMD, dass es Ryzen-CPUs der 8000er-Serie mit starker IGP (integrierter Grafikeinheit) geben wird und zudem noch einige CPU für den betagten Sockel AM4 dazukommen, von denen der Ryzen 7 5700X3D als einziger auch für Spieler interessant ist, wie wir inzwischen wissen. Auch zu den AMD-Themen erfahrt ihr später noch mehr Details.
Wenn wir später zu Intel kommen, wird es allerdings nicht um die CPU gehen, die Intel der CES ankündigte. Dort gab Intel nämlich nur den Release der nicht-übertaktbaren Prozessoren-Varianten der 14000er-Modellreihe bekannt. Zu diesen CPUs, zum Beispiel den Core i7-14700, hatten wir kein eigenes Special erstellt, sondern sie in den Monaten nach ihrem Release mit einem Blick auf die Leistung in unseren Specials mit CPU-Kaufberatungen berücksichtigt.
Weitere interessante Themen auf der CES rund um Gaming lest ihr am besten in dem schon verlinkten CES-Special nach. Unter anderem ging es dort um Modellvarianten von Grafikkarten von verschiedenen AMD- und Nvidia-Partnern, Monitore, Mainboards, Laptop und das Claw Gaming A1M, ein Handheld von MSI. Ebenfalls von MSI sowie auch von Asus gab es zudem Mainboards, die ihre wichtigen Anschlüsse auf der Rückseite haben, so dass durch ein Glas-Seitenfenster eines PC-Gehäuses keine Kabel mehr im Inneren des PCs zu sehen sind. Hierzu gibt es zudem auch entsprechend ausgelegte PC-Gehäuse. Asus nennt die kabelverbergende Bauweise BTF, MSI wiederum verwendet den Begriff "Project Zero". Von MSI gibt es mittlerweile ein soches Modell für den AMD-Sockel AM5 sowie zwei Mainboards für den Intel-Sockel 1700. Asus BTF-Mainboards gibt es bisher nur für den Sockel 1700, und zwar vier Modelle. Grafikkarten, die einen entsprechend verdeckten Stromanschluss besitzen, stehen noch aus.
