Gaming PC-Zusammenstellungen: Mini-ITX, AMD- oder Intel-CPU
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Wir geben euch Tipps zu einigen Komponenten für eine PC-Zusammenstellung und haben zudem vier Beispiel-PCs vpn 545, 850, 1500 und 2320 Euro vorbereitet.
Mini-ITX nur im Einzelfall
Wer unbedingt einen sehr kleinen PC haben möchte, greift am besten zu einem µATX-Gehäuse, sollte dabei aber darauf achten, dass dieses am Ende nicht doch größer als eines der zahlreichen kompakten ATX-Modelle ist. Mini-IXT-Gehäuse, die meistens noch kleiner als µATX-Gehäuse sind, sind ebenfalls eine Option - allerdings kann hier die Kühlung kompliziert sein, da es im Inneren sehr eng zugeht. Zumindest dann, wenn das Gehäuse wirklich kleiner als ein kleines µATX-Gehäuse ist.
Auch was Grafikkarten angeht, können kleine Mini-ITX-Gehäuse Fallstricke bieten - denn obwohl manch eine Grafikkarte von der Länge her passt, kann es passieren, dass sie mit einem Kühler oder Lüfter oder Laufwerk kollidiert. In dem Fall muss man entweder eine kürzere Grafikkarte verwenden oder auf das, was sie blockiert, verzichten. Viele Mini-ITX-Gehäuse, die problemlos ausreichend Platz bieten, sind am Ende kaum kleiner oder sogar größer als manch ein µATX-Gehäuse.
In dem Fall setzt lieber auf µATX, auch da die entsprechenden Mainboards beim Preis-Leistungs-Verhältnis deutlich besser dastehen als die Mini-ITX-Mainboards.
Prozessor: AMD oder Intel?
In der vorigen Woche hatten wir uns die neuen Intel-CPUs der 14000er-Reihe näher angesehen und auch die empfehlenswerten CPUs ab etwa 300 Euro genannt.
Dabei sind um etwa 300 Euro der AMD Ryzen 7 5800X3D sowie bei Intel der Core i5-13600KF und Core i5-14600KF zu empfehlen. Wer mehr ausgeben kann oder will, sollte auf den AMD Ryzen 7 7800X3D setzen. Intels Core i7- oder i9-Modelle kommen in Spielen nicht ganz an den AMD Ryzen 7 heran und sind zudem auch noch teurer.
Nur für Nutzer, denen bestimmte Anwendungen sehr wichtig sind, kann man auf einen solchen Intel setzen oder auch bei AMD auf einen Ryzen 9 7900X, 7950X, 7900X3D oder 7950X3D. In Spielen ist aber nur letzterer schneller als der Ryzen 7 7800XD, und das um lediglich unter 4 Prozent trotz über 250 Euro Aufpreis.
Im Preisbereich unter 300 solltet ihr bis etwa 150 Euro auf Intel setzen - hier sind der Core i3-12100F und bei Preis-Leistung sehr gut. Für 150 Euro kommen der Intel Core i5-12400F oder AMD Ryzen 5 5600X infrage. Es folgen für noch unter 200 Euro der AMD Ryzen 7 5700X und 5800X sowie für 210 Euro der Intel Core i5-12600KF.
Wer mehr als 210 Euro ausgeben möchte, sollte lieber direkt einen der drei schon genannten 300-Euro-Prozessoren zu nehmen. Denn für 230, 250 oder 280 Euro bekommt ihr nur wenig Mehrleistung als für 210 Euro, aber schon der Ryzen 7 5800X3D setzt direkt 20 Prozent obendrauf.
Quelle: G.Skill
DDR5-RAM ist beim Sockel AMD AM5 Pflicht, beim Intel Sockel 1700 wird je nach Mainbaord DDR4 oder DDR5 verwendet.
Ein wichtiger Punkt ist auch noch das RAM, also der Arbeitsspeicher. Hier ist für AMDs Ryzen 5000er-CPUs DDR4-3200 zu empfehlen, ebenso für Intels Sockel 1700-CPUs, sofern ihr ein passendes Mainboard mit DDR4-RAM-Slots kauft.
Beim Sockel 1700 könnt ihr nämlich auch Mainboards mit DDR5-RAM-Slots nehmen, wobei das vom Takt her deutlich schnellere DDR5-RAM in Spielen fast keinen Vorteil zu DDR4-RAM bietet, aber etwa 30 bis 40 Euro teuer ist (bezogen auf 16 oder 32 Gigabyte RAM). Beim AMD Sockel AM5, also Ryzen 7000, ist DDR5-RAM Pflicht - beim Takt sind Riegel von 5200 bis 6000 MHz aktuell preislich und von der Leistung her ein guter Tipp. Mehr zum Thema Mainboards erklären wir auf der nächsten Seite.
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