Router: Portfreigaben, Router mit und ohne Modem

Special Antonio Funes
Router: Portfreigaben, Router mit und ohne Modem
Quelle: PC Games Hardware

Ein Router steht heutzutage in so gut wie jedem Haushalt mit Internetzugang. Doch was genau macht ein Router, und kann man den vorhandenen mit jedem anderen Router ersetzen? Was muss man beim WLAN beachten? Gibt es Alternativen zu WLAN und Kabelverbindungen? Diese Fragen und mehr klären wir in unserem Special, zudem bieten wir eine Marktübersicht mit 40 WLAN-Routern.

Router-Ports freigeben

Manche Programme oder Spiele benötigen bestimmte Freigaben durch den Router, damit sie reibungslos laufen - vor allem für Multiplayergames kann es passieren, dass ihr manche Ports für Euren PC öffnen solltet.

Bei Spielekonsolen kann es sogar für den kompletten Onlineservice möglich sein, dass Ihr noch einige Ports freigeben müsst.

Ein Anzeichen für einen suboptimalen Zugang von Spielen zu den relevanten Servern ist, dass der so genannte Nat-Type, der häufig in den Optionen eines Spiels oder den Einstellungen einer Spielekonsole zu finden ist, nicht als offen, sondern als moderat oder gar strikt eingestuft wird. Je nach dem, um welches Spiel oder um welche Konsole es sich handelt, müsst ihr dann bestimmte TCP- und UDP-Bereiche freigeben. Wie dies genau funktioniert, können wir leider nicht an dieser Stelle erklären, da es je nach Routerhersteller, teilweise sogar modellabhängig unterschiedlich aussehen kann. Im Allgemeinen findet ihr aber einen Menüpunkt der von seinem Namen her zum Beispiel etwas mit einer Portfreigabe, Weiterleitung oder Nat-Port-Verwaltung zu tun hat. Ein guter Router bietet zudem die Möglichkeit, die Ports nur für bestimmte Geräte freizugeben - zum Beispiel ausschließlich für Eure Spielekonsole. Die Informationen, welche Ports ihr öffnen müsst, findet ihr üblicherweise bei den Spiele- beziehungsweise Konsolen-Herstellern.

Router mit und ohne Modem

Bei einem DSL-Anschluss ist es zu empfehlen, dass ihr darauf achtet, einen Router mit eingebautem DSL-Modem zu wählen.

Vier Antennen für ein gutes WLAN sowie ein engebautes Modem: TP-Link Archer VR2800v Quelle: TP-Link Vier Antennen für ein gutes WLAN sowie ein engebautes Modem: TP-Link Archer VR2800v Denn ansonsten müsst ihr weiterhin den alten Router nutzen, der nicht nur Strom benötigt, sondern auch im schlechtesten Falle für Einschränkungen beim nutzbaren Speed vom Internet oder im Netzwerk sorgen kann. In Shops oder auf Preisvergleichseiten sind Router mit und ohne Modem in der Regel getrennt kategorisiert. Manche Shops und auch Hersteller verwenden für Router mit eingebautem Modem auch den Begriff "Modemrouter", der zwar fachlich nicht korrekt ist, aber wohl Laien direkt klarmachen soll, was das Gerät kann. Manche Internetzugangsarten verlangen allerdings zwingend, dass ihr den Provider-Router nutzt, in seltenen Fällen gibt es sogar Geräte, die nur als Modem dienen und keine Routerfunktion haben. Für Internet über den Kabel-TV-Anschluss gibt es beispielsweise auf dem freien Markt so gut wie keine Geräte für Privatkunden. Hier habt ihr dann meistens keine andere Wahl, als einen neuen Router zu kaufen und diesen am Providergerät anzuschließen. Die meisten Vorteile eures ausgewählten Routers bleiben erhalten, zum Beispiel Firewall-Funktionen oder ein gutes WLAN.

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  2. Seite 2 Router: Portfreigaben, Router mit und ohne Modem
  3. Seite 3 Router: Router mit Telefonfunktion und für Gaming
  4. Seite 4 Router: WLAN und Power-LAN bzw. dLAN
  5. Seite 5 Router: Marktübersicht mit 40 WLAN-Routern
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