Das Jahr 2014 hat begonnen. In unserem Special erfahrt ihr, welche Trends und Erwartungen wir im Bereich Hardware für die nächsten 12 Monate vermuten, darunter ein Preisverfall bei SDDs, die Steam Machines und vieles mehr!
CPUs mit acht Prozessorkernen
Die so genannten Hexacores sind auf Seiten von AMD schon länger weiter verbreitet. Bei Intel hingegen sind echte Hexacores nicht zu haben - allerdings bietet Intel mit den Core i7 und einigen Xeon-Modellen sehr erschwingliche Prozessoren zwischen 200 und 300 Euro an, die technisch zwar nur vier Kerne haben, aber pro Kern zwei "Threads" verwalten können. Dies macht diese CPUs in der Praxis zu Hexacores. Viele User haben schon im letzten Jahr einen Prozessor von AMD mit acht CPU-Kernen gekauft oder bei Intel zu einem Core i7 oder entsprechendem Xeon gegriffen, da sie darauf spekulieren, dass schon bald Spiele von diesen CPUs profitieren. Denn sowohl die Xbox One als auch die Playstation 4 nutzen AMD-CPUs mit acht Prozessorkernen, was den Schluss zulässt, dass künftige Spiele durchaus auf acht Prozessorkerne angelegt werden könnten.
Dies ist allerdings bisher in der Tat nur Spekulation. Bislang gibt es noch keine nennenswerten Vorteile, dafür sind die entsprechenden CPUs in der Anschaffung aber teurer als Quadcore-Modelle. Unsere Einschätzung ist, dass eine Hexacore-CPU noch eine ganze Weile nicht unbedingt nötig sein wird, aber die Tendenz beim CPU-Neukauf wird aber in 2014 mit Sicherheit trotzdem zu Hexacore-Prozessoren gehen. Profitieren dann zum Beispiel ab Mitte des Jahres doch einige Spiele von mehr als vier Prozessorkernen, dann hat man mit dem Kauf eines Hexacores definitiv nichts falsch gemacht.
Hochwertige Kopfhörer und günstige Headsets
Quelle: Archiv
Creative Fatal1ty Headset
Auch da die Computerspiele selbst keine extrem teure Hardware verlangen, bleibt vielen Usern mehr Budget für andere Dinge über. Ein sehr beliebtes Produkt schon in 2013 waren hochwertigere Kopfhörer. Dieser Trend wird sich unserer Meinung nach auch weiter fortsetzen, allerdings gilt dies ebenso für die gegenteilige Bewegung, nämlich besonders günstige Headsets. Ein Teil der User legt Wert auf einen besonders guten Sound und gibt gerne 100 Euro und mehr nur für ein Paar Kopfhörer aus, dazu noch weitere mindestens 40 Euro für eine Soundkarte sowie einige Euro für ein separates Mikrofon zwecks Teamspeak und anderer Kommunikation. Ein anderer Teil der Nutzer aber ist eher sparsam und kommt ohne Murren mit USB-Headsets für unter 60 Euro aus, die sogar eine Surroundsound-Simulation bieten.
Denn Headsets mit USB haben einen eigenen Soundchip, der oftmals den Ton von Spielen oder auch Filmen so umwandelt, dass man auch mit Stereo-Kopfhörern oder Headsets ein Surround-Feeling erlebt. Ohne USB kann dies eine passende Soundkarte ebenfalls erledigen. Teurere Headsets wiederum sind weniger häufig gefragt, eben auch aus dem Grund, da viele ab einem gewissen Budget lieber direkt zu guten Kopfhörern greifen und mit einer guten Soundkarte diie Soundqualität noch weiter erhöhen.
