DreamHack 2018: Hardware von Acer, Samsung und weiteren Herstellern
Special
Die DreamHack in Leipzig ist keine klassische Spielemesse, sondern vielmehr ein Festival rund um Gaming. Dementsprechend waren auch einige Hardwarehersteller zu Gast, die mit eigenen Events und Promotionaktionen ihre aktuelle Gaminghardware präsentierten. Was gab es zu sehen? Hier erfahrt ihr es.
Acer
Bei Gamern ist Acer natürlich vor allem als Monitor-Hersteller bekannt, obgleich sich der taiwanesische Hersteller bei dem Großteil der Konsumenten eher durch Notebooks und Tablets einen Namen gemacht hat.
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Auf der DreamHack war unter anderem der Gamingmonitor Acer Predator X34P im Einsatz zu sehen, der wie der schon zuvor genannte Asus PG34Q eine Auflösung von 3440 mal 1440 Pixeln und somit ein Breitbildformat bietet.
Quelle: Acer
Acer Orion 9000
Im Gegensatz zum Konkurrenzmodell von Asus ist der Acer X34P allerdings brandneu und kommt erst in diesen Tagen in den Handel. Über den neuen Acer-Monitor mit IPS-Panel hatten wir bereits im Rahmen eines Specials zur CES 2018 berichtet. Auch die in unserem CES-Special erwähnte Gamer-PC-Serie Acer Orion 9000 konnte auf der DreamHack bestaunt werden.
Samsung
Samsung war auf der DreamHack ebenfalls vertreten und brachte neben Monitoren auch SSDs mit. Unsere Kollegen der PC Games Hardware haben über Samsungs Präsenz einen ausführlichen Artikel verfasst, in dem es unter anderem um die Auswirkungen der Sicherheitslücken Meltdown und Spectre auf Massenspeicher geht. Was die Monitore betrifft: Samsung hat sich vor allem mit dem Thema HDR beschäftigt und will den VESA-Standard Display HDR nutzen. Bisher galt eher der HDR10-Standard als das Mittel der Wahl. Die Freesync-Monitore Samsung CHG70 und CHG90 sind mit dem Standard Display HDR 600 zertifiziert.
Da Samsung im Gegensatz zu den meisten anderen Monitorherstellern im TV-Bereich sehr stark vertreten ist, könnte auf den ersten Blick die Strategie von Samsung auch für den TV-Markt nicht unwichtig sein. Allerdings scheint die Entscheidung für den HDR Display-Standard nicht zuletzt damit zu tun zu haben, dass Display Port bei PC-Monitoren als Anschlussmethode dominiert und vor bei allen modernen Grafikkarten vorhanden ist. Display Port bietet aktuell eine höhere Bandbreite als HDMI, und HDMI ist wiederum bei TV-Geräten die einzige relevante digitale Anschlussart. Bei LCD-TVs wird es also wohl eher bei den bisherigen HDR-Standards wie HDR10 bleiben.
Was die Paneltechnik angeht, will Samsung auf VA setzen, obwohl sich IPS derzeit großer Beliebtheit erfreut. Mit VA ließen sich aber die von Samsung gerne angebotenen Curved-Monitore besser umsetzen, und die früher vorhandene trägere Reaktionszeit der VA-Technik hat Samsung offenbar in den Griff bekommen können.
Mit SSD-Neuigkeiten reiste Samsung ebenfalls an. Dabei gab es vor Ort zwar wenig Neues zu bewundern, allerdings erfuhren unsere Kollegen der PC Games Hardware, dass Samsung vermutlich im April neue SSDs vorstellen wird. Zudem sei der neue Anschlussstandard M.3 noch kein Thema, da gerade erst der Standard M.2 dabei sei, sich zu etablieren. Auch spielen die Vorteile von M.3 auf absehbare Zeit noch keine Rolle. Samsung steckt zudem aktuell in der Entwicklung der neuen QLC-NAND-Technologie, die die Speicherdichte des Flashspeichers erhöht, aber dafür etwas Leistung kosten kann. Möglicherweise werden erste SSDs mit QLC-NAND wohl vorrangig für Server angeboten, bei denen der Preis pro Gigabyte eine etwas größere Rolle spielt als die Frage, ob die Daten nun ein wenig schneller oder langsamer fließen.
Weitere Hersteller
Da die DreamHack keine klassische Messe ist, auf der Firmen ihre Produkte ausstellen, um Großhändler und Investoren zu erreichen, war freilich nur eine kleine Auswahl an Hardwareherstellern vor Ort.
Quelle: XMG / Schenker
XMG Sector2 DreamHack Edition
Neben den schon zuvor genannten Firmen waren unter anderem noch HP, Corsair und XMG auf der DreamHack vertreten. XMG, die Gamingmarke des PC- und Notebook-Anbieters Schenker, zeigte dabei einige Gaming-Notebooks und starke Spiele-PCs wie auch den XMG Sector 2 in der DreamHack-Edition, dessen Komponenten (wie bei Schenker und XMG üblich) der Kunden vor dem Kauf bei Bedarf individuell anpassen kann. Schenker ist übrigens Mitveranstalter der DreamHack und somit mehr als nur ein Sponsor. Corsair brachte vor allem Tastaturen und Mäuse mit auf die DreamHack, versorgt seine Facebook-Fans aber zudem mit vielen Fotos, die Eindrücke des Festivals inklusive des Cosplay-Wettbewerbs zeigen. Der eher für Office-Notebooks und auch Drucker bekannte Hersteller HP (Hewlett-Packard) versucht sich in letzter Zeit vermehrt im Gamingbereich - auf der DreamHack waren dementsprechend Gaming-Notebooks zu sehen, und zwar aus der HP Omen X-Serie. Einem Besonderheit: bei einigen der Modellen kann die CPU ohne Probleme übertaktet werden. Dafür werden für ein Modell wie das HP Omen X 17-ap032ng aber knapp 4000 Euro fällig. Der geneigte Gamer erhält dafür das Gamingnotebook mit einem 17,3 Zoll Display, einem Intel Core i7-7820HK, 32 Gigabyte RAM, einer Nvidia GTX 1080, einer Festplatte mit 1000 Gigabyte Speicherplatz sowie zwei SSDs mit ebenfalls jeweils 1000 Gigabyte Kapazität.
