Haswell-PCs selber zusammenstellen von 500 bis 950 Euro + Tipps zu Haswell-Konfiguration
Special
In unserem Special findet ihr einige Beispiel-PCs zum selber zusammenstellen zwischen 500 und 950 Euro - natürlich sind auch die neuen Intel-Haswell-CPUs mit dabei.
Immer wieder bieten wir euch Specials mit Vorschlägen zu jeweils aktuellen PC-Zusammenstellungen. Zum ersten Mal nach längerer Zeit sind nun auch völlig neue Prozessoren dabei, denn mit den Haswell-CPUs führt Intel auch den neuen Sockel 1150 ein. Wir haben für Euch mehrere PCs von der Einsteiger- bis zur HighEnd-Klasse als Beispiele zusammengestellt.
Für einen funktionierenden Gamer-PC benötigt man (neben Monitor, Maus und Tastatur) folgende Bauteile in jedem Falle: ein Gehäuse, ein Netzteil, ein Mainboard, einen Prozessor, Arbeitsspeicher (RAM), eine Grafikkarte, ein Massenspeicher-Laufwerk (Festplatte oder SSD) und ein DVD-Laufwerk. Auf letzteres kann man zwar theoretisch verzichten, wenn man ausschließlich Programme und Spiele nutzt, die keinen Datenträger benötigen und das Betriebssystem zum Beispiel per USB-Stick installieren kann. Allerdings lohnt sich die Einsparung eines DVD-Laufwerkes nicht, man spart keine 20 Euro - und vielleicht benötigen selbst User, die darauf verzichten wollen, am Ende doch irgendwann einmal ein DVD-Laufwerk. Beim Gehäuse ist der ATX-Standard zu empfehlen, außer ihr möchtet bewusst zu einem kleineren Gehäuse greifen - dann ist aber auch ein entsprechendes Mainboard in einem kleineren Standard wie µATX oder ITX nötig.
Zudem sollte im Gehäuse mindestens ein Lüfter vorverbaut sein, ansonsten solltet ihr selber einen Gehäuselüfter dazukaufen. Als Netzteil reicht auch für Spiele-PC sogar ein Modell mit 400 Watt aus, wenn es sich um ein "Markenmodell" handelt. Wir haben später einige Modelle zwischen 450 und 600 Watt als Vorschläge für unsere PCs aufgenommen. Auch hier kann man auf den ATX-Standard achten - am besten ist der Standard ATX 2.3 oder höher. Wichtig für moderne Grafikkarten: es sollten zwei PCIe-Stromstecker (6 oder 8 Pins) vorhanden sein. Viele Netzteile, die nur einen derartigen Stecker haben, verfügen zwar trotzdem über genug Leistung für eine moderne Grafikkarte, so dass man sich mit einem Stromadapter behelfen kann. Auf Nummer Sicher geht man aber mit einem Modell, welches bereist zwei solcher Stecker hat.
Optionale Komponenten
Wer einen möglichst leisen PC haben möchte oder den Prozessor übertakten möchte, der findet schon ab 15 bis 20 Euro CPU-Kühler,
Quelle: Be Quiet
Be Quiet E9-CM
die dem beim Prozessor mitgelieferten "Boxed"-Kühler überlegen sind. Wir nennen Euch später einige entsprechende CPU-Kühler als Beispiele. Ebenfalls eine Rolle beim "Lärm" spielt die Belüftung des Gehäuses. Insgesamt empfehlen wir zwei Gehäuselüfter: ein Lüfter vorne unten, der die Luft einsaugt, und ein Lüfter hinten eher mittig oder oben, der wie warme Luft herausbläst. Vorne bieten sich Lüfter mit 120 oder 140 Millimeter Rahmenbreite an (je nach Gehäuse), die Drehzahl kann hier problemlos auch unter 1000 Umdrehungen pro Minute liegen, was auch einen leisen Betrieb gewährleistet. Mehr als zwei Lüfter sind in den meisten Fällen nicht nötig, im Gegenteil. zu viele Lüfter können sogar zu einem schlechteren Luftstrom führen. Die Bauteile werden dann wärmer, die Lüfter müssen mehr "Gas geben" und der PC wird lauter. Weitere optionale Komponenten sind Zusatzkarten zum Beispiel für WLAN oder auch eine Soundkarte. Letztere lohnt sich nur, wenn ihr recht gute Boxen oder Kopfhörer habt. Ansonsten reicht der onboardsound von Mainboards völlig aus.
In diesem Artikel
- Seite 1 PC zusammenstellen ab 500 Euro: benötigte und optionale Komponenten
- Seite 2 PC zusammenstellen ab 500 Euro: Unsere 240-Euro-Basis für alle PCs
- Seite 3 PC zusammenstellen ab 500 Euro: Zwei Einsteiger-PCs für 500 Euro
- Seite 4 PC zusammenstellen ab 500 Euro: Mittel- und Oberklasse-PCs für 700 und 800 Euro
- Seite 5 PC zusammenstellen ab 500 Euro: HighEnd-PC für 950 Euro; Optionen: SSD und AMD-CPU
- Seite 6 Bildergalerie
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