Alternativen zu Grafikkarten:Lautsprecher und Monitore
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Grafikkarten sind aktuell praktisch nicht zu bekommen. Manch einer wird aber auf eine neue Grafikkarte gespart oder zu Weihnachten Geld für eine Grafikkarte geschenkt bekommen haben. Wir haben daher viele Produkte für Gaming-PCs herausgesucht, für ihr das Geld ebenfalls gut anlegen könntet - es geht um Aufrüstkits (CPU, Mainboard und RAM), SSDs, Monitore und mehr.
PC-Lautsprecher
Bei Lautsprechern für den PC mit eigener Stromversorgung und Klinkensteckern zum Anschluss an den PC gibt es prinzipiell drei Optionen: ein Surroundsystem oder aber Stereoboxen, letztere entweder mit oder ohne Subwoofer. Von einem Surroundboxenset raten wir eher ab, da es schwer ist, die Boxen gut zu platzieren - zudem verteilt sich der Kaufpreis eines solchen 5.1-Boxensets ja auf einen Subwoofer sowie fünf Satellitenboxen. Sie sind daher vom Sound einem ähnlich teuren Stereoset weit unterlegen. Für eine Gegnerortung empfehlen wir ohnehin Kopfhörer - oder direkt eine Heimkino-Anlage mit richtigen Lautsprechern und AV-Receiver, wofür man aber eher ein Gaming vom Sofa aus und keine "Schreibtisch"-Situation haben sollte.
In diesem Artikel
- Seite 1 Alternativen zu Grafikkarten: Grafikkarten ausverkauft; Mäuse und Tastaturen
- Seite 2 Alternativen zu Grafikkarten: SSDs und Kopfhörer
- Seite 3 Alternativen zu Grafikkarten:Lautsprecher und Monitore
- Seite 4 Alternativen zu Grafikkarten: Aufrüstkits mit CPU, Mainboard und RAM
- Seite 5 Bildergalerie
Wer trotzdem unbedingt ein 5.1-Set will, hat ohnehin nicht viel Auswahl - das Logitech Z906 f ür 260 Euro ist eines der wenigen Sets aus diesem Sektor. Mehr Spaß in Sachen Sound bieten Stereoboxen - ein Set mit Subwoofer hat den Vorteil, dass die Lautsprecher recht klein sind, da sie nicht für den Bass verantwortlich sind und keinen großen Resonanzkörper brauchen.
Quelle: Edifier
Edifier C2XD 2.1-Boxenset
Allerdings sind die Sets oft unausgewogen und sehr basslastig. Für ihren Preis recht ordentlich sind die Wavemaster MX-3 (65 Euro), Edifier C2XD (100 Euro) oder auch die Logitech Z623 (140 Euro). Ein Set ohne Subwoofer, auch als 2.0-Set zu finden, bietet allerdings einen differenzierteren und klareren Sound. Die Lautsprecher sollten für einen ordentlichen Bass aber nicht zu klein sein. Als Tipp kann man sich dabei auch bei Musikshops nach sogenannten Studio-Monitoren umsehen - dies sind Lautsprecher mit einem eher ausgewogenen Sound wie die Edifier Studio 1280T (85 Euro), Mackie CR4-X (130 Euro), Reloop ADM-5 (175 Euro) oder Presonus Eris 4.5 (180 Euro). Ab etwa 4 Zoll für den Tief/Mitteltöner ist der Bass auch für Gaming und Multimedia gut genug. Wichtig: Oftmals werden solche Boxen einzeln verkauft - für eine gemeinsame nicht-softwarebasierte Lautstärkeregelung braucht man dann noch einen zusätzlichen Regler.
Monitore
Einen spielefähigen Monitor kann man schon unter 150 Euro bekommen - interessant wird es aber erst ein wenig darüber. Wir empfehlen 27 Zoll bei einem Seitenverhältnis von 16:9. Wer es mag, kann auch ein breiteres Display nehmen. Dies kann in einigen Games ein Vorteil sein, benötigt aber mehr Leistung vom PC, da es ja auch mehr Pixel in der Breite gibt. Bei 16:9 habt ihr die Wahl zwischen Full-HD (1920x1080 Pixel), WQHD (2560x1440 Pixel) und 4K (3840x2160 Pixel).
Quelle: Asus
Asus XG32VQR
Von 4K raten wir ab, da diese Auflösung wirklich enorm viel Leistung frisst und es auch bei den typischen Gaming-Features weniger Auswahl und Flexibilität gibt. WQHD aber ist ein guter Kompromiss und bringt bei einem 27 Zoll-Monitor auch schon ein sichtbar feineres Bild als Full-HD. Bei den Gamingfeatures raten wir zu 144 Hertz oder mehr als Bildwiederholfrequenz sowie Freesync. Letzteres war früher nur für AMD-Grafikkarten vorgesehen, funktioniert bei modernen Monitoren mittlerweile auch in den meisten Fällen mit Nvidia-Grafikkarten. Monitore, die daraufhin von Nvidia bereits offiziell getestet wurden, werden als G-Sync-kompatibel gelabelt. Beim Display-Typ solltet ihr IPS oder VA wählen, die inzwischen auch schnell genug bei der Reaktionszeit sind. Diese war früher der große Vorteil von TN-Panels, die zudem auch günstiger als IPS- und VA-Panels sind. Dafür ist die Farbtreue und Blickwinkelstabilität bei TN nicht optimal. Wir haben 15 Monitore für euch herausgesucht, die für Gaming gut geeignet sind, einige davon in einem besonders breiten Format. Die Monitore sind alle mindestens 27 Zoll groß, haben ein IPS- oder VA-Panel und AMD Freesync - viele der Vorschläge sind auch offiziell G-Sync-kompatibel:
| Modell | Diagonale | Format | Auflösung | Panel | Hertz | Preis ab |
|---|---|---|---|---|---|---|
| LG UltraGear 27GL63T-B | 27 Zoll | 16 zu 9 | 1920x1080 | IPS | 144 Hz | 210 Euro |
| MSI Optix MAG274R | 27 Zoll | 16 zu 9 | 1920x1080 | IPS | 144 Hz | 300 Euro |
| AOC CQ27G2U | 27 Zoll | 16 zu 9 | 2560x1440 | VA | 144 Hz | 330 Euro |
| Asus TUF Gaming VG279QL1A | 27 Zoll | 16 zu 9 | 1920x1080 | IPS | 165 Hz | 330 Euro |
| HP X27i | 27 Zoll | 16 zu 9 | 2560x1440 | IPS | 144 Hz | 340 Euro |
| Acer ED3 ED323QURA | 31,5 Zoll | 16 zu 9 | 2560x1440 | VA | 144 Hz | 360 Euro |
| MSI Optix G27CQ4 | 27 Zoll | 16 zu 9 | 2560x1440 | VA | 165 Hz | 410 Euro |
| LG UltraGear 27GL850T-B | 27 Zoll | 16 zu 9 | 2560x1440 | IPS | 144 Hz | 430 Euro |
| Asus ROG Strix XG32VQR | 31,5 Zoll | 16 zu 9 | 2560x1440 | VA | 144 Hz | 450 Euro |
| LC-Power LC-M34-UWQHD | 34 Zoll | 21 zu 9 | 3440x1440 | VA | 144 Hz | 470 Euro |
| Gigabye Aorus FI27Q | 27 Zoll | 16 zu 9 | 2560x1440 | IPS | 165 Hz | 500 Euro |
| Asus ROG Strix XG32VC | 31,5 Zoll | 16 zu 9 | 2560x1440 | VA | 170 Hz | 590 Euro |
| Samsung Odyssey G7 C32G73T | 31,5 Zoll | 16 zu 9 | 2560x1440 | VA | 240 Hz | 650 Euro |
| Samsung C49HG90 | 49 Zoll | 32 zu 9 | 3840x1080 | VA | 144 Hz | 790 Euro |
| LG UltraGear 34GN850-B | 34 Zoll | 21 zu 9 | 3440x1440 | IPS | 144 Hz | 900 Euro |
