Aktuelle Review: Guild Wars - Eye of the North

Test Stefan Weiß

"Aus drei mach eins und führe hin zur zwei" - so lässt sich das erste echte Guild-Wars-Add-on kurz und knapp umschreiben.

Aktuelle Review: Guild Wars - Eye of the North Eins der wichtigsten Features ist die Halle der Monumente, in der Sie an fünf Podesten schon jetzt Spielinhalte für Guild Wars 2 freischalten können. Dazu stellen Sie High-End-Waffen und -Rüstungen, die Sie in Eye of the North erbeuten, sowie freigeschaltete Mini-Pets und Helden per Auswahlmenü auf ein solches Podest. Das fünfte Monument misst Ihren Spielfortschritt innerhalb aller installierten Kampagnen. Der so dokumentierte Erfolg sorgt später in Guild Wars 2 dafür, dass Sie, quasi als Erbe im Spiel, Zugriff auf exklusive Boni haben. Nach Aussage von Arena Net handelt es sich dabei um neue Helden, Mini-Pets und natürlich besondere Ausrüstungsgegenstände. Ein interessantes Konzept.

Nicht ganz so gelungen ist in unseren Augen die Einführung des Rufsystems, bei dem Sie stundenlang Rufpunkte "farmen" (eine Marotte vieler MMORPGS): An verschiedenen Stellen der neuen Gebiete halten sich NPCs auf, für die Sie Aufgaben erfüllen. Dadurch sammeln Sie Rufpunkte bei der entsprechenden Fraktion (zum Beispiel Zwerge, Norn, Asura, Ebon). Auch wenn es reizvoll klingt, dadurch frische Gebiete und Gegenstände freizuschalten, das monotone Vertrimmen von 2.500 gleichen Monstern in ein und demselben Gebiet ist nicht gerade unterhaltsam. Trotzdem lässt der Spieler natürlich nicht locker - schließlich will man die besten Gegenstände besitzen. Das Suchtpotenzial geht damit voll auf.

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