PC zusammenstellen ab 500 Euro: HighEnd-PC für 950 Euro; Optionen: SSD und AMD-CPU

Special Antonio Funes
Fünf PCs ab 500 Euro haben wir zusammengestellt - drei davon auf Basis der neuen Intel-Haswell-CPUs
Quelle: PC Games Hardware

In unserem Special findet ihr einige Beispiel-PCs zum selber zusammenstellen zwischen 500 und 950 Euro - natürlich sind auch die neuen Intel-Haswell-CPUs mit dabei.

HighEnd-PC für 950 Euro

Wichtigster Punkt ist die Grafikkarte: die neue Nvidia GeForce GTX 770 ist technisch gesehen zwar nur ein Update der Nvidia GTX 680, allerdings mit einer sinnvollen Leistungssteigerung, weiteren Detailverbesserungen und am wichtigsten: zu einem hervorragendem Preis. Denn mit etwa 340 bis 350 Euro liegt sie unterhalb der schwächeren GTX 680 und gleichauf mit der AMD 7970 (GHz-Edition), die zwar nicht schwächer ist, aber mehr Strom benötigt und kein PhysX bietet. Eine teurere Grafikkarte als die Nvidia GTX 770 wiederum lohnt sich derzeit nicht. Der Aufpreis für schnellere Modelle ist viel zu hoch. Beim Prozessor wollen wir höher greifen als zuvor: der Intel Core i5-4670K ist zwar nicht unbedingt merkbar "besser" als der Core i5-4570, aber: die K-CPUs lassen sich ohne Einschränkungen übertakten. Daher ist der Preis von 200 Euro gerechtfertigt. Zum Übertakten nehmen wir passend ein Mainboard mit einem Z87-Chipsatz, das ASRock Z87 Pro4 für 120 Euro. Außerdem zur effizienten Kühlung beim Übertakten den Thermalright HR-02 Macho als CPU-Kühler (40 Euro). Denn Übertakten macht Intel den Usern seit dem Sockel 1155 wirklich sehr einfach. Man muss sich beinah schon Mühe geben, um durch eine Übertaktung etwas zu "verbocken". Der HighEnd-PC für 950 Euro sieht also folgendermaßen aus:

Bauteil Modell Preis ab
Grundbasis unser Grundstock (Seite 2) 240 Euro
Prozessor Intel Core i5-4670K 200 Euro
Mainboard ASRock Z87 Pro4 120 Euro
Grafikkarte Nvidia GTX 770 350 Euro
CPU-Kühler Thermalright HR-02 Macho 40 Euro
  Gesamtpreis 950 Euro

Man könnte natürlich auch einen Core i7-Prozessor, ein deutlich teureres Übertakter-Mainboard und eine der absoluten HighEnd-Grafikkarten verbauen und auch preislich einen "HighEnd"-PC kreieren. Unser PC für 950 Euro ist aber in Sachen Preis-Leistung die Obergrenze von dem, was "pro Euro" noch sinnvoll ist und in diesem Sinne der "Preis-Leistungs-HighEnd-PC". Noch ein Tipp: wer definitiv auf eine Übertaktungsmöglichkeit verzichten will, kann weiterhin bei einem Core i5-4570 und einem günstigeren H87-Mainboard bleiben und landet bei nur 900 Euro.

Samsung SSD 840 Quelle: Samsung Samsung SSD 840 Weitere Optionen: SSD und AMD-CPU

Für alle PCs gilt: eine SSD mit 120 Gigabyte für 80 bis 100 Euro reicht für Windows und alle wichtigen Programme und einiges mehr völlig aus und erhöht die gefühlte Arbeitsgeschwindigkeit unter Windows enorm. Eine SSD ist vereinfacht gesagt eine Festplatte, die aber keine mechanischen Teile in sich hat, sondern Speicherchips verwendet. Vorteil: vor allem die Zugriffszeiten sind enorm schnell. Diese sind gerade bei Kleinigkeiten wichtig, die Windows und viele Anwendungen ständig nachladen. Daher läuft Windows insgesamt deutlich flüssiger und flotter.

Eine Anmerkung für AMD-Fans: leider bieten die aktuellen AMD-Prozessoren über 100 Euro keine sinnvolle Konkurrenz zu Intel - wer aber trotzdem auch bei den PCs ab 700 Euro gerne zu einem AMD-Prozessor greifen möchte, der nimmt am besten einen AMD FX-8350 und ein passendes Mainboard für Sockel AM3+ - diese Kombination kostet etwa 250 Euro.

Bildergalerie

  1. Seite 1 PC zusammenstellen ab 500 Euro: benötigte und optionale Komponenten
  2. Seite 2 PC zusammenstellen ab 500 Euro: Unsere 240-Euro-Basis für alle PCs
  3. Seite 3 PC zusammenstellen ab 500 Euro: Zwei Einsteiger-PCs für 500 Euro
  4. Seite 4 PC zusammenstellen ab 500 Euro: Mittel- und Oberklasse-PCs für 700 und 800 Euro
  5. Seite 5 PC zusammenstellen ab 500 Euro: HighEnd-PC für 950 Euro; Optionen: SSD und AMD-CPU
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