Back in da Hood: Wir ballern uns zum zweiten Mal durch Liberty City Stories -- diesmal auf der PS2.
Die Rockstar freut's - die Konkurrenz ärgert's: "Grand Theft Auto" ist nach wie vor die meistverkaufte Videospielserie. Nach dem Siegeszug auf allen Heimkonsolen dürfen wir seit Oktober 2005 endlich auch auf der PlayStation Portable (PSP) Großstadtgefilde unsicher machen. Als Schauplatz dient altbekanntes Terrain: Die Stadt Liberty City aus "GTA 3". Dank frischer Story und neuer Missionen fühlten sich selbst alte Hasen motiviert, sich den technisch beeindruckenden Handheld-Ableger zu Gemüte zu führen.
Bei der PSP-Exklusivität sollte es aber nicht bleiben. Anfang dieses Jahres kündigte Rockstar Games eine Umsetzung für die stationäre Sony-Konsole an - und "GTA"-Fans mit einer PS2 unterm heimischen Fernseher waren höchst erfreut. Allerdings müssen wir eure Euphorie etwas dämpfen: Die PS2-Version entspricht, bis auf den fehlenden Mehrspieler-Modus, haargenau dem PSP-Original. Dafür gibt's das Großstadtabenteuer aber auch schon für schlappe 30 Euro.
Der neue Held
Eure Spielfigur ist Toni Cipriani, ein Krimineller, der wegen Mordes einige Jahre untertauchen musste und nun nach Liberty City zurückkehrt. Ihm sollt ihr zu Ruhm und Ansehen in der Gangsterszene verhelfen. Zunächst arbeitet ihr für den mächtigen Mafiaboss Salvatore Leone, der die ganze Stadt kontrolliert: In seinem Auftrag fahrt ihr "Vorgesetzte" durch die Gegend, bringt Dealer zu Treffpunkten oder verkloppt Mitglieder der konkurrierenden Sindacco-Familie. Bei diesen Jobs kommt ihr mit Leuten in Kontakt, die euch neue Aufträge anbieten. Vincenzo Cilli ist beispielsweise Leones rechte Hand und einer eurer ersten Brötchengeber. JD O'Toole betreibt für das feindliche Sindacco-Syndikat einen Strip-Club und will zu den Leones überlaufen. Und mit Salvatores Frau Maria unternehmt ihr aufregende Shopping-Touren.
Spielwiese Liberty City
Anfangs steht mit Portland nur ein Bezirk offen, den ihr frei erkunden dürft. Später erhaltet ihr auch Zugang zu den Inseln Staunton Island und Shoreside Vale. Bei der Orientierung helfen euch ein kleines Radar und eine übersichtliche Stadtkarte. Anhand der Symbole auf dem Radar erkennt ihr, wo neue Aufträge warten, oder wo sich wichtige Einrichtungen wie die Autolackiererei, der Waffenladen und euer Versteck befinden. Gebt ihr während einer Mission den Löffel ab oder werdet von den Cops verhaftet, startet ihr anschließend beim Krankenhaus beziehungsweise bei der Polizeiwache. Hier wartet ein Taxi, das euch umgehend zum Startpunkt der letzten Mission bringt.
