Liebling, Xbox hat die Kinder schon wieder geschrumpft! - So spielt sich die Grounded-Fortsetzung!
Special
Grounded 2 schickt Spieler ab Juli 2025 erneut geschrumpft ins Survival-Abenteuer - diesmal in einen riesigen Stadtpark. Mit Unreal Engine 5, Reittieren und neuen Kampfstilen baut Obsidian das Miniatur-Konzept spürbar aus.
Mit Grounded startete Obsidian 2020 eine süße und gleichzeitig fordernde Survival-Tour durch einen amerikanischen Hinterhof. Mittlerweile sind nicht nur in unserer Realität, sondern auch im Spiel einige Jahre vergangen.
Unsere Crew ist immer noch die gleiche, und auch das Spielprinzip bleibt weitgehend unberührt. Und doch möchte Grounded 2 auf PC und Xbox Series neue wie alte Spieler in die Welt der winzigen Krabbeltierchen entführen. So viel vorab: Auf den ersten Blick scheint sich nicht viel getan zu haben.
In meiner Anspielsession durfte ich mich im Tutorial-Gebiet austoben. Zwei Dinge sind mir dabei direkt aufgefallen: Zum einen sieht Grounded 2 durch das Spiel mit Licht und Schatten deutlich hübscher aus als sein Vorgänger. Zum anderen ist die Startzone riesig. Die Entwickler erklärten: Allein das Anfangsgebiet ist fast so groß wie die komplette Karte des ersten Teils.
Wer den Vorgänger nicht gespielt hat, muss sich keine Sorgen machen: Grounded 2 funktioniert auch ganz ohne Vorwissen. Das liegt aber auch daran, dass im Survival-Spiel Gameplay und Design mehr im Fokus stehen als eine komplexe Story.
Gameplay über Story
Ein paar Jugendliche werden auf mysteriöse Weise auf Ameisengröße geschrumpft, wachen in einer riesigen Wildnis auf - und wollen einfach nur wieder groß werden. Auf dem Weg dorthin baut man Basen, craftet Werkzeuge und kämpft gegen plötzlich gigantisch wirkende Insekten und Spinnen. Irgendwann erfährt man mehr über Dr. Tullys Schrumpfexperimente, sammelt Daten und wächst (hoffentlich) wieder.
Quelle: Microsoft
So viel zur Geschichte, die auch im zweiten Teil eher zurückhaltend bleibt. Neu ist: Es sind zwei Jahre vergangen, wir schreiben das Jahr 1992 - und statt im Hinterhof sind wir jetzt in einem Stadtpark unterwegs. Das hat zwei Vorteile: Die Welt ist deutlich größer. Und es gibt ganz neue Geschichten zu erzählen.
Ich denke da zum Beispiel an all den Müll, den die Menschen hinterlassen haben! Das wirkt erst mal banal, aber durch den Größenwechsel wird jede Limo-Dose zur Höhle und jedes Gekrakel auf einem Picknicktisch zum Runenrätsel.
Bildergalerie
Man merkt schnell: Die Teams von Obsidian und Eidos Montreal haben sich Gedanken gemacht. Der Park wurde vor dem Schrumpf-Zwischenfall evakuiert, übrig geblieben sind verstreute Hinweise auf die geflohenen Menschen. Ein umgekippter Eiswagen wird da kurzerhand zum Eis-Biom mit eigener Flora und Fauna. Gefüllt wird die Welt natürlich wieder mit allerlei Krabbeltieren. Und die sehen im zweiten Teil nicht nur besser aus (sofern man das über Insekten sagen kann), sie sind auch deutlich gefährlicher.
