SSD Ratgeber: Praxistipps und Kaufempfehlungen rund um den schnellen Festplatten-Konkurrenten

Special Antonio Funes

In unserem Special findet ihr Tipps rund um die optimale Nutzung eurer SSD sowie Kaufempfehlungen zum aktuellen SSD-Markt. Außerdem erklären wir euch grundlegende Unterschiede zu Festplatten und räumen mit weit verbreiteten Vorurteilen auf.

SSD - das bedeutet Solid State Drive und steht für extrem schnelle Flashspeicher-Laufwerke, die aus Sicht des Nutzers wie eine Festplatte zu nutzen sind. In unserem Special gibt es Erklärungen, Praxistipps und Kaufempfehlungen zu SSDs, die in den letzen Monaten auch immer erschwinglicher geworden sind. Der grundlegende technische Unterschied einer SSD im Vergleich zu einer Festplatte ist, dass die Daten auf einer SSD in Speicherzellen (wie bei einem USB-Stick) gespeichert werden. Bei einer Festplatte hingegen dreht sich im Inneren eine oder mehrere Scheiben mit in der Regel 5400 bis 7200 Umdrehungen pro Minute - auf der Platte sind die Daten in Form von magnetischen Informationen gespeichert, die von Schreib- und Leseköpfen verändert und/oder gelesen werden können.

Bei einer Festplatte sorgen mechanische Bauteile also auch für eine gewisse "natürliche" Grenze, was die Geschwindigkeit von Festplatten angeht, denn für eine schnellere Datenübertragung müssen sich die Platten auch schneller drehen. Bei 7200 Umdrehungen pro Minute ist aber derzeit bis auf wenige Ausnahmen (Western Digital Raptor-Serie) Schluss - bei dieser Drehgeschwindigkeit sind kaum mehr als im Durchschnitt um die 100-120 Megabyte pro Sekunde möglich. Deutlich schneller drehen lassen kann man die Scheiben wiederum auch nicht, jedenfalls nicht ohne größeren Aufwand. Aus diesem Grund hat sich bei Festplatten in Sachen Geschwindigkeit seit einigen Jahren auch kaum etwas getan - die Einführung von SATA3 als Datenschnittstelle auf Mainboard brachte bei Festplatten zum Beispiel so gut wie nichts, da eine Festplatte gerade einmal an die Grenzen zwischen dem ersten SATA-Standard und SATA2 herankommt.

Eine SSD hingegen kann, vor allem da keine mechanischen Bauteile die Geschwindigkeit beeinflussen, SATA3 sehr gut ausnutzen. Gute Modelle schaffen 500 Megabyte pro Sekunde und mehr, auch wenn dies teilweise keine Durchschnitts-, sondern Spitzenwerte sind - deutlich schneller als eine Festplatte sind selbst Mittelklasse-SSD trotzdem. Auch die Reaktionszeit von SSDs ist besser als bei Festplatten. Dies führt uns zum nächsten Kapitel, den Vor-, aber auch Nachteilen einer SSD.

Bildergalerie

  1. Seite 1 SSD-Special: Unterschied SSD und Festplatte
  2. Seite 2 SSD-Special: Vor- und Nachteile einer SSD
  3. Seite 3 SSD-Special: Mythos der kurzen Haltbarkeit von SSDs
  4. Seite 4 SSD-Special: Praxistipps rund um Windows und SSDs
  5. Seite 5 SSD-Special: Kauftipps und Kaufempfehlungen zu SSDs
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