Organische Mutantenschiffe, Blut als anerkanntes Zahlungsmittel und eine Story, die 3.000 Jahre nach Erscheinen des zweiten Messias spielt. Wer auch immer das ist ...
Blut-Geld
Das Radar links unten auf dem Bildschirm dient allenfalls der groben Orientierung. Inmitten eines Gefechts ist es kaum zu gebrauchen.
Während der Sternenkriege fungiert Ihr Mutterschiff als Dreh- und Angelpunkt, seine Zerstörung beendet die Mission sofort. Ferner dient Ihr Sternenkreuzer als Produktionsstätte für neue Fluggeräte aller Art. Um neues Kriegsmaterial herzustellen, benötigen Sie nur einen einzigen, jedoch unschätzbar wertvollen Rohstoff -- Blut. Die kostbare Körperflüssigkeit dient beim Bau als Währung und deckt die Kosten.
Um den roten Saft im großen Stil zu ernten, benötigen Sie eine Station. Solche organischen Basen haben unterschiedlich große Mengen des Lebenssaftes gebunkert, diese zapfen Sie mit Depot-Schiffen an. Mit Blut stellen Sie nicht nur neue Dinge her -- es lässt sich auch Handel damit treiben. Beschädigte Flugobjekte reparieren Sie mit kleinen Blutspenden. Einheiten, die kampf- und bewegungsunfähig durchs All treiben, beleben Sie mithilfe Ihres Mutterschiffs sogar wieder -- sofern Sie über ausreichende Blutreserven verfügen.
Problem-Teilchen
Wer bei einer Altersfreigabe ab sechs Jahren meint, er müsse auf Blut verzichten, der liegt falsch: Wir können Feindschiffe aussaugen.
Der manuell zu tätigende Einsatz beliebiger Spezialwaffen funktioniert zu umständlich. Zunächst müssen Sie die Leertaste gedrückt halten, dann das entsprechende Waffensymbol über Ihrer Einheit anklicken und als nächstes das Ziel bestimmen. Klingt nicht besonders schwer? Dann stellen Sie sich vor, Sie stecken inmitten einer Raumschlacht. Umgeben von gut einem Dutzend sich bewegender Flugobjekte und unzähligen Partikel-, Explosions- und Farbeffekten. Um dann ein einziges Schiff aus einem Schwarm präzise auszuwählen, benötigen Sie eine relativ nahe Kameraansicht, ansonsten sind zeitraubende und frustrierende Fehlgriffe vorprogrammiert. Dadurch verlieren Sie Ihr Ziel jedoch aus den Augen und müssen erst wieder rauszoomen, um den Feind anzuvisieren. Erschwerend kommt hinzu, dass jede Spezialwaffe für jeden einzelnen Gleiter aufs Neue auf diese Art und Weise aktiviert werden muss. Ist ein Schuss abgefeuert, geht der Spaß von vorne los.
Dass Sie nicht manuell speichern dürfen, ist ebenfalls suboptimal. Es wird lediglich einmal zu Beginn jeder Mission automatisch gespeichert. Die wenigen Abzweigungen der abgefahrenen und weitgehend linearen Story lassen sich dadurch kaum nachvollziehen. Schließlich müssten Sie jede Mission mehrmals beginnen, um in den anschließenden Dialogen eine andere Antwort zu geben und einen alternativen Ablauf zu erleben.
