Zeit für hübsche Grafik in Gothic 1 und 2! Mit dem D3D11-Renderer verpasst ihr eurem Original-Gothic ein ordentliches Grafikupgrade - nur mit Licht und Schatten.
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Der D3D11-Renderer
So. Das war eine ganze Menge Vorarbeit, aber so ist das eben mit alten Spielen. Die brauchen auf modernen Systemen ein bisschen mehr Zuneigung.
Habt ihr Union, Ninja und den 4GB-Patch aber installiert, dann kann es endlich losgehen mit den Grafikpatches. Wir fangen auch direkt mit der augenscheinlich einfachsten, aber trotzdem beeindruckendsten Mod für Gothic 1 und 2 an.
Nämlich dem D3D11-Renderer. Vereinfacht gesagt bringt diese Mod Gothic bei, auch moderne Grafikkarten und ihre Technik voll auszunutzen. Dadurch werden Grafikspielereien möglich, die damals schlicht nicht möglich waren.
Die Mod findet ihr easy in der Datenbank von Spine, aber auch im Steam Workshop. Achtet allerdings darauf, dass ihr nicht aus Versehen die Version für Gothic 2 zieht. Die Installation dauert meist ein bisschen länger, aber ihr könnt den Status im Download-Bereich checken.
Achtet hier auf den Kasten mit dem "X". Erst wenn der ein Stück nach links gerückt ist, ist die Installation beendet. Dann ab in die Bibliothek, die Mod aktivieren und los geht's!
Im Hauptmenü fällt da noch nichts auf, wählt ihr allerdings die Video-Einstellungen aus, ploppt plötzlich ein ganz neues Menü auf, das sich sogar mit der Maus bedienen lässt. Hier könnt ihr sehr viel detaillierter eure Grafikeinstellungen vornehmen.
Auflösung, Texturqualität, Darstellungsdistanz von Objekten und von der Welt und auch die Schattendarstellung. Das auffälligste Feature von D3D11 ist nämlich die realistische Darstellung von Licht und Schatten. Scheint euch die Sonne auf die Nase, dann werfen Gebäude, Gegenstände, NPCs und auch der eigene Held korrekte und dynamische Schatten. Lauft ihr durch den Wald, fällt das Licht sogar korrekt durch das Blätterwerk. Im Dunkeln sorgt dagegen richtiger Fackelschein für mehr Atmosphäre.
Die Weitsicht könnt ihr sehr viel höher stellen, als es das Original zugelassen hätte, und ihr dürft jetzt die gesamte Kolonie überblicken. Und am Wasser gibt es schicke Wellen und Lichtspiegelungen.
Obendrauf hilft die D3D11-Mod unserer Erfahrung nach auch bei der Stabilität des Spiels auf modernen Systemen, was ebenfalls ein Pluspunkt ist.
Die Mod gibt es sowohl für Gothic 1 als auch für Gothic 2, und allein damit machen die Spiele einen riesigen Sprung nach vorn und die Spielerfahrung wird enorm aufgepeppt.
Es hat schon seinen Grund, warum THQ für die Konsolenversionen von Gothic Classic genau diese Mod nachgebaut und standardmäßig inkludiert hat.
Quelle: pcgames.de
Mit Texture-Packs lasst ihr das Grundspiel, wie es ist, peppt aber die 25 Jahre alten Texturen auf.
Texture-Packs
Natürlich geht da aber noch mehr. Texture-Packs sind noch das Einfachste. Hier werden schlicht neue oder besser aufgelöste Texturen hinzugefügt und teilweise auch Modelle neu angepasst. Ansonsten bleibt das Spiel aber so, wie es ist. Keine neuen Elemente oder Ähnliches.
Für dieses Video haben wir uns mal das Texture-Pack Gothic 1 Ultimate von Redmatix runtergeladen. Das verbessert zahlreiche Rüstungen, Gesichtstexturen, Waffen und HUD-Elemente. Die Unterschiede sind sichtbar, fallen aber eher subtil aus. Das ist also eine Lösung für Puristen, die sich die alten Texturen einfach nicht mehr anschauen können. Licht und Schatten, schön und gut. Auf Seite 4 bauen wir euer Gothic aber mal so richtig um mit umfangreichen Grafikmods.