Eingebung für Gamer: Kabellloses Gaming; Kauftipps zu Mäusen
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Wer am PC spielt, sollte eine ordentliche Maus haben und auch bei der Tastatur lieber nicht das allerbilligste Büro-Modell nehmen. Alternativ lassen sich selbst viele Strategiegames inzwischen per Gamepad spielen. Wir geben Tipps dazu, was man beim Kauf von Tastaturen, Mäusen und Gamepads beachten sollte und bieten zudem zu allen Geräten eine kleine Marktübersicht.
Bevor wir zu Tipps speziell zu Mäusen kommen, wollen noch kurz auf das Thema kabellose Tastaturen und Mäuse eingehen. Was die Reaktionszeit oder Latenz angeht, gibt es heutzutage nichts auszusetzen, vielleicht mit Ausnahme von einigen wenigen extrem günstigen Tastaturen oder Mäusen sowie manchen Bluetooth-Tastaturen, die eher für den Multimedia-Gebrauch (zum Beispiel für einen Smart-TV) gedacht sind. Kabellose Gaming-Tastaturen gibt es nur wenige. Wegen des höheren Strombedarfs sind vor allem mechanische Tastaturen als kabellose Versionen nochmal ein Stück seltener, und auch beleuchtete Tastaturen sind bei kabellosen Varianten wegen des Strombedarfs nicht so oft anzutreffen.
In diesem Artikel
- Seite 1 Eingebung für Gamer: Einleitung, Makros und Rollover
- Seite 2 Eingebung für Gamer: Rubberdome und mechanische Tastaturen
- Seite 3 Eingebung für Gamer: Kabellloses Gaming; Kauftipps zu Mäusen
- Seite 4 Eingebung für Gamer: Marktübersicht Tastaturen und Mäuse
- Seite 5 Eingebung für Gamer: Gamepads mit Marktübersicht
- Seite 6 Bildergalerie
Kabelloses Gaming
Bei kabellosen Gaming-Mäusen ist die Auswahl im Vergleich zu kabelgebundenen Modellen zwar klein, aber von der Anzahl her ist die Auswahl eher groß - 20 kabellose Modelle werden wir später in der Marktübersicht nennen. Wir werden bei den Tastaturen später nur kabelgebundene Modelle in der Marktübersicht haben. Nun aber kommen wir zu den Tipps zu Mäusen.
Mäuse: Tipps zur Auswahl
Eines der wenigen technischen Dinge, die man aus den technischen Daten leicht erkennen kann, ist der dpi-Wert. Dpi steht für Dots per Inch. Der Wert beschreibt vereinfacht gesagt, um wie viele Pixel sich der Mauszeiger auf dem Monitor bewegt, wenn man die Maus um ein Inch (etwa 2,54cm) bewegt.
Quelle: Razer
Die Razer Atheris gibt es für Star Wars-Fans auch in einem Startrooper-Design
In seltenen Fällen kann auch gemeint sein, wie viele Punkte die Maus auf dem Untergrund abtastet, wenn man sie um ein Inch bewegt - gängiger ist aber die Deutung des dpi-Wertes als eine Art Empfindlichkeit der Maus. Bei einem identischen dpi-Wert kann aber die eine Maus präziser arbeiten als ein Konkurrenzmodell. Für die Frage, wie gut eine Maus ist, ist es also nicht wichtig, dass sie horrende dpi-Werte bietet. Trotzdem sollte die Maus unser Empfehlung nach mindestens 6000 dpi bieten. Der Wert ist nämlich der maximal mögliche Wert, aber gerade bei Gamingmäusen kann man so gut wie immer ein Profil anlegen, in dem drei oder mehr dpi-Werte über eine Taste an der Maus im laufenden Betrieb umschaltbar sind. Wer eine Maus mit 12.000 dpi kauft und merkt, dass es keine einzige Situation gibt, bei der er 12.000 dpi gebrauchen kann, sondern maximal 8000 dpi nützlich findet, erstellt sich beispielsweise ein Profil mit den dpi-Werten 2000, 5000 und 8000.
In einem Shooter kann man dann für Situationen, in denen man die Waffe schnell bewegen muss, den hohen dpi-Wert wählen - für Sniper-Aktionen aber eher einen kleineren Wert, damit das Fadenkreuz weniger nervös reagiert. Für den Rest den mittleren Wert. Ein anderer Punkt bei einer Maus ist die Anzahl an Tasten, die eine Maus bietet. Manche Gamer brauchen nur die zwei Standardtasten und erledigen alles andere über die Tastatur - anderen sind selbst zwei seitliche Zusatztasten und plus ein herunterdrückbares Scrollrad viel zu wenig.
Quelle: Logitech
Die kabellose Logitech G603 Lightspeed hat links sechs Buttons zu bieten.
Vor allem an MMO-Spieler richten sich Mäuse, die seitlich ein ganzes Arsenal an Zusatztasten haben wie zum Beispiel die Razer Naga X, die auf der linken Seite 12 Zusatztasten (angeordnet in vier Reihen zu je drei Tasten) bietet. Um diese Tasten zuverlässig nutzen zu können, ist aber sehr viel Übung nötig, so dass sich diese Mäuse nur für entsprechend ambitionierte Gamer geeignet sind. Zum einen muss man blind die richtige Taste treffen, zum anderen aber auch wissen, welche Taste für welche Aktion da ist. Welche Maus am Ende aber für euch die beste ist, lässt sich nicht an den technischen Daten oder der Zahl an Buttons beurteilen.
Denn der wichtigste Punkt ist die Ergonomie, und die zeigt sich erst dann, wenn ihr die Maus eine Weile benutzt. Es gibt zwar Mäuse, die beispielsweise speziell für Nutzer gedacht sind, die ihre Hand eher flach auf die Maus legen, und andere Mäuse sind wiederum für Spieler entwickelt worden, die die Hand eher klauenartig auf der Maus platzieren. Trotzdem kann es je nach Handgröße sein, dass ihr mit einer für euren Griff-Stil gedachte Maus nicht zurechtkommt. Optimal wäre es daher, wenn ihr vor dem Kauf in einem Laden eine Maus probegreifen könnt.
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