Unser Test zu GoldenEye 007: Reloaded für die Xbox 360 und PlayStation 3: Lahme Lizenz-Versoftungen gibt es wie Sand am Meer. Activision beweist mit Goldeneye 007: Reloaded, dass Lizenz und Qualität kein Widerspruch sind. Das beste Bond-Spiel aller Zeiten?
Moderate Technik
Obwohl die Missionen, die MI6-Herausforderungen und der Mehrspieler-Modus uns gut gefallen haben, hat das Remake eine
Quelle: Activision
GoldenEye 007: Reloaded für die Xbox 360 und PlayStation 3 im Test: Liefert Activision hier etwa das beste Bond-Spiel aller Zeiten ab? (9)
offensichtliche Schwäche: die Präsentation. Der britische Entwickler Eurocom entschied sich, bei Goldeneye 007: Reloaded eine hauseigene Grafik-Engine zu verwenden. Diese scheint nicht ganz auf der Höhe der Zeit, die Optik wirkt eher altbacken. Vor allem die matschigen Texturen und die detailarme Umgebung der ersten Missionen erinnern zu stark an die Wii-Fassung. Der Grafikmotor kommt aber im Laufe des Spiels auf Hochtouren und zeigt bei Feuereffekten und Explosionen seine wahre PS-Stärke. Hervorheben wollen wir auch die konstante Framerate von 60 Bildern pro Sekunde, die gepaart mit den natürlich wirkenden Animationen den Grafik-Fetischisten in uns milde stimmt.
