GTA mobil, Teil zwei: Mit erstklassiger Technik und neuen Spielelementen soll Vice City Stories das hervorragende Liberty City Stories noch übertreffen. Geht das?
Seepferdchen
Weitsicht: Selbst Gebäude am anderen Ende von Vice City sind ohne Fernglas zu erkennen.
Immerhin haben die Jungs von Rockstar dem Protagonisten eine -- im von reichlich Wasser umgebenen Miami-Klon -- sinnvolle Fähigkeit geschenkt. Victor Vance kann nämlich wie sein "San Andreas"-Kollege Carl Johnson schwimmen. Juhu! Jedoch nicht besonders gut. Mist!
Zum einen ist die Zeit, die Victor im Wasser verbringen kann, durch eine Ausdaueranzeige begrenzt. Ist die Anzeige leer, ertrinkt unser Protagonist. Zum anderen kann er nicht tauchen (immerhin entfällt so die lästige "San Andreas"-Austernsucherei). Zum Freischwimmer langt?s nicht, aber das Seepferdchen hat Victor in der Tasche!
Ansonsten bietet "Vice City Stories" alles, was man von einem vollwertigen "GTA" erwartet. Hunderte von Fahrzeugen sorgen für Mobilität, darunter Jet-Skis, Fahrräder und Hubschrauber. Sämtliche Fortbewegungsmittel lassen sich dank der gelungenen Steuerung gut kontrollieren. Lediglich Drive-by-Shootings gehen nicht ganz optimal von der Hand. In hektischen, beengten Situationen macht euch außerdem die etwas hakelige Kamera das (Über-)Leben schwer. Doch das lässt sich verschmerzen. Bei hohem Tempo zu beobachtende Pop-ups und Tearing stören ebenfalls nur geringfügig.
Kuba-Outfit: Mit dem richtigen Look und diesem Cuban Hermes kommt ihr problemlos in jede Bodega rein.
Eine unglaubliche Anzahl an abwechslungsreichen Missionen und Nebenaufgaben lässt das Spiel nie langweilig werden. Der Soundtrack mit über 100 Songs aus den 80ern bietet musikalische Untermalung für fast jeden Geschmack. Klasse sind auch die Dialoge, die zum Teil von Schauspielern wie Gary Busey oder Danny Trejo eingesprochen wurden und sehr authentisch wirken. Klarer Fall, "Liberty City Stories" war super, aber "Vice City Stories" setzt noch eins drauf!
