Das Jahr 2014 hat begonnen. In unserem Special erfahrt ihr, welche Trends und Erwartungen wir im Bereich Hardware für die nächsten 12 Monate vermuten, darunter ein Preisverfall bei SDDs, die Steam Machines und vieles mehr!
Spiele in 3D
Da die PC-Hardware sich schneller weiterentwickelt als es Games verlangen, öffnet sich das Tor zu echtem 3D immer weiter. Denn vor allem die bei Nvidias 3D Vision nötige Grafikkarten-Power wird immer erschwinglicher. Im Gegensatz zum normalen Betrieb muss eine Grafikkarte hierbei nämlich jeweils ein Bild für das linke und rechte Auge getrennt berechnen. Dies bedeutet: bei ansonsten gleicher Detaileinstellung habt ihr ohne 3D beispielsweise 60 Bilder pro Sekunde, mit 3D aber nur 30 Bilder pro Sekunde, nämlich je 30 für das linke und rechte Auge. Für 2014 sehen wir eine weitere Verbreitung von 3D auch für Games - denn die dafür geeigneten Monitore mit 120 Hertz erfreuen sich auch bei Nutzern, die gar kein 3D nutzen wollen, großer Beliebtheit, da sie auch ein 2D-Bild ruhiger darstellen können.
Und da sich diese Art von Monitoren weiter verbreiten wird, dürfte dies auch dazu führen, dass einige Nutzer 3D ausprobieren werden, die es eigentlich nicht unbedingt im Sinn hatten. Wir erwarten zudem, dass auch AMD sich mehr in diesem Bereich engagieren wird, denn 3D ist prinzipiell auch mit AMD-Grafikkarten möglich, derzeit aber noch eher umständlich und schwach dokumentiert, so dass eher echte "Hardwarefreaks" sich mit diesem Thema befassten.
Mechanische Tastaturen
Schon 2013 haben mehr und mehr Gamer zu mechanischen Tastaturen gegriffen. Wir erwarten auch in 2014 eine weitere Verbreitung der Eingabegeräte, die quasi eine Art Wiedergeburt erleben. Denn an sich sind mechanische Tastaturen alles andere als neu - sie wurden lediglich lange Zeit durch eine andere Tastaturart verdrängt, welche sich deutlich günstiger herstellen ließ. Die Rede ist von Rubberdome-Tastaturen. Der Unterschied: bei Rubberdome habt ihr unter den Tasten eine Art Gummi-Kuppel, den Rubberdome. Bei jedem Tastendruck gibt die Kuppel nach, lässt den Kontakt der Taste zu, um den Tastendruck zu übertragen, und sorgt wiederum dafür, dass die Taste in
Quelle: PC Games Hardware
Mechanische Tastatur in Einzelteilen
die Ausgangsposition zurückkehrt. Bei mechanischen Tastaturen wiederum ist eine filigrane Konstruktion mit einer Metallfeder im Einsatz. Mechanische Tastaturen haben zwar Nachteile: die Produktion ist teurer als die der sehr simpel herzustellenden Rubberdome-Tastaturen, zudem sind mechanische Tastaturen meist lauter, und nicht zuletzt bedarf es je nach Modell etwas Übung um herauszufinden, zu welchem Zeitpunkt die Taste wirklich als "gedrückt" registriert wurde.
Das genaue Druckverhalten hängt auch von der Tastenart ab (siehe dazu auch die Tabelle in unserem Special vom August 2013). Doch die Vorteile sind ebenfalls vorhanden: die mechanisch betriebenen Tasten leiern im Gegensatz zu Rubberdome so gut wie gar nicht aus und haben eine extrem lange Lebensdauer bei gleichbleibendem Druckgefühl. Vor allem Gamer schätzen es, mit etwas Übung schneller und mit weniger Aufwand spielen zu können, da das Tippgefühl insgesamt besser ist und leichter von der Hand geht. Zumindest aus Sicht der meisten Nutzer, denn wie bei vielen Produkten: nicht jeder kommt mit den angepriesenen Vorteilen wirklich zurecht, beziehungsweise die Vorteile sind für dem ein oder anderen User vielleicht einfach nur den Aufpreis nicht wert. Hier hilft nur: ausprobieren!
