Das sind die PC-Zusammenstellungen in der Mittel- und Oberklasse.
Mittelklasse-PC für 1400 Euro
Unser zweiter PC setzt auf eine CPU für den Intel-Sockel 1700, bei dem man durch die Auswahl des Mainboards selbst bestimmen kann, ob man DDR4-oder DDR5-RAM verwendet, da die CPUs beide RAM-Arten unterstützen. In Spielen liegen DDR5-RAM-Settings auf dem Sockel 1700 in seltenen Fällen minimal vorn, aber wegen des Aufpreises für DDR5-RAM raten wir zu DDR4-RAM.
Die CPU unserer Wahl ist dabei der Core i5-14600KF, der im Schnitt bei Spielen ähnlich stark wie ein AMD Ryzen 5 7500X3D abschneidet. Letzterer benötigt aber das viel teurere DDR5-RAM. Als Grafikkarte nehmen wir eine 16GB-Version der AMD Radeon RX 9060 XT. Wegen der insgesamt höheren Spieleleistung setzen wir auf 32GB statt nur 16GB RAM. Wer 70 bis 100 Euro mehr ausgeben kann, nimmt als Prozessor den stärkeren Core i7-14700KF.
Bei der SSD ist nun ein M.2-Modell mit 2000GB im PC. Vor allem CPU, RAM, Grafikkarte und SSD sorgen für den hohen Aufpreis im Vergleich zum Einsteiger-PC, durch den unser Mittelklasse-PC mit seinen Komponenten auf 1.380 Euro kommt:
- CPU: Intel Core i5 14600KF (ohne Kühler) - bei Galaxus für 254,98 Euro
- Mainboard: MSi Pro B760M-P DDR4 - bei Amazon für 76,36 Euro
- RAM: 2x16GB DDR4-RAM G.Skill Aegis 3200 MHz, CL16 -bei Galaxus für 253,99 Euro
- Grafikkarte: Sapphire Pulse Radeon RX 9060 XT, 16GB VRAM - bei Amazon für 437,90 Euro
- SSD: Lexar NQ790, M.2, 2000GB - bei Galaxus für 229 Euro
- Gehäuse: Chieftec Gamer GS-01B Hunter inkl. 4 Lüftern - bei Alternate für 44,90 Euro plus 7,99 Euro Versand
- Netzteil: Gigabyte P650G, 650 Watt - bei Galaxus für 49,94 Euro
- CPU-Kühler: Xilence M403 Pro ARGB - bei Amazon für 19,95 Euro
Wir runden auf und kategorisieren den PC als 1400 Euro-PC. Falls ihr bei der CPU lieber auf AMD setzen wollt, kommen der AMD Ryzen 7 5700X oder 5800X infrage, die es zwischen 160 und 200 Euro im Handel gibt. Sie sind aber auch entsprechend langsamer als der Core i5-14600KF.
Quelle: be quiet
Die be quiet! Pure Base 501-Reihe ist nicht zu unrecht sehr beliebt.
Oberklasse-PC für 1850 Euro
Der Intel Core Ultra 265K in unserem Oberklasse-PC ist in Spielen nur wenig schneller als ein Core i7-14700KF, punktet aber mit mehr Stabilität im unteren FPS-Bereich. Das Leistungsfundament für die Grafikkarte, eine AMD Radeon RX 9070 mit 16GB VRAM (Video-RAM), ist also besser. Die RX 9070 war zur Weihnachtszeit noch 10 Prozent günstiger, ist aber nicht teurer als die langsamere Nvidia GeForce RTX 5070 mit nur 12GB VRAM. Wegen des teureren DDR5-RAMs kommen allein hier über 130 Euro Aufpreis im Vergleich zu unserem vorigen DDR4-RAM-PC dazu. So sieht das Setup unseres Oberklasse-PCs aus:
- CPU: Intel Core Ultra 7 265KF (ohne Kühler) - bei Galaxus für 266,55 Euro
- Mainboard: Gigabyte B860M DS3H WIFI6E - bei Amazon für 140,73 Euro
- RAM: 2x16GB DDR5-RAM Crucial Pro OC, 6000 MHz, CL36 -bei Amazon für 389,99 Euro
- Grafikkarte: PowerColor Radeon RX 9070 Reaper - bei Alternate für 626 Euro plus 7,99 Euro Versand
- SSD: Samsung 90 EVO Plus, M.2, 2000GB- bei Amazon für 229,99 Euro
- Gehäuse: be quiet! Pure Base 501 Airflow Window inkl. 2 Lüftern - bei Caseking für 69,90 Euro plus 5,99 Euro Versand
- Netzteil: Corsair RM650e (2025), 650 Watt, vollmodular - bei Amazon für 84,17 Euro
- CPU-Kühler: Cooler Master Hyper 212 Black - bei Galaxus für 29,90 Euro
In der Summe kommen wir hier auf etwa 1855 Euro mit Versandkosten. Wir ordnen den PC leicht abgegrundet als 1850 Euro-PC ein. Im Hinblick auf CPU gibt es ein Einsparpotenzial, wenn ihr den Core Ultra 5 245KF (180 Euro) einsetzt. Solltet ihr eine Intel-CPU übertakten wollen, ist ein Mainboard mit Z890-Chipsatz nötig. Falls ihr lieber den AMDs Sockel AM5 verwenden wollt, dann kommt der Ryzen 5 7600X3D für 280 Euro infrage, wobei ihr dann ein Mainboard mit AMD B850-Chipsatz nehmen solltet. Oder aber ihr baut einfach anstelle der Sockel 1851-Bauteile die CPU und das Mainboard aus unserem Top-PC ein, den ihr auf der nächsten Seite findet.
