Lautsprecher für PCs: Über 30 Stereo-Sets und Tipps zu Boxen, Nahfeldmonitoren und mehr
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Unsere Lautsprecher-Kaufberatung erklärt euch einiges zu Bauarten, Nahfeldmonitoren, Soundübertragung und mehr inklusive 32 Stereo-Sets in einer Übersicht.
Mit guten Lautsprechern macht Spielen am PC, aber auch das Genießen von Filmen, Serien und Musik deutlich mehr Spaß als mit einer allzu günstigen Lösung.
Wir erklären euch die wichtigsten Punkte rund um Lautsprecher für den PC und gehen dabei auf Themen wie aktive und passive Lautsprecher, Soundübertragung, Surroundsound, AV-Receiver, Nahfeldmonitore und mehr ein. Wir haben dazu auch eine Übersicht mit 32 Stereo-Boxensets vorbereitet, davon 12 sogenannte Nahfeld- oder Studiomonitore in einer eigenen Tabelle.
Aktive oder passive Lautsprecher?
Passive Lautsprecher haben keine eigene Stromversorgung - der Strom kommt von einem Verstärker oder AV-Receiver, an den sie angeschlossen werden. Solche Boxen sind bei HiFi-Anlagen oder auch im Heimkino üblich. Große Standlautsprecher haben meist mindestens drei Töner - das sind die meist runden Bauelemente, die Schallwellen erzeugen.
Bei drei Tönern ist je einer für Bass, Mitten und Höhen zuständig. Kompakte Boxen, oft als Regalboxen bezeichnet, haben meist nur zwei Töner, einen für hohe Töne und einen für mittlere und tiefe Töne. Sofern ihr aber keine Lautsprecher für ein Setting sucht, bei dem ihr extra noch einen Verstärker oder AV-Receiver nutzen wollt, sind aktive Lautsprecher angesagt.
Die als PC-Boxensysteme verkauften Lautsprecher sind so gut wie immer aktive Boxensets und haben eine eigene Stromversorgung sowie wegen der kompakten Bauweise meist zwei Tönern, einer für Höhen sowie einer für Bass und Mitten. Bei einem Stereo-Set sind dann in der Regel in einer der beiden Boxen ein Verstärker sowie die Anschlüsse für Soundquellen eingebaut.
Die zweite Box ist technisch gesehen passiv und bekommt ihren Strom über das Verbindungskabel, das zur Hauptbox führt. Einen Sonderfall, bei dem beide Lautsprecher einen Verstärker eingebaut haben, thematisieren wir später zum Stichwort Nahfeldmonitore.
Bei PC-Boxensets mit Subwoofer sind die Anschlüsse und der Verstärker im Subwoofer eingebaut, die beiden Lautsprecher sind passiv und bekommen den Strom vom Subwoofer. Obwohl also auch Aktiv-Sets meistens passive Boxen haben, solltet ihr sie nur innerhalb des Sets verwenden und nicht an einem fremden Verstärker oder AV-Receiver.
Quelle: Logitech
Logitech Z533, derzeit ab etwa 100 Euro.
Welche Arten der Soundübertragung gibt es für aktive Boxensets?
Die klassische Soundübertragung ist die seit vielen Jahrzehnten bewährte analoge Soundübertragung, bei der der Sound einfach nur in Form von Stromschwankungen vorliegt, die später die Lautsprechermembranen zum Schwingen bringen, um Schallwellen zu erzeugen. Bei Stereo-Sets ist hierfür eine 3,5-mm-Stereobuchse oder ein Cinch-Eingang (2 Buchsen in Rot und Weiß) vorhanden.
Bei analogen 5.1-Sets sind es drei 3,5-mm-Stereo- oder sechs Cinch-Buchsen (für die 5 Lautsprecher und den Subwoofer). Der große Vorteil bei analoger Übertragung ist, dass keine Daten ausgewertet werden müssen, sondern jede gängige, selbst Jahrzehnte alte analoge Quelle genutzt werden kann:
Der 3,5mm-Audioausgang eines PCs, der 3,5mm-Kopfhörer-Ausgang eines MP3-Players oder Handys, der Cinch-Ausgang eines CD-Players und so weiter - man benötigt lediglich im Einzelfall ein Adapterkabel. Aktive Boxensets können zudem USB bieten, entweder für ein USB-Speichermedium oder aber zum Anschluss an einen PC, wobei das Boxenset dadurch quasi zur externen Soundkarte mutiert.
Einen optischen und/oder koaxialen Digitaleingang findet ihr ebenfalls an manchen Aktiv-Sets, wobei entsprechende Quellen im Alltag selten vorkommen dürften.
Immer häufiger ist hingegen Bluetooth bei solchen Boxensets zu finden, um zum Beispiel vom Smartphone aus Musik zu streamen. Zu guter Letzt gibt es auch noch aktive Boxensysteme, die ausschließlich eine kabellose Soundübertragung unterstützen - solche Sets sind aber eher für Musikstreaming gedacht und für PCs weniger gut geeignet, da der Sound eventuell dem Bild ein klein wenig hinterherhinkt.
