Absolute High-End-PCs erfordern einen größeren Geldbeutel. Hier unsere Tipps für knapp 2.500 Euro.
Top-PC für 2450 Euro
Bei unserem aktuellen Gaming-König haben wir uns schwergetan, was die SSD-Größe und RAM-Menge angeht. Denn pro Gigabyte gerechnet sind eine 4TB-SSD sowie 64GB-DDR5-RAM günstiger als eine 2TB-SSD respektive 32GB-DDR5-RAM. Wir haben uns dazu entschlossen, es bei der SSD bei 2TB zu belassen, aber auf mehr RAM zu setzen. Ihr könnt natürlich selbst entscheiden, ob ihr bei SSD eher eine 4000GB-Variante nehmt und/oder beim RAM bei 32GB bleibt.
Unsere Wahl beim RAM fiel auf auf 64GB-Kit DDR5-RAM mit einem Takt von 5200 MHz, das einen CL-Wert von 40 hat. Es kostet knapp 650 Euro - die 32B-RAM von unserem vorigen PC haben einen etwas besseren CL-Wert von 16 und einen höheren Takt, kosten aber knapp 390 Euro - auf 64GB hochgerechnet sind das 780 Euro und somit deutlich mehr als die 650 Euro für unser 64GB-RAM-Kit. Der geringere Takt wirkt sich in Spielen übrigens nur geringfügig auf die Spieleleistung aus.
Doch wie sieht der Rest unseres Top-PCs aus? Wir nehmen als CPU den AMD Ryzen 7 9800X3D, der in Spielen nur vom neuen Ryzen 7 9850X3D um 2-3 Prozent übertroffen wird. Wer will, gibt die 40 Euro mehr für den stärkeren Prozessor aus. Als Grafikkarte nehmen wir eine AMD Radeon RX 9070 XT - die gleichschnelle Nvidia GeForce RTX 5070 Ti hat einen Aufpreis von 150 Euro und ist daher keine gute Wahl. Die 15 bis 20 Prozent stärkere GeForce RTX 5080 kommt nur für Enthusiasten infrage, denen die Kosten nicht so wichtig sind. Denn sie kostet über 1250 Euro - das sind fast 600 Euro mehr als die RX 9070 XT. Warum das rein rechnerisch selbst bei einem ohnehin schon teuren PC zu viel ist, erklären wir weiter unten. Doch zuerst an dieser Stelle die Bauteile für unseren Top-PC:
- CPU: AMD Ryzen 7 9800X3D (ohne Kühler) - bei Galaxus für 445 Euro
- Mainboard: MSI B850 Gaming Plus WIFI6E - bei Amazon für 148,90 Euro
- RAM: 2x32GB DDR5-RAM Corsair Vengeance, 5200 MHz, CL40 -bei Alternate für 649,99 Euro plus 7,99 Euro Versand
- Grafikkarte: Asus Prime Radeon RX 9070 XT OC, bei Amazon für 703,90 Euro
- SSD: Kioxia Exceria Plus G4, M2., 2000GB - bei Galaxus für 236,89 Euro
- Gehäuse: NZXT H5 Flow inkl. 2 Lüftern - bei Amazon für 79,90 Euro
- Netzteil: be quiet! Pure Power 13 M, 650 Watt, vollmodular - bei Galaxus für 106,15 Euro
- CPU-Kühlung: Thermaltake LA240-S ARGB - bei Amazon für 69,90 Euro
Insgesamt kommen wir auf knapp 2450 Euro für unseren PC. Für die Kühlung verwenden wir eine All-In-One-Wasserkühlung, die auch optisch einiges hergibt. Ein ordentlicher Tower-Luftkühler für 30 bis 50 Euro würde aber ebensogut kühlen und seine Arbeit auch recht leise vollziehen. Solltet ihr nur 32GB wählen sowie beim Gehäuse und Netzteil auf etwas günstigere Varianten setzen, lassen sich zusammen mit einem normalen Luftkühler durchaus 350 Euro einsparen, sodass der PC eher 2100 bis 2150 Euro kosten würde.
Quelle: PowerColor
PowerColor Radeon RX 9070 Reaper
Grafikkarten: Nvidia derzeit preislich außen vor
Wie oben angesprochen, gehen wir nun noch kurz auf die Nvidia GeForce RTX 5080 ein, was auch unser abschließendes Thema sein wird. Wenn wir die GeForce RTX 5080 für unseren PC einplanen, kommen wir auf etwa 3100 Euro für den PC - der Aufpreis entspricht relativ gesehen 25 Prozent. Die Mehrleistung liegt aber nur bei 15 bis 20 Prozent, mit klarer Tendenz eher zum unteren der beiden Werte. Insofern ist die AMD Radeon RX 9070 XT derzeit das Höchste der Gefühle, wenn man die Kosten noch halbwegs im Blick haben will. Nvidia spielt derzeit lediglich in zwei Fällen eine Rolle. Zum einen, falls ihr euch im Preisbereich unter 300 Euro umschaut, wo die GeForce RTX 5050 ab 260 Euro eine etwas langsamere Option zur Intel Arc B580 sein kann. Zum anderen kann die GeForce RTX 5070 eine Alternative zur AMD Radeon RX 9070 sein, ist aber etwas langsamer und hat nur 12GB VRAM. Zudem spart ihr mit der Nvidia-GPU nichts, da sie ähnlich teuer wie die AMD-Konkurrenz ist.
