GTA Vice City Stories im Test

Test Markus Rehmann

GTA mobil, Teil zwei: Mit erstklassiger Technik und neuen Spielelementen soll Vice City Stories das hervorragende Liberty City Stories noch übertreffen. Geht das?

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt: Eine Seefahrt, die ist wirklich lustig -- ganz besonders dann, wenn sich derart ansehnliche Mitreisende knapp bekleidet in der Sonne räkeln. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt: Eine Seefahrt, die ist wirklich lustig -- ganz besonders dann, wenn sich derart ansehnliche Mitreisende knapp bekleidet in der Sonne räkeln. Vice City Stories spielt 1984, also zwei Jahre vor den Geschehnissen von "Vice City (dt.)". 1984: das Jahr, mit dem Orwell seinen legendären Roman betitelte; das Jahr, in dem der VfB Stuttgart zum dritten Mal deutscher Fußballmeister und Ronald Reagan abermals Präsidenten der USA wurde. Und natürlich das Jahr, in dem Victor Vance in Vice City sein Glück bei der Army sucht...

Wer "Vice City (dt.)" für die PS2 kennt, der erlebt bei "Vice City Stories" das ein oder andere Déjà-vu. Zwar ist das Stadtbild größtenteils identisch, doch befinden sich einige Gebäude, die zwei Jahre später fertig gestellt sein werden, aktuell noch im Bau. Sunshine Autos beispielsweise existiert hier nur auf einem Plakat -- vom Haus selbst ist noch nichts zu sehen. Deutlicher Unterschied zum PS2-"Vice City (dt.)": Die Weitsicht ist nun viel besser. Selbst extrem weit entfernte Gebäude sind schemenhaft zu erkennen. Auch zeichnet sich die von Smog umnebelte Skyline am Horizont ab. Das Wechselspiel von Licht und Schatten transportiert perfektes Miami-Flair.

Natürlich gibt es auch triste und heruntergekommene Ecken in der Stadt, aber nur wenige sich allzu stark ähnelnde Straßenzüge. Und falls ihr eure ganz eigenen Vorstellungen von Vice City habt, könnt ihr das Stadtbild mit der Zeit durch den Ausbau von Betrieben sogar ein wenig prägen.

Zwielichtige Geschäfte

Es war ein Unfall: Unachtsame Fußgänger und Autofahrer gibt es in Vice City haufenweise. Taxifahrer sammeln auf diese Art Fahrgäste ein, die dringend ins Krankenhaus müssen. Der hier hat?s allerdings hinter sich. Es war ein Unfall: Unachtsame Fußgänger und Autofahrer gibt es in Vice City haufenweise. Taxifahrer sammeln auf diese Art Fahrgäste ein, die dringend ins Krankenhaus müssen. Der hier hat?s allerdings hinter sich. Schon bei "Vice City (dt.)" konntet ihr Immobilien kaufen, von denen euch manche als Unterschlupf dienten und andere sogar Gewinn abwarfen. Nun baut ihr Betriebe auf, wählt euer ?Geschäftsfeld? (z.B. Erpressung, Prostitution, Drogenhandel etc.) und legt die Größe des Unternehmens fest. Diese Entscheidungen beeinflussen die Höhe eurer Einnahmen: Je größer der Betrieb und je lukrativer das Business, desto höher eure jeweilige ?Tagesgage?. Ein solides dreistöckiges Freudenhaus ist natürlich viel repräsentativer als eine schäbige verwurmte Holzhütte. Neu sind auch die mit dem Business verbundenen Imperiums-Missionen. Diese verbessern euren Ruf und steigern damit auch wieder eure Einnahmen. Zudem erhaltet ihr auf diesem Wege neue Klamotten. Allerdings könnt ihr euer Erscheinungsbild nicht so detailliert bestimmen wie bei "San Andreas". Ihr habt also nicht die Möglichkeit, einzelne Accessoires oder Kleidungsstücke miteinander zu kombinieren.

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