Festplatten-Special: SATA-Standards, Umdrehungen pro Minute und Marktübersicht Teil 1

Special GamesAktuell.de Redaktion

Partitionieren, SATA und verschwundene Gigabytes - in unserem Special erfahrt ihr alles Wissenswerte über Festplatten und SSDs, inklusive Kauftipps und Marktübersicht. Dabei gehen wir auf Technologie-Standards ebenso ein wie auf sinnvolle Größen für Gaming-PCs.

SATA - welchen Standard nehmen?

Da die SATA-Standards untereinander kompatibel sind, kann jede SATA-Festplatte mit jedem Mainboard betrieben werden, egal welche SATA-Ports es bietet. Ob die Festplatte SATA2 oder SATA3 hat, spielt für die Geschwindigkeit keine Rolle, denn selbst eine hochmoderne Festplatte kommt gerade einmal an die Grenze vom ersten SATA- zum SATA2-Standard heran. Das heißt: keine Festplatte "braucht" wirklich Hitachi Deskstar 7K1000.D Quelle: Hitachi Hitachi Deskstar 7K1000.D SATA3. Ob ihr also beim Kauf zu einem Modell mit SATA2 oder SATA3 greift, ist nicht wichtig, auch da seit einiger Zeit die Modelle mit SATA3 nicht mehr teurer sind, im Gegenteil: nicht selten bezahlt man für ansonsten identische Festplatten in der SATA3-Version etwas weniger. Festplatten mit dem ersten SATA-Standard findet man praktisch nur noch als Restposten, die pro Gigabyte ohnehin zu teuer sind. Gleiches gilt für IDE, wobei diese in einem modernen PC ohnehin kaum mehr etwas zu suchen haben - viele Mainboards haben nicht einmal mehr einen IDE-Anschluss.

Wie viele Umdrehungen pro Minute?

Die Daten werden magnetisch auf schnell drehenden Platten, die sich in der Festplatte befinden, gespeichert. Lesen und Speichern erfolgt über bewegliche Schreib/Lese-Köpfe, die in einem extrem geringeren Abstand über der Platte schweben. Eine schnelle moderne Festplatte arbeitet hierbei mit 7200 UPM (Umdrehungen pro Minute) - diesen Wert sollte also das Modell eurer Wahl haben, wenn es um Windows und Spiele geht. Für eine reine Datenplatte, zum Beispiel für Videos und Musik, könnt ihr auch zu einer langsameren Festplatte greifen, die teilweise günstiger pro Gigabyte sind als die schnelleren Modelle. Ihr erkennt eine solche Festplatte oft auch an einem Zusatz wie "eco" oder "green", da es hier vor allem um die Stromersparnis geht. Diese ist für einen Spiele-PC allerdings nur dann relevant, wenn ihr den PC quasi den ganzen Tag eingeschaltet habt.

Seagate Barracuda Seagate Barracuda Marktübersicht Teil 1

Grundsätzlich gibt es auf dem Festplattenmarkt für interne Festplatten nur vier relevante Hersteller, nämlich Hitachi, Samsung, Seagate und Western Digital. Wir haben für euch 15 Festplatten mit 7200 UPM und dem Schwerpunkt "Preis pro Gigabyte" als Hauptkriterium ausgewählt. Die modernen Modelle mit 7200 UPM sind dabei auch allesamt sehr ähnlich, was Leistung und Lautstärke angeht. Ab 500 Gigabyte geht es los. Kleinere Festplatten sind inzwischen nämlich sogar teurer als Modelle mit 500 Gigabyte. Mit einem Klick auf den Modellnamen gelangt ihr auch direkt zum passenden Produkt in unserem Preisvergleich. Die ersten sechs Modelle mit 500 Gigabyte kosten alle zwischen 62 und 67 Euro. Zum einen wäre da mit SATA2-Schnittstelle die Seagate/Samsung Barracuda Spinpoint SA2 für 62 Euro, die Hitachi Deskstar 7k1000.C für 64 Euro und die Samsung Spinpoint F3 für 65 Euro. Mit SATA3 haben wir die Western Digital Caviar Blue für 64 Euro, die Seagate Barracuda 7200 für 64 Euro und die Hitachi Deskstar 7K1000.D für 67 Euro.Weiter geht es auf der nächsten Seite.

Bildergalerie

  1. Seite 1 Festplatten-Special: Einleitung, Preise und verschwundene Gigabytes
  2. Seite 2 Festplatten-Special: Windows installieren und Partitionen erstellen
  3. Seite 3 Festplatten-Special: SATA-Standards, Umdrehungen pro Minute und Marktübersicht Teil 1
  4. Seite 4 Festplatten-Special: Marktübersicht Teil 2 und Tabelle
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