Gaming-PCs zu Weihnachten: Details vs Auflösung und Hinweise zu unseren PCs
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Zu Weihnachten bietet sich eine Gelegenheit, einen neuen PC für Spiele zusammenzustellen und sich vielleicht auch schon die ein oder andere Komponente zu wünschen. Wir machen sechs Vorschläge für PC-Konfigurationen, die in ihrem Preisbereich eine jeweils gute Gaming-Power bieten. Außerdem geben wir auch einige Tipps rund um das Zusammenstellen von PCs und verwandte Themen.
Details versus Auflösung
Viele Jahre gab es quasi nur Full-HD (1920 mal 1080 Pixel) als Auflösung, die von Gamern genutzt wurde. Inzwischen setzt manch einer auf 4K (3840 mal 2560 Pixel), viele nehmen WQHD (2560 mal 1140 Pixel) oder auch Widescreen-Displays mit abermals anderen Auflösungen.
In diesem Artikel
- Seite 1 Gaming-PCs zu Weihnachten: Komplett-PC oder Eigenbau
- Seite 2 Gaming-PCs zu Weihnachten: Aufrüsten oder Neukauf
- Seite 3 Gaming-PCs zu Weihnachten: Details vs Auflösung und Hinweise zu unseren PCs
- Seite 4 Gaming-PCs zu Weihnachten: Einsteiger-PCs für 650 Euro
- Seite 5 Gaming-PCs zu Weihnachten: Mittelklasse-PCs für 1050 Euro
- Seite 6 Gaming-PCs zu Weihnachten: Einsteiger-PCs für 1650 bis 1700 Euro
- Seite 7 Bildergalerie
Der Grund für einen Trend zu höheren Auflösungen ist klar, denn das Bild ist feiner als bei Full-HD. Allerdings wird die höhere Auflösung durch einen größeren Leistungshunger erkauft, denn der PC muss deutlich mehr Pixel berechnen, je höher die Auflösung ist.
Quelle: XFX
XFX Radeon RX 580 GTS XXX Edition
Die Spielehersteller legen ihre Games wiederum eher auf Full-HD aus, denn die weitaus meisten, auch was Konsolenspiele am LCD-TV angeht, spielen noch in dieser Auflösung. Das bedeutet, dass die Spiele mit einem ordentlichen PC in Full-HD auf maximalen Details mit etwa 60 bis 80 FPS (Bilder pro Sekunde) laufen. Der gleiche PC würde bei identischen Details in 4K aber nur etwa 30 FPS schaffen. Man benötigt also einen deutlich stärkeren PC, oder aber man muss die Details herunterschrauben, so dass das Bild am Ende möglicherweise gar nicht besser aussieht als mit einem günstigeren Full-HD-Monitor. Wir empfehlen Euch, 4K noch nicht in Betracht zu ziehen, außer ihr könnt wirklich sehr viel Geld ausgeben. Ein WQHD-Monitor ist eine gute Wahl als für PCs ab der (oberen) Mittelklasse, zu denen vier unserer sechs PC-Vorschläge gehören. Zwei PCs ordnen wir eher der Einsteigerklasse zu, so dass Full-HD eher passt, was moderne Games bei hohen Detailstufen angeht.
Hinweise zu unseren Konfigurationen
Bevor wir zu den ersten beiden PC-Vorschlägen kommen, möchten wir ein paar Hinweise zu unserer Vorgehensweise geben. Wichtig ist für die Leistung vor allem die Kombination aus CPU, Grafikkarte und RAM-Menge.
Dinge wie Mainboard, Netzteil oder Festplatten haben auf die Spieleleistung keinen nennenswerten Einfluss. Wer seine CPU übertakten will, muss aber beim Mainboard ein geeignetes Modell wählen und für eine gute Kühlung sorgen. Bei Intel muss die CPU zudem ein K hinter der Modellnummer aufweisen. Für die meisten Bauteile gilt, dass Ihr auch andere alternative Modelle wählen könnt, falls es unseren Vorschlag beim Händler eures Vertrauens nicht gibt. Es muss nicht exakt das von uns genannte Mainboard oder Netzteil sein, und bei der Grafikkarte könnt ihr beispielweise statt einer Nvidia GTX 1060 von Asus zu einer GTX 1060 von MSI greifen. Wir empfehlen aber, eine ähnlich teure Alternative zu wählen.
Quelle: PC Games Hardware
Den Scythe Mugen 5 gibt es für wenige Euro Aufpreis auch in einer PC Games Hardware-Edition
Was stets möglich ist: ihr könnt als Basis einen Einsteiger-PC nehmen, dort aber eine der Grafikkarten unserer Oberklasse-PCs einbauen. Oder auch umgekehrt: Ihr wollt einen PC mit starker CPU und schnellem Speicher sowie viel Festplatten-Kapazität für Fotobearbeitung, bei Spielen seid ihr aber weniger anspruchsvoll und baut eine der Grafikkarten unserer Einsteiger-PCs ein. Eine SSD sollte heutzutage allerdings in jeden PC gehören, zumal inzwischen SSDs mit 240 Gigabyte Speicherplatz unter 50 Euro zu haben sind. Mehr zum Thema SSDs erfahrt ihr auch in unserem entsprechenden Special vom 24. November. Beachtet, dass unsere Preise vom Zeitpunkt des Redaktionsschlusses stammen und gegebenenfalls inzwischen abweichen können, zudem kann es passieren, dass es nicht alle vorgeschlagenen Komponenten zu den genannten Preisen in einem einzigen Shop euer Wahl gibt. Die Kosten für eine Windowslizenz rechnen wir bei den PCs übrigens nicht mit ein.
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